Gruppe A | Land 3

Sie streifte durch die Beete und der süße reiche Duft stieg empor; und sie pflückte eine Hand voll Blumen. Dann kam Duty und sah sie an, mit seinen weißen, klar definierten Gesichtszügen. Da hörte sie auf zu sammeln, aber sie ging zwischen den Blumen davon, lächelnd, und mit gefüllten Händen.

Dann kam Duty noch einmal, mit seinem noch immer weißen Gesicht, und schaute sie an; aber sie, sie drehte den Kopf von ihm weg. Schließlich sah sie sein Gesicht, und sie ließ die schönste der Blumen, die sie in den Händen hielt, fallen, und ging still davon.

Wieder kam er zu ihr. Und sie stöhnte, und ließ ihren Kopf sinken, und ging zum Tor. Aber als sie hinausgehen wollte, sah sie zurück auf die sonnenumfluteten Blütengesichter, und schluchzte vor Kummer. Dann ging sie hinaus, und hinter ihr schloss sich das Tor für immer; doch in der Hand hielt sie noch einige der Knospen, die sie gesammelt hatte, und ihr Duft war sehr süß in der einsamen Wüste.

Aber er war ihr gefolgt. Und wieder stand er vor ihr, mit seinem noch immer weißen, todesgleichen Gesicht. Und sie wusste, wozu er gekommen war: sie öffnete ihre Hand, und ließ die Blüten fallen, die Blüten, die sie so sehr geliebt hatte. Und ohne sie ging sie weiter, mit trockenen, schmerzenden Augen. Dann kam er zum letzten Mal. Und sie zeigte ihm ihre leeren Hände, die Hände die nun nichts mehr hielten. Doch er blickte sie weiter an. Dann schließlich öffnete sie ihr Mieder und holte eine einzelne kleine Blüte hervor, die sie dort versteckt hatte, und sie legte sie in den Sand. Sie hatte nun nichts mehr zu geben, und sie ging davon, und der graue Sand umwehte sie.

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