Literaturkritiker und Alfred-Kerr-Preisträger Gregor Dotzauer zu den Perspektiven des Feuilletons, der Bücher und den Studierenden aus Leidenschaft

Gregor Dotzauer (© Tagesspiegel)
Rede anlässlich der Immatrikulation der neuen Studienenden und der Verabschiedung des höheren Jahrgangs der Angewandten Literaturwissenschaft der Freien Universität Berlin am 26.10.2009 im Literarischen Colloquium Berlin
Kernaussagen Dotzauers:
- Ich bin kein Motivationstrainer.
- Ich bin drin. Sie sind draußen. Und Sie wollen rein.
- Die Zeitung, und insbesondere das Feuilleton, ist bedroht.
- Um das Buch ist mir nicht bang.
- Im Spiel um Aufmerksamkeit gewinnt der mediale Einsatz vor der Urteilskraft.
- Blogosphäre etabliert Tyrannei des Trivialen
- Journalismus hat mit PR so wenig zu tun wie Kunst mit Werbung.
- In der Angewandten Literaturwissenschaft wechseln die Bewertungen, die Grundprobleme bleiben.
- Ich profitiere von den Vorzügen der Gegenwart ganz ungeniert.
- Texte müssen über pure Informationsvermittlung hinaus gehen.

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