Bücher. Berlin. Buylocal.

Bücher. Berlin. Buylocal.

Wir befinden uns im Jahre 2012. Die gesamte deutsche Buchbranche wird von Amazon, eBook und Thalia besetzt. Die gesamte Buchbranche? Nein! Eine Gruppe von unbeugsamen Buchhändlern leistet Widerstand: Deutschlandweit versammeln sie sich, um gemeinsam gegen den Kundenrückgang zu kämpfen und an das soziale Bewusstsein der Käufer zu appellieren. Buylocal heißt die Initiative, die auch Berlin erreicht hat. Mehr lesen

Welthaltigkeit und Fremdheit – Schlüsselbegriffe für die deutschsprachige Gegenwartsliteratur

Welthaltigkeit und Fremdheit – Schlüsselbegriffe für die deutschsprachige Gegenwartsliteratur

In Die Literarische Welt vom 24. März 2012 konstatiert Klara Obermüller: „In der deutschsprachigen Literatur geben immer mehr Autoren nichtdeutscher Muttersprache den Ton an“, und führt aus, dass die Werke der Autoren „nach einer völlig neuen Definition dessen verlangen, was unter deutscher Literatur zu verstehen ist.“ Die Gemeinsamkeit der Autoren bezieht sich vor allem auf die entfaltete Welthaltigkeit. Mehr lesen

Buchmarkt USA: Was bedeuten die aktuellen Geschehnisse für den internationalen Buchmarkt?

Buchmarkt USA: Was bedeuten die aktuellen Geschehnisse für den internationalen Buchmarkt?

Am Mittwoch klagte das amerikanische Justizministerium fünf der größten amerikanischen Verlage und Apple an. Grund dafür: Kartellverfahren mit dem Zweck, die wachsende Macht Amazons durch einen Wechsel zum sogenannten “Agentur-Modell”, zu bremsen. Dies würde die Preise von E-Books deutlich erhöhen. Nun haben drei der fünf Verlage, HarperCollins, Hachette und Simon & Schuster, sich mit dem Justizministerium aussergerichtlich geeinigt – mit heftigen Konsequenzen. Macmillan, Penguin und Apple entschieden sich jedoch dafür, gegen die Anklage zu kämpfen. Ein Riesenerfolg für Amazon – doch was steckt hinter dem Verfahren in einem Land ganz ohne Preisbindungsgesetze für Bücher?

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Menschheitsekel ist für alle da! Christian Krachts „Imperium“ in kolonialliterarischer Tradition

Menschheitsekel ist für alle da! Christian Krachts „Imperium“ in kolonialliterarischer Tradition

Die Wellen an den Gestaden des ehemaligen Neupommerns könnten höher nicht schlagen als jene, die Christian Kracht mit seinem Roman „Imperium“ oder wohl doch eher der Spiegel-Redakteur Georg Diez mit seiner Kritik daran verursacht hat. Nähe zu rassistischem und totalitärem Gedankengut hatte Diez dem Schweizer vorgeworfen, der seit seinem Roman „Faserland“ 1995 als einer der wichtigsten lebenden Autoren deutscher Sprache gilt. Mehr lesen