Kategorie: Literarische Orte

Dennis Grabowsky

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181937 10150142273516140 289105826139 8539201 1653913 N1-300x225Das Baby kann schon sprechen und laufen: Litaffin wird stolze zwei Jahre alt. In diesen Jahren ist viel passiert – im und außerhalb des Blogs.

Und das wollen wir mit allen FreundInnen, AutorInnen, RedakteurInnen und natürlich LeserInnen des Blogs gebührlich feiern. Wie schon im letzten Jahr laden wir dafür in den Buchhändlerkeller in Berlin-Charlottenburg ein.

Zweiter Litaffin-Geburtstag am 18. Februar 2012 – diesen Termin sollte man sich merken!

Es wird ein kleines, aber äußerst exquisites Programm mit Wort, Musik und Sensationen zum Auftakt des Abends geben. Danach wollen wir feiern, tanzen und unsere Tresendiensthabenden ordentlich beschäftigen.

Alle weiteren Informationen, etwa den genauen Beginn der Veranstaltung, gibt es rechtzeitig hier auf Litaffin zu lesen. Es ist also immer gut, uns regelmäßig zu besuchen. Sowieso!

Sarah Ehrhardt

DunkelheitWährend draußen die Lichter weihnachtlich blinken und glitzern, beschäftigt sich der Dahlemer Diwan in diesem Monat mit dem Thema Literatur und Dunkelheit. Die Radiosendung wird von FU-Studenten im Rahmen des Seminars Literatur im Radio produziert und läuft monatlich eine Stunde lang auf Radio ALEX  (Antenne 88,4 MHz und 90,7 MHz). Wir erkunden die Faszination des Bösen, sprechen über den Ruf des deutschen Krimis, besuchen einen literarischen Ort der Zuflucht aus dem Zweiten Weltkrieg und finden heraus, was es eigentlich mit der Apokalypse auf sich hat.

Hier ein Teil der Sendung vom 09.12.2011:

Beitrag: Der Zauberberg (Miriam Wienhold)

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Beitrag: Krimis (Sarah Ehrhardt)

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Beitrag: Apokalypse (Sarah Ehrhardt)

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Der nächste Dahlemer Diwan läuft am 06.01.2012 um 16 Uhr. Wer es noch nicht getan hat, kann sich bis dahin auf litaffin noch einmal vergangene Beiträge zum den Themen “Science Fiction und Utopie” oder “Transmedialität” anhören.

Foto: © Flickr CC The Library of Virginia

Markus Streichardt

IMG 02811Landauf, landab hört man immer wieder, das Medium Buch sei dem Untergang geweiht. Allenfalls in Form des eBooks werde es überleben. Aber für die gedruckte Ausgabe brechen schwierige Zeiten an. Grund genug, einmal das Gespräch mit einem Buchhändler zu suchen und eine alte Reihe wieder aufleben lassen. Nachdem wir bereits der Hammett-Krimibuchhandlung, Zadig und Another Country ein Besuch abgestattet haben, befinden wir uns nun in der Tucholsky-Buchhandlung in Mitte.

Hier werden Bücher zur Schau gestellt, wie es anderswo nur Bestsellern vorbehalten ist. Wo bitte schön wird einem die Möglichkeit geboten, Christof Wackernagels überbordende Traumtrilologie es durchzublättern? Wo sonst bekommt den Verlag Edition Schwarzdruck präsentiert, dessen Bücher lediglich eine Startauflage von 333 Exemplaren umfassen? Prinzipiell scheint die Verbindung von Kultur und Geschäft kein öder Marketingtrick, sondern ein eingelöstes Versprechen zu sein. Wir sprechen mit dem Inhaber Jörg Braunsdorf über seinen Werdegang, seine Arbeitsphilosophie und die Vor- und Nachteile des Internets.

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Leonie Langer

EinkaufswagenBücher kann man nicht nur in Buchhandlungen, Antiquariaten oder im Internet kaufen, sondern auch im Supermarkt. Was ist vom Bücher-Shopping mit großem Einkaufswagen zu halten? Ist ein Supermarkt wirklich ein Ort, an dem Bücher verkauft werden sollten? Und wenn ja, welche? Eine Überlegung.

Neulich stand ich in der Filiale eines Drogeriemarkts in der Schlange. Sie war ziemlich lang und ich ziemlich genervt, also ließ ich gelangweilt meine Blicke schweifen. In Kassennähe zwischen Fotoecke und Lutschbonbons stach er mir plötzlich ins Auge: der Bücherständer. Nicht, dass ich ihn noch nie zur Kenntnis genommen hätte, aber bisher habe ich ihn einfach ignoriert. Meine Bücher kaufe ich in der Buchhandlung. Aufgrund meiner Langeweile und der nicht kürzer werden wollenden Schlange bleiben meine Blicke und Gedanken an jenem Tage aber an dem Bücherständer hängen. Was wird denn da eigentlich zum Verkauf angeboten? Hera Lindt neben Nora Roberts neben Dan Brown neben… Zum Glück rückt die Schlange jetzt doch weiter vor und ich verliere den Bücherständer aus dem Blickfeld.

