Die Unsichtbarkeit der katalanischen Autor*innen

Die Unsichtbarkeit der katalanischen Autor*innen

Wie stark Politik und Literatur ineinander übergehen, ist im Fall von Katalonien unübersehbar. Durch die vielseitige Auslegung ist es quasi unmöglich, eine klare Grenze zu ziehen. So ist auch die Frage spannend, auf welcher Sprache katalanische Autor*innen schreiben. Und wie ist ein Buch zu klassifizieren, das von Katalan*innen auf Castellano verfasst wurde?

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Ein Buch wie ein Traum: Marion Poschmann „Die Kieferninseln“

Ein Buch wie ein Traum: Marion Poschmann „Die Kieferninseln“

Zartheit und subtiler Sprachwitz zeichnen Marion Poschmanns 2017 erschienen Roman Die Kieferninseln aus. Die Autorin, die vor allem für ihre Lyrik bekannt ist, sorgt auch mit ihren Prosawerken immer wieder für Aufmerksamkeit. So verwundert es nicht, dass Die Kieferninseln direkt auf der Shortlist für den deutschen Buchpreis stand und sie für ihr Werk mit dem Berliner Buchpreis 2017 ausgezeichnet wurde. Dieser ist nicht nur mit einem Preisgeld von 30.000 Euro dotiert, sondern beinhaltet auch die Berufung auf die Gastprofessur für deutschsprachige Poetik der Stiftung Preussische Seehandlung an der Freien Universität Berlin, die Poschmann im Sommersemester dieses Jahres antritt.

Ein Grund mehr, um sich genauer mit ihrem aktuellen Roman zu beschäftigen. Mehr lesen

„Ich bin sogar verliebt“

„Ich bin sogar verliebt“

Am 15. Februar lud der Wagenbach Verlag herzlich in die österreichische Botschaft ein. Der Grund: Milena Michiko Flašar hat seit 2012 das erste Mal wieder einen Roman veröffentlicht. Nach ihrem letzten Erfolg, „Ich nannte ihn Krawatte“, mehrfach ausgezeichnet und 2012 auf der Longlist des Deutschen Buchpreises, präsentiert die österreichische Autorin ihr viertes Buch, das am 2. Februar diesen Jahres das Licht der Welt erblickt hat: „Herr Katō spielt Familie“.  Mehr lesen

Warum die Beleidigung heute zum guten Ton gehört

Warum die Beleidigung heute zum guten Ton gehört

„Mittelfinger sind keine Argumente“ – dieses Zitat aus Der Aufstieg des Mittelfingers hätte ebenso gut Titel dieses auf den Punkt gebrachten humorvollen Sachbuchs sein können, das jedem Maulheld im Internet, jedem ‚Das wird man doch wohl noch sagen dürfen‘-Sager und jedem Schlips, der sich den Schuhsohlen dieser Welt zu nahe fühlt, den Wind aus den Segeln nimmt. Jan Skudlarek geht dem Phänomen des Beleidigens aber auch des Beleidigtseins auf den Grund und nimmt uns mit auf seine Reise. Mehr lesen

Ein Ende, das ein Anfang ist – das Finale des 25. open mike

Ein Ende, das ein Anfang ist – das Finale des 25. open mike

Es ist 14 Uhr am Sonntagnachmittag im Heimathafen Neukölln. Man kennt sich und steht in kleinen Grüppchen zusammen, im vollen Foyer und draußen mit der obligatorischen Zigarette. Man hat schon viel gemeinsam gehört und gesehen an diesem Wochenende und spricht mit Expertise über die vorgetragenen Texte. Journalist*innen streifen mit Notizblöcken und Mikrofonen durch die plaudernde Menge und möchten wissen, „wie man es denn fand?“ Mehr lesen

Heiter bis wolkig – Tag zwei des 25. open mike

Heiter bis wolkig – Tag zwei des 25. open mike

Am Sonntag geht der open mike in die zweite Runde. Um elf Uhr beginnen die Lesungen, Literaturbegeisterte versammeln sich nach durchtanzter Nacht, ausgiebigem Schlaf oder auch üppigem Frühstück wieder im Heimathafen Neukölln, um den jungen Stimmen der deutschsprachigen Literaturlandschaft zu lauschen. Mehr lesen

Texte, in diesem in rotes Licht getauchten Saal – Tag eins des 25. open mike

Texte, in diesem in rotes Licht getauchten Saal – Tag eins des 25. open mike

Der in rotes Licht getauchte Saal des Heimathafens Neukölln ist zu Beginn der Lesungen des 25. open mikes gut gefüllt. Zwölf der insgesamt 20 Finalist*innen tragen am ersten Tag ihre Texte einem breiteren Publikum vor. Den Anfang machen an diesem Samstag Magdalena Kotzurek, Laura Schiele, Christian Schulteisz und Timotheus Riedel. Unsere Highlights. Mehr lesen

Von Debütantinnen und ihren Macher*innen

Von Debütantinnen und ihren Macher*innen

Bevor sich am Wochenende junge Autor*innen der Jury des open mike und dem Publikum im Heimathafen Neukölln präsentierten, kehrten ehemalige Finalistinnen auf dieselbe Bühne zurück, auf der sie einst am Wettbewerb teilnahmen. Sichtlich entspannt präsentierten Doris Anselm, Alina Herbing und Andra Schwarz in Begleitung ihrer Lektor*innen und Verleger*innen sich und ihre literarischen Debüts. Durch den Abend führte die Radiojournalistin Gesa Ufer. Mehr lesen