Elena
Ein Artikel von Elena Klug und Johannes Schüller
Das Internationale Literaturfestival Berlin (ilb) gab letzten Mittwoch einen Vorgeschmack auf die diesjährige Programmgestaltung: Der chinesische Flüchtling Liao Yiwu stellte Für ein Lied und hundert Lieder – ein Bericht aus chinesischen Gefängnissen im Haus der Berliner Festspiele vor. Der Roman thematisiert die brutalen Realitäten der vierjährigen Haftzeit, zu der der Autor wegen des Gedichts Massaker verurteilt wurde.
Es begann doch alles etwas chaotisch mit Begrüßungsworten und Einführungen, deren Redner allesamt versäumten sich vorzustellen. Die Verwirrung wurde erst nach 45 Minuten von Moderator Tilman Spengler mit seiner charmant-brummigen Art gelöst. Rückwirkend stellte er den Künstlerischen Leiter des ilb, Ulrich Schreiber, Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller und die chinesische Autorin und Übersetzerin ins Deutsche, Tienchi Martin-Liao, vor. (weiterlesen …)

Sie hat lange als Verlagslektorin gearbeitet, ist Journalistin, Autorin (zuletzt erschien „
Enhanced ebooks gleichen derzeit noch großen multimedialen Wundertüten: Es summt und tüdelt, blinkt und glitzert. Die Verlage packen erst mal alles rein, was geht: Da gibt es Audiokommentare und Gewinnspiele, Rätselspaß und Videomaterial, Skizzen und Karten, Lexika und Stichwortverzeichnisse. Doch die Zukunft des enhanced ebooks liegt sicherlich im Weniger statt im Mehr. 







