From Panels With Love #1: Illustrierte Machwerke

From Panels With Love #1: Illustrierte Machwerke

Der Jaja Verlag ist einer der kleineren unabhängigen Verlage, die dafür sorgen, dem Nachwuchs literarischer Comics eine Plattform zu geben. Mit seinem Sitz in Berlin-Neukölln publiziert der Verlag seit 2011 laut der Verlegerin Annette Köhn „fein illustrierte Machwerke“ jener junger, unbekannter Illustrator*innen, die „zu mehr Ruhm und Anerkennung kommen sollen.“ Das Verlagsprogramm bietet ein ausgezeichnetes Potpourri aus Comics und Graphic Novels, illustrierter Belletristik, Kinderbücher, Koch- und Sachbücher und alljährlich schön gestalteter Kalender.

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jung & unabhängig — Berliner Lesereihen

jung & unabhängig — Berliner Lesereihen

Lesungen sind langweilig, teuer und ausschließlich für ein akademisches Publikum gedacht? Nein, nein. In Berlin haben sich in den letzten Jahren zahlreiche junge Lesereihen etabliert, die (für wenig Geld oder umsonst) zu literarischen Abenden in gemütlichen Bars einladen. Luisa und Marie haben die jungen und unabhängigen Organisator*innen interviewt und die Lesungs-Orte mithilfe einer Karte von Berlin graphisch veranschaulicht. Viel Spaß beim Klicken und Entdecken! 
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jung & unabhängig: Literatur in Weißensee

jung & unabhängig: Literatur in Weißensee

Wem ein Sonntag im Bett nicht genügt, der ist bei der Lesereihe Literatur in Weißensee im Roten Salon der „Brotfabrik“ genau richtig. An sechs auserkorenen Sonntagen im Jahr lädt der Schriftsteller und Philosoph Alexander Graeff dazu ein, Autor*innen zu begegnen, die ihre Texte im Rahmen eines von ihm gewählten Themas vortragen.

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jung & unabhängig: Automatendichtung — Die SuKuLTur im ORi

jung & unabhängig: Automatendichtung — Die SuKuLTur im ORi

Wie wäre es, wenn wir uns Literatur, genau wie Kaugummi oder Zigaretten, aus dem Automaten ziehen könnten? Für den Fall, dass wir gerade kein Buch für die nächste Fahrt mit der Berliner UBahn zur Hand haben. Das wäre doch eine super Idee. So super, dass sie vom SuKuLTuR-Verlag in die Tat umgesetzt wurde und nun seit über 20 Jahren besteht.

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jung & unabhängig: Lyrik im ausland

jung & unabhängig: Lyrik im ausland

Divers, spartenübergreifend, experimentell – nur wenige Assoziationen, die einen sofort in den Sinn kommen, wenn man ans „ausland“ denkt. Der außergewöhnliche Veranstaltungsort mit seiner besonderen Akustik liegt im Zentrum des lässig schicken Prenzlauer Bergs in der Nähe des Helmholzplatzes, der von Künstler*innen und Kulturambitionierten ehrenamtlich betrieben wird.

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jung & unabhängig: Sachen mit Wœrtern

jung & unabhängig: Sachen mit Wœrtern

Hervorgegangen ist die junge Lesereihe Sachen mit Wœrtern aus dem gleichnamigen unabhängigen Literaturmagazin, welches von Anneke Lubkowitz, Theresa Lienau, Mena Koller und Laura Schlingloff gegründet wurde. Das Magazin bietet ein abwechslungsreiches Programm, bestehend aus verschiedensten Lyrik- und Prosatexten, Illustrationen und Fotografien sowie interessanten redaktionellen Beiträgen.

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jung & unabhängig: Hauser & Tiger

jung & unabhängig: Hauser & Tiger

Hauser & Tiger – so heißt die erste und bislang einzige Literaturreihe in Moabit. Schon seit 2014 finden in regelmäßigen Abständen im „Kallasch&“ unter dem Motto „Klang & Text“ Lesungen sowie Konzerte statt, die im Moabiter Barprojekt an Gemütlichkeit kaum zu übertreffen sind. Inspiriert wurden die beiden Veranstalterinnen Viktoria Hahn und Patricia Spies von dem großen Denker und Beobachter Kurt Tucholsky, der nicht nur im schönen Moabit geboren wurde, sondern dessen Pseudonyme – Kaspar Hauser und Theobald Tiger – der Lesereihe ihren Namen gab.

