Von Bergsteigern und Tiefseetauchern – Philipp Schönthalers Erzählungen

Von Bergsteigern und Tiefseetauchern – Philipp Schönthalers Erzählungen

„Nach oben ist das Leben offen“ heißt der im Frühjahr im Matthes & Seitz Verlag erschienene Kurzgeschichtenband von Philipp Schönthaler. Darin erzählt er von der allzu menschlichen Sehnsucht, das eigene Leben in die Hand zu nehmen und das Bestmögliche daraus zu machen – und davon, wie schwierig das eigentlich ist. Mehr lesen

Bücher. Berlin. Buylocal.

Bücher. Berlin. Buylocal.

Wir befinden uns im Jahre 2012. Die gesamte deutsche Buchbranche wird von Amazon, eBook und Thalia besetzt. Die gesamte Buchbranche? Nein! Eine Gruppe von unbeugsamen Buchhändlern leistet Widerstand: Deutschlandweit versammeln sie sich, um gemeinsam gegen den Kundenrückgang zu kämpfen und an das soziale Bewusstsein der Käufer zu appellieren. Buylocal heißt die Initiative, die auch Berlin erreicht hat. Mehr lesen

In eigener Sache:
Eine literarische Parade mit Nora Gomringer und Finn-Ole Heinrich

In eigener Sache: Eine literarische Parade mit Nora Gomringer und Finn-Ole Heinrich

Am 17. November laden Studierende der Angewandten Literaturwissenschaft Nora Gomringer und Finn-Ole Heinrich zu einer literarischen Parade ins Neuköllner Freudenreich ein. Es soll gelesen, diskutiert, gefragt, gespielt und gefachsimpelt werden. Mehr lesen

Filmriss, Genitalhumor und Liebe
– in der lettrétage werden Texte junger Autoren diskutiert

Filmriss, Genitalhumor und Liebe – in der lettrétage werden Texte junger Autoren diskutiert

Vor und mit dem Publikum über die eigenen Texte diskutieren und sich der Kritik stellen – kein Kinderspiel. Das wagten drei Autoren aus den Zentren der jungen deutschen Literatur Hildesheim, Leipzig und Berlin. In der Reihe außerbetrieb lud die die Berliner Lesebühne kreuzwort am Mittwochabend zum Workshop „Netzbetriebe Prosa“ in die lettrétage ein. Isabel Bredenbröker, Hakan Tezkan und Juan Gosze präsentierten ihre Texte. Mehr lesen

Zwischen Trauer und Euphorie – ein Gespräch mit Marie Luise Knott über das Übersetzen

Zwischen Trauer und Euphorie – ein Gespräch mit Marie Luise Knott über das Übersetzen

Sie hat lange als Verlagslektorin gearbeitet, ist Journalistin, Autorin (zuletzt erschien „Verlernen. Denkwege bei Hannah Arendt“), Herausgeberin,  Übersetzerin, Vorstandsmitglied des Deutschen Übersetzerfonds und gab im Sommersemester 2011 ein Seminar zum „Literarischen Übersetzen“ an der Freien Universität. Sie selbst bezeichnet sich als Nachdenkerin über das Übersetzen. Höchste Zeit für ein Gespräch mit Marie Luise Knott über die Branche, die Position des Übersetzens und den Umgang mit einer wirklich schlechten Übersetzung. Mehr lesen

Auf der Leipziger Buchmesse

Auf der Leipziger Buchmesse

Vom 17. bis 20. März fand eines der jährlichen Highlights der Literaturwelt statt. Vier Tage, fünf Hallen, über zweitausend Aussteller und Veranstaltungen. Wie kann man das alles schaffen? Kann man nicht, muss man aber auch nicht. 2 Tage, 2 Besucherinnen, 2 Erlebnisberichte.

Donnerstag:

Am Vorabend habe ich mich durch 73 Seiten Programm (nur für den einen Tag!) gelesen und mir ein paar interessant klingende Veranstaltungen herausgesucht. Ich habe nur einen Tag und den will ich schließlich gut nutzen! Schon vom Programm fühle ich mich einigermaßen überfordert. Donnerstag morgen gegen elf komme ich auf dem Messegelände an. Bis ich meine Eintrittskarte und einen Hallenplan in der Hand halte und meine Jacke abgegeben habe, ist eine halbe Stunde vergangen. Zuerst geht’s bei Literaturkritiker Denis Scheck vorbei, der in Druckfrisch-Manier das Beste vom Büchermarkt vorstellt. Da das aber auch nicht spannender ist als im Fernsehen und ich außer den Rücken von großen Menschen vor mir nichts sehe, schlendere ich weiter zu einem Gespräch mit den Nominierten der Kategorie Sachbuch/Essayistik des Preises der Leipziger Buchmesse. Mehr lesen

Do it yourself – Bücher selbst verlegen

Do it yourself – Bücher selbst verlegen

Früher machten es berühmte Schriftsteller, dann nur noch größenwahnsinnige Studenten, die ihre Magisterarbeit an den Mann bringen wollten – und heute? Selbstverlegte Bücher landen zwar selten in der Buchhandlung, geschweige denn auf der Bestsellerliste, aber das Internet mit Dienstleistern wie epubli und Books on Demand eröffnet völlig neue Perspektiven des Self-Publishing. Wie einfach ist es tatsächlich, sein Buch selbst zu verlegen? Wo lauern Tücken?

Ein Buch selbst zu verlegen, das bedeutet, es auf eigene Rechnung und unter dem eigenen Namen zu vervielfältigen und zu vertreiben, ist keine neue Idee. Seit dem 18. Jahrhundert Mehr lesen

„Ich bin kein Prallerzähler“ – David Wagner im Interview

„Ich bin kein Prallerzähler“ – David Wagner im Interview

Ein Interview von Markus Streichardt und Leonie Langer

David Wagner ist Schriftsteller, Absolvent und Gastdozent der Freien Universität Berlin. Grund genug, mit ihm über den schriftstellerischen Einstieg, seine bisher erschienenen Titel, geplante Buchprojekte und Berlin als Inspirationsquelle zu sprechen.

Litaffin: Sie sind momentan als Gastdozent an der FU Berlin tätig, wo Sie früher selbst Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft studiert haben. Wie fühlt es sich an, als Schriftsteller, der die meiste Zeit über allein am Schreibtisch sitzt, plötzlich vor 40 jungen Studierenden zu „dozieren“?
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