Johannes Schüller

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Ein Artikel von Elena Klug und Johannes Schüller

Das Internationale Literaturfestival Berlin (ilb) gab letzten Mittwoch einen Vorgeschmack auf die diesjährige Programmgestaltung: Der chinesische Flüchtling Liao Yiwu stellte  Für ein Lied und hundert Lieder – ein Bericht aus chinesischen Gefängnissen im Haus der Berliner Festspiele vor. Der Roman thematisiert die brutalen Realitäten der vierjährigen Haftzeit, zu der der Autor wegen des Gedichts Massaker verurteilt wurde.

Es begann doch alles etwas chaotisch mit Begrüßungsworten und Einführungen, deren Redner allesamt versäumten sich vorzustellen. Die Verwirrung wurde erst nach 45 Minuten von Moderator Tilman Spengler mit seiner charmant-brummigen Art gelöst. Rückwirkend stellte er den Künstlerischen Leiter des ilb, Ulrich Schreiber, Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller und die chinesische Autorin und Übersetzerin ins Deutsche, Tienchi Martin-Liao, vor. (weiterlesen …)

Johannes Schüller

RadioVampire, Cyborgs, Handygirls, Nachtwanderungen und Dresdner Märchenviertel: das sind u. a. die Themen der im Sommersemester 2011 im Seminar Literatur im Radio entstandenen Beiträge. Gehört werden kann jeweils eine Sendungsstunde auf dem uniRadio 97,2  Berlin-Brandenburg beim Format Dahlemer Diwan. Sendezeiten: am 5. August, 2. September, 30. September und 28. Oktober jeweils 20 Uhr.

 

Hier die ersten Kostproben aus den Sendungen zu “Science Fiction und Utopie” bzw. “Transmedialität”:

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Bild: Flickr.com/ Ross Murray

Johannes Schüller

Feria-150x150Während die Leipziger Buchmesse diese Woche ruhig anläuft, scheint ihr südamerikanisches Pedant, die 37. „Feria Internacional del Libro de Buenos Aires“, mit einem handfesten Literaturskandal zu beginnen. Inzwischen hat sich auch Argentiniens Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner eingeschaltet. Denn niemand geringeres als der Literaturnobelpreisträger von 2010, der peruanische Schriftsteller Mario Vargas Llosa, provoziert den Unmut argentinischer Intellektueller. Doch die weltweit größte spanischsprachige Buchmesse bietet vom 20. April bis zum 9. Mai 2011 glücklicherweise auch unpolitischere Themen. Die Besucher erhalten ab Ende April einen Einblick in die lebendige Literaturszene Argentiniens und dürften auch dem einen oder anderen deutschen Stand begegnen.

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Johannes Schüller

R TzerPreisverleihungen sind eigentlich nicht so mein Ding. In feierlichem Rahmen werden zumeist steife Reden gehalten, die entweder für die Institution des Laudatoren oder aber für den Bepriesenen selbst Eindruck schinden sollen. Selbst eine Wasserglaslesung kann da spannender sein. Dass das durchaus auch anders geht, bewies vergangenen Dienstag Laudator Michael Krüger, seines Zeichens Geschäftsführer des Carl Hanser Verlags bei der Verleihung des Prix de l’Académie de Berlin an die Kleinverlage Matthes & Seitz sowie L’Arche Éditeur. Letzterer trieb u.a. die Verbreitung deutscher Dramatiker in Frankreich voran.

Die Académie de Berlin wurde 2006 gegründet und will den kulturellen Austausch und Dialog zwischen Deutschland und Frankreich fördern. Finanziellen Rückhalt erhält sie vor allem von der Robert-Bosch-Stiftung. Ehrenpräsident der Académie de Berlin ist Richard von Weizsäcker, zu den Mitgliedern zählen Prominente wie Wim Wenders, Karl Kardinal Lehmann, Peter Scholl-Latour und Patrick Süskind. Wer es noch rechtzeitig in den Festsaal schaffte, konnte also das ein oder andere Autogramm ergattern oder Moderator Ulrich Wickert die Hand schütteln.

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