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Und was macht man damit? #12 Elisabeth Hager

Und was macht man damit? #12 Elisabeth Hager

Die österreichische Autorin Elisabeth R. Hager gehört zu den experimentierfreudigen und umtriebigen Menschen Berlins. Nach dem Studium der angewandten Literaturwissenschaft und ihrem anschließendem Debütroman Kometen arbeitete sie als Regieassistentin an Berliner Off-Theatern, Komparsin, Kalligrafin, Veranstalterin & Privatlehrerin. Seit 2010 ist sie zudem als freie Mitarbeiterin in der Hörspielabteilung von Deutschlandradio Kultur tätig.  Vor 2 Jahren hat sie die SPÄTI-BIENNALE ins Leben gerufen, ein Kulturfestival in Berliner Spätshops, welches dieses Jahr zum zweiten Mal im September stattfinden wird. Neben all der Arbeit tüftelt die junge Mutter auch noch an ihrem dritten Roman. Bei soviel Aktionismus wird mir schon allein bei der Aufzählung ganz schwindlig!

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Und was macht man damit? #11 Andreas Resch

Und was macht man damit? #11 Andreas Resch

Andreas Resch arbeitet seit mehreren Jahren als Kulturjournalist und Drehbuchautor in Berlin. Derzeit feilt er nicht nur an diversen Serienkonzepten, sondern auch an der Überarbeitung seines ersten Romans. Als neuer Kandidat in unserer Reihe „Und was macht man damit?“ hat uns Andreas, Absolvent des Studiengangs der „Angewandten Literaturwissenschaft, erzählt, was ihm an seiner Arbeit gefällt, welche Dinge ihn  inspirieren und wie es eigentlich zu alldem kam.

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Und was macht man damit? #10 Clemens Kluck

Und was macht man damit? #10 Clemens Kluck

Clemens stand während seines Studiums der Religions- und Politikwissenschaften nicht nur selbst mit seiner Band Yesterday Shop auf der Bühne, sondern gründete zusammen mit seinen Bandkollegen Daniel und Sönke auch ein Musiklabel. Neben Hausarbeiten und Prüfungen setzte sich Clemens mit Möglichkeiten auseinander, jenseits eines Major-Labels eigene Musik zu produzieren und zu verbreiten. 

Da er aber schon immer einen Faible fürs Gärtnern hatte und nicht nur mit Vorliebe Blumen zu einem Strauß bindet, gründete er gemeinsam mit anderen Künstlern listencollective in BerlinMit der von Clemens organisierten Veranstaltungsreihe listen., kam die Idee, das Label auszubauen, um mit mehr Künstler*innen zusammenarbeiten. Nun ist das Indie-Label unter listenrecords als Teil des Kollektivs zu finden. Welchen Part Clemens dabei übernimmt, hat er uns für die Reihe „Und was macht man damit?“ erzählt.

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Und was macht man damit? #9 Stefanie Burgert

Und was macht man damit? #9 Stefanie Burgert

Stefanie Burgert ist nun die fünfte im Bunde der AbsolventInnen des Masterstudiengangs „Angewandte Literaturwissenschaft“, die wir für die Reihe „Und was macht man damit?“ begrüßen dürfen. Mittlerweile arbeitet sie in dem Medienunternehmen Axel Springer SE und trägt den Titel Senior Consultant Talent Acquisition. Was genau dahinter steckt, hat sie uns berichtet.

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Und was macht man damit? #8 Steffen Szary

Und was macht man damit? #8 Steffen Szary

Neu denken, interdisziplinär arbeiten und Ideen generieren — viele Unternehmen wollen innovativ sein, jedoch fehlt vielen Mitarbeitern der Raum für Kreativität. Bei diesem und weiteren Symptomen zeigt das Managementkonzept Design Thinking positive Wirkungen. Steffen Szary, Absolvent des Masterstudiengangs „Angewandte Literaturwissenschaft“ an der FU Berlin, ist jetzt auch ein Design Thinker. Nach seiner Zusatzausbildung am Hasso-Plattner Institut in Potsdam gründete er zusammen mit zwei Kolleginnen openmjnd und begleitet seither verschiedenste Unternehmen bei der Entwicklung neuer Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle. Steffen hat uns erzählt, was genau unter Design Thinking verstanden wird und auf welchem Wege Ideen entwickelt sowie Probleme innovativ gelöst werden können.

