Supra – Ein georgisches Festmahl

Supra – Ein georgisches Festmahl

Wer derzeit nicht immer nur über Georgien, das Gastland der Frankfurter Buchmesse, lesen will, sondern das Land auch mal schmecken möchte, dem*derjenigen sei das georgische Restaurant Schwiliko am Schlesi in Berlin empfohlen. Heute war Angie dort zu einem Supra, einem Festessen nach georgischer Art, mit den Autor*innen Lasha Bugadze, Nana Ekvtimishvili und Archil Kikodze. Mehr lesen

Very German, very Georgian: Literaturszene und Arbeitsbedingungen

Very German, very Georgian: Literaturszene und Arbeitsbedingungen

Wie sieht die Literaturszene in Tbilisi und Berlin aus? Welche Strukturen prägen beide? Unter welchen Bedingungen findet literarisches Arbeiten statt – in Deutschland und in Georgien? Welche Bedürfnisse und welche Kritik lassen junge Autorinnen beiderorts verlauten? Diesen Fragen stellten sich vergangene Woche junge Autor*innen beim Berlinisi-Festival in einem Workshop. Mehr lesen

Frauen im georgischen Literaturbetrieb

Frauen im georgischen Literaturbetrieb

Als ich Ende Mai zur Blogger*innen- und Pressereise  nach Georgien, dem diesjährigen Ehrengastland der Frankfurter Buchmesse, fuhr, schaute ich mir natürlich die Liste der zur Buchmesse eingeladenen Autor*innen an. In dem offiziellen Dokument waren zu diesem Zeitpunkt 22 georgische Autorinnen und 38 Autoren gelistet: 63% zu 36%. Womit hängt dieses geschlechtliche Ungleichgewicht zusammen? Und wie sieht eine feministische Literatur in Georgien aus? Darüber habe ich mich vor Ort mit Autor*innen unterhalten. Mehr lesen

Die Sprachen der Tiere oder Die Enge des menschlichen Geistes

Die Sprachen der Tiere oder Die Enge des menschlichen Geistes

Die Naturkunden-Reihe des Matthes & Seitz Verlags erzählt, so der Verlag auf seiner Internetseite, von der „Natur […], von Tieren und Pflanzen, von Pilzen und Menschen, von Landschaften, Steinen und Himmelskörpern, von belebter und unbelebter, fremder und vertrauter Natur“. Einer der aktuellen Bände dieser Reihe stellt gerade das Konzept einer eindeutigen Trennung zwischen tierischer Natur und menschlicher Kultur infrage. Die Sprachen der Tiere der Philosophin Eva Meijer erzählt von dem, was alle Tiere, ob menschlich oder nicht-menschlich, verbindet statt zu trennen: der Sprache. Geschrieben voll ehrlicher Faszination für ‚die Tiere‘ sowie Protest gegen die tiefsitzende Annahme des Menschen, er und nur er sei einer Sprache in ihrer Komplexität mächtig. Mehr lesen

Der Charme des abblätternden Lacks. Eine (Bilder-)Reise durch Tbilisi

Der Charme des abblätternden Lacks. Eine (Bilder-)Reise durch Tbilisi

Schwarzes Meer. Bergiges Land. Alte Städte und noch ältere Klöster. Hunde und Katzen auf den Straßen. Köstliches Essen mit Walnüssen, Feigen und viel Wein. Georgien: Bella Italia des Ostens! Noch ist das kaukasische Land zwischen Europa und Asien hierzulande kaum bekannt. Spätestens dieses Jahr ändert sich das, denn Georgien ist 2018 das Ehrengastland der Frankfurter Buchmesse. Angie folgte für Litaffin Ende Mai einer Einladung zur Blogger*innen- und Pressereise in die georgische Hauptstadt Tbilisi und hat sich einige Tage lang intensiv mit der georgischen Gesellschaft, Kultur und Literatur befasst. Beginnen wir Teil eins der Georgien-Serie visuell! Mehr lesen

From Panels With Love #11: Erich Mühsam als Comicfigur

From Panels With Love #11: Erich Mühsam als Comicfigur

Erich Mühsam: Bohemien, Anarchist, Dichter, Publizist und politischer Kämpfer. Eine markante und kantige Figur des ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhunderts, die das erste gegenkulturelle Milieu Europas maßgeblich prägte – jenes Milieu, auf dem unser heutiger Fetisch für das Alternativkulturelle fußt. Jan Bachmann hat sich in Mühsam. Anarchist in Anführungsstrichen diesem Charakter genähert und gibt einen kurzen, anregenden Einblick in Erich Mühsams Leben und Denken. Der Comic im Tagebuchstil, der auf Mühsams originalen Tagebüchern basiert, wurde 2017 mit dem Comic-Förderpreis der Schweizer Städte ausgezeichnet. Mehr lesen

„Der Ursprung der Liebe“ und was von ihr übrig blieb

„Der Ursprung der Liebe“ und was von ihr übrig blieb

Liv Strömquists zweite deutschsprachige Übersetzung ist seit Kurzem raus und  wird in den Medien und Buchhandlungen bereits gefeiert. Nach ihrem deutschen Graphic-Novel-Debüt Der Ursprung der Welt, einer Kulturgeschichte der Vulva, geht es nun um die Liebe. Der Ursprung der Liebe erzählt von der Entstehung der Liebesehe vor gerade einmal 150 Jahren, von den patriarchalen Wurzeln der Monogamie, von den Parallelen zwischen Liebe und Religion und vielem mehr. Angie hat sich mit Inna Barinberg, Polyamorie-Aktivistin und Bloggerin, über den neuen Comic, Liebe und Ketzertum unterhalten. Mehr lesen

Die Universität: Studieren und Vegetieren eines Protagonisten

Die Universität: Studieren und Vegetieren eines Protagonisten

Halbzeit: Andreas Maiers Die Universität ist seit Februar raus, Band sechs seines elfteiligen autobiografischen Romanzyklus Ortsumgehungen. Für Andreas Maier beginnt die Studienzeit und das junge Leben könnte jetzt richtig Fahrt aufnehmen. Jedoch die Sinnlosigkeit eines Lebens, das bislang nur mit Philosophie, ein bisschen Philologie und ein bisschen mehr Alkohol gefüllt wird, vermag keinen Lebensfrühling zu erwecken – bis Gretel Adorno (ja! Adorno!) mit schmerzhaft langen Fingernägeln und im Rollstuhl erscheint. Ein kurzer Roman, der erzählerisch vor sich hin schleicht, an dessen sprachlichem Können und Witz man jedoch seine Freude haben kann – inklusive selbstkritischem Humor für Geisteswissenschaftler*innen. Mehr lesen