Seitdem verfolgt mich aber der Gedanke: Warum verkauft man Bücher in einer Drogerie? Und warum gerade solche Bücher? (weiterlesen …)

Sarah Ehrhardt

Rvmangoldt3Elias Canetti, Max Frisch, Elfriede Jelinek, Peter Esterházy, Karen Duve oder Zsuzsa Bánk sind nur einige der über 1000 Autoren, die die Fotografin Renate von Mangoldt seit der Gründung des Literarischen Colloquiums portraitierte. Ihre Schwarz-Weiß-Bilder prägen unser literarisches Gedächtnis auf visueller Ebene. Per E-Mail beantwortet Renate von Mangoldt Fragen zu ihrer Arbeit am LCB, der Beziehung von Autor, Text und Bild sowie zu ihrem demnächst erscheinenden Buch.

litaffin: Seit 1963 sind Sie nun schon als Fotografin am Literarischen Colloquium in Berlin tätig. Welche besonderen Reize und Schwierigkeiten birgt die Arbeit mit Autoren am LCB? (weiterlesen …)

Johannes Schüller

RadioVampire, Cyborgs, Handygirls, Nachtwanderungen und Dresdner Märchenviertel: das sind u. a. die Themen der im Sommersemester 2011 im Seminar Literatur im Radio entstandenen Beiträge. Gehört werden kann jeweils eine Sendungsstunde auf dem uniRadio 97,2  Berlin-Brandenburg beim Format Dahlemer Diwan. Sendezeiten: am 5. August, 2. September, 30. September und 28. Oktober jeweils 20 Uhr.

 

Hier die ersten Kostproben aus den Sendungen zu “Science Fiction und Utopie” bzw. “Transmedialität”:

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Bild: Flickr.com/ Ross Murray

Dimitris Giannousakis

Logo En1Jedes Jahr im Frühling findet in Thessaloniki die größte literarische Veranstaltung Griechenlands statt: Die Internationale Buchmesse Thessaloniki. Auch in diesem Jahr wird die zweitgrößte Stadt Griechenlands vom 5. bis zum 8. Mai zum Zentrum des literarischen Lebens.

Die Geschichte der Buchmesse ist relativ kurz. Zum ersten Mal fand sie 2004 statt. Damals nahmen hauptsächlich Verleger aus Griechenland teil. Dieses Jahr werden mehr als 200 Verleger aus Griechenland und 25 anderen Ländern dabei sein.

Im Fokus der Messe stehen die Länder des Mittleren Ostens und des Maghreb. Tariq Ali aus Pakistan, Salwa Al Neimi und Subhi Hadidi aus Syrien, Gamal al-Ghitani und Bahaa Taher aus Ägypten, David Grossman aus Israel, Tuna Kiremitci aus der Türkei, Hoda Barakat aus Libanon, Sophie Bessis aus Tunesien, Boualem Sansal und Malek Chebel aus Algerien nehmen am Literaturfestival teil, das während der Messe organisiert wird und diese Länder und ihre Schriftsteller ehren will. (weiterlesen …)

Susanne Klatt

2Dass es ein mutiges Unterfangen ist, als Student ohne verlegerische Vorkenntnisse, einen eigenen Verlag zu gründen, haben wir gerade erst hier gelesen. Wie es geht, zeigt Ingo Držečnik. Vor fünfzehn Jahren gründete er zusammen mit einem Studienfreund in Heidelberg den Elfenbein Verlag.

Durch die Mitarbeit an der Literaturzeitschrift metamorphosen lernten die Studenten 1995 den Lyriker Andreas Holschuh kennen. Dessen Gedichtsammlung Unterderhand begeisterte sie auf Anhieb und so beschlossen die beiden, Holschuhs Gedichte als Buch zu veröffentlichen. Der Grundstein des Elfenbein Verlags war gelegt und es dauerte nicht lange, da lag auch schon das nächste Manuskript auf ihren Schreibtischen. (weiterlesen …)

Leonie Langer

Leipzigmesse 001Vom 17. bis 20. März fand eines der jährlichen Highlights der Literaturwelt statt. Vier Tage, fünf Hallen, über zweitausend Aussteller und Veranstaltungen. Wie kann man das alles schaffen? Kann man nicht, muss man aber auch nicht. 2 Tage, 2 Besucherinnen, 2 Erlebnisberichte.

Donnerstag:

Am Vorabend habe ich mich durch 73 Seiten Programm (nur für den einen Tag!) gelesen und mir ein paar interessant klingende Veranstaltungen herausgesucht. Ich habe nur einen Tag und den will ich schließlich gut nutzen! Schon vom Programm fühle ich mich einigermaßen überfordert. Donnerstag morgen gegen elf komme ich auf dem Messegelände an. Bis ich meine Eintrittskarte und einen Hallenplan in der Hand halte und meine Jacke abgegeben habe, ist eine halbe Stunde vergangen. Zuerst geht’s bei Literaturkritiker Denis Scheck vorbei, der in Druckfrisch-Manier das Beste vom Büchermarkt vorstellt. Da das aber auch nicht spannender ist als im Fernsehen und ich außer den Rücken von großen Menschen vor mir nichts sehe, schlendere ich weiter zu einem Gespräch mit den Nominierten der Kategorie Sachbuch/Essayistik des Preises der Leipziger Buchmesse. (weiterlesen …)

Johannes Schüller

Feria-150x150Während die Leipziger Buchmesse diese Woche ruhig anläuft, scheint ihr südamerikanisches Pedant, die 37. „Feria Internacional del Libro de Buenos Aires“, mit einem handfesten Literaturskandal zu beginnen. Inzwischen hat sich auch Argentiniens Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner eingeschaltet. Denn niemand geringeres als der Literaturnobelpreisträger von 2010, der peruanische Schriftsteller Mario Vargas Llosa, provoziert den Unmut argentinischer Intellektueller. Doch die weltweit größte spanischsprachige Buchmesse bietet vom 20. April bis zum 9. Mai 2011 glücklicherweise auch unpolitischere Themen. Die Besucher erhalten ab Ende April einen Einblick in die lebendige Literaturszene Argentiniens und dürften auch dem einen oder anderen deutschen Stand begegnen.

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