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Im Gespräch mit Paulina Schulz

Im Gespräch mit Paulina Schulz

Übersetzung ist die Kunst, die Gedankengänge eines anderen zu verstehen und in einer anderen Sprache zu formulieren. Dafür braucht es vor allem Zeit und starke Nerven.

Paulina Schulz arbeitet als Literaturübersetzerin, freie Schriftstellerin, Gutachterin für viele deutsche und polnische Verlage und ist als Dozentin an mehreren Hochschulen tätig. Seit 2015 ist sie Herausgeberin der Reihe „Neue polnische Literatur“ im freiraum-verlag, in dem sie außerdem ihr jüngstes Werk „Das Eiland“ veröffentlichte. In den letzten Monaten übersetzte sie Janoschs Biographie „Wer fast nichts braucht, hat alles“, die im Frühjahr 2016 im Econ Verlag erscheinen wird. Bei soviel Verantwortung und Arbeit bleibt kaum Zeit zum Luft holen, doch wenn sie sich eine Pause gönnt, widmet sie sich mit großem Interesse der Lektüre über Astrophysik, Kosmologie oder Evolutionstheorie. Im Interview spricht Paulina außerdem über ihre Arbeit als Übersetzerin, die beruflichen Herausforderungen und über den Stellenwert der Übersetzungsarbeit im deutschen Literaturbetrieb.

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Und was macht man damit? #7 Paul Spittler

Und was macht man damit? #7 Paul Spittler

So so, der ‚Zauber‘ ist es also, der es dem Jungregisseur Paul Spittler schon immer angetan hat. Nach einer Überdosis Harry Potter begab er sich schließlich selbst auf die Suche nach magischen Erlebnissen, und wo sonst kann man diese finden, wenn nicht im Theater. Mit sportlichen Ehrgeiz und seiner Zauberformel — Leben heißt Lernen, und Probieren geht über Studieren — hat sich der junge Mann vor, während und nach seinem Studium immer wieder aufs Neue mit Herz und Leib der Schönheit des Theaters hingegeben. Seit diesem Jahr führt Paul mit größtmöglicher Sorgfalt das Regiebuch am Wiener Volkstheater und übernimmt alle anfallenden künstlerischen, technischen sowie organisatorischen Aufgaben eines Regieassistenten. Im ‚Händchen halten‘ und ‚Prügel einstecken‘ ist er mittlerweile Meister und auf alles weitere dürfen wir uns jetzt schon freuen. Hiermit geht die Reihe „Und was macht man damit?“ in die nächste Runde. Also dann, Vorhang auf und Bühne frei für Paul, und bitte! 

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Und was macht man damit? #6 Katrin Jahns

Und was macht man damit? #6 Katrin Jahns

Sie ist jung, sie ist clever und hatte es schon immer voll drauf mit Buntstiften. Da sich aber diese besser zum Dirigieren oder Malen als fürs Schreiben eigneten, griff sie später glücklicherweise zum Füller und tippt heute wie eine Weltmeisterin ‚makeristische‘ Texte. 

MAKERIST ist eine Online-Handarbeitsschule und gestaltet ausführliche Video-Kurse von professionellen Trainern zum Nähen, Stricken, Patchwork, Häkeln und Dekorieren von Torten. Das Literaturstudium hinter sich lassend, strebte Katrin vorerst eine journalistische Karriere an, die aber jetzt erst einmal die zweite Geige spielt. Katrin sieht das locker, solange es genügend Moscow Mule im Hause gibt, bleiben alle Türen offen. Heute ist sie Mitarbeiterin für „Press & Blogger Realtions“ bei Makerist, produziert dessen hauseigenes Magazin und sieht dabei auch noch verdammt gut aus. 

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