Zu Besuch im Verbrecher Verlag

Zu Besuch im Verbrecher Verlag

Eine Waschküche, schwarz-weiße Fliesen, ein plaudernder Verleger, ein Autor auf der Waschmaschine und rund zwanzig Literaturinteressierte, die gespannt lauschen. Klingt seltsam, war aber sehr schön. Heute ist der Welttag des Buches und der Landesverband Berlin-Brandenburg des Börsenverein des Deutschen Buchhandels hat hierfür eine wunderbare Aktion ins Leben gerufen: #verlagebesuchen. Gestern und heute hatten und haben literaturaffine Menschen die Chance, hinter die Türen zahlreicher Berliner Verlage zu schauen. Luisa und ich waren zu Besuch im Verbrecher Verlag. Kommt mit auf eine Bilderreise und seht, was wir erlebt haben.
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Treffen sich vier Literaturmagazine…

Treffen sich vier Literaturmagazine…

…dann wird es „klein und laut“. Falls ihr selbst dort wart und nochmal die Bilder von tropfenden Cannelloni und die Gedanken zum Alkohol in eurem Kopf auffrischen wollt, geben wir euch hier die Möglichkeit. Wenn ihr nicht selbst dort wart, hört, was ihr verpasst habt.

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Und was macht man damit? #10 Clemens Kluck

Und was macht man damit? #10 Clemens Kluck

Clemens stand während seines Studiums der Religions- und Politikwissenschaften nicht nur selbst mit seiner Band Yesterday Shop auf der Bühne, sondern gründete zusammen mit seinen Bandkollegen Daniel und Sönke auch ein Musiklabel. Neben Hausarbeiten und Prüfungen setzte sich Clemens mit Möglichkeiten auseinander, jenseits eines Major-Labels eigene Musik zu produzieren und zu verbreiten. 

Da er aber schon immer einen Faible fürs Gärtnern hatte und nicht nur mit Vorliebe Blumen zu einem Strauß bindet, gründete er gemeinsam mit anderen Künstlern listencollective in BerlinMit der von Clemens organisierten Veranstaltungsreihe listen., kam die Idee, das Label auszubauen, um mit mehr Künstler*innen zusammenarbeiten. Nun ist das Indie-Label unter listenrecords als Teil des Kollektivs zu finden. Welchen Part Clemens dabei übernimmt, hat er uns für die Reihe „Und was macht man damit?“ erzählt.

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Im Gespräch mit dem Literarischen Zentrum Göttingen

Im Gespräch mit dem Literarischen Zentrum Göttingen

Vor fast 16 Jahren wurde das Literarische Zentrum Göttingen ins Leben gerufen. Seit 2010 steht es unter der Leitung von Anja Johannsen, die zuvor im Literaturhaus Zürich tätig war. Sie ist für die Geschäftsführung und Programmleitung zuständig und wird dabei seit 2013 von Gesa Husemann unterstützt, die das Zentrum zu der Zeit schon aus ihrem Volontariat gut kannte. Zusammen erstellen sie ein vielseitiges Programm, das sich nicht nur aus reinen Lesungen zusammensetzt, sondern Literatur immer wieder mit anderen Künsten in Verbindung setzt und durchaus sehr politisch ist. So sticht das Literarische Zentrum aus der Vielzahl an Literaturhäusern heraus und wird seinem Anspruch, ein „begehbares Feuilleton“ zu sein, gerecht. Auch das Kinder- und Jugendbuchprogramm Literatur macht Schule, das Lyrikfestival Poetree und die essentielle Mitarbeit am Göttinger Literaturherbst sprechen für die Vielschichtigkeit des Zentrums.

Ich traf Anja und Gesa, um mit ihnen über Programmarbeit, Lesungsreihen, das Göttinger Publikum und die Vor- und Nachteile des Leseveranstaltungsbetriebs in einer mittelgroßen Stadt zu sprechen. Mehr lesen

Und was macht man damit? #9 Stefanie Burgert

Und was macht man damit? #9 Stefanie Burgert

Stefanie Burgert ist nun die fünfte im Bunde der AbsolventInnen des Masterstudiengangs „Angewandte Literaturwissenschaft“, die wir für die Reihe „Und was macht man damit?“ begrüßen dürfen. Mittlerweile arbeitet sie in dem Medienunternehmen Axel Springer SE und trägt den Titel Senior Consultant Talent Acquisition. Was genau dahinter steckt, hat sie uns berichtet.

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