Aus fehlender Hoffnung entsteht Wut: „Mit der Faust in die Welt schlagen“ von Lukas Rietzschel

Aus fehlender Hoffnung entsteht Wut: „Mit der Faust in die Welt schlagen“ von Lukas Rietzschel

1994 in Ostsachsen geboren, hat der junge Autor Lukas Rietzschel reichlich Erfahrung in Sachen sächsische Provinz. Davon handelt auch sein Debütroman „Mit der Faust in die Welt schlagen“. Für das Manuskript wurde er bereits 2016 mit dem Retzhof-Preis für junge Literatur ausgezeichnet. Jetzt erscheint das fertige Werk, das vor allem dem Westdeutschen einen eindringlichen, seltenen Einblick in ein anderes Leben ermöglicht.  Mehr lesen

Supra – Ein georgisches Festmahl

Supra – Ein georgisches Festmahl

Wer derzeit nicht immer nur über Georgien, das Gastland der Frankfurter Buchmesse, lesen will, sondern das Land auch mal schmecken möchte, dem*derjenigen sei das georgische Restaurant Schwiliko am Schlesi in Berlin empfohlen. Heute war Angie dort zu einem Supra, einem Festessen nach georgischer Art, mit den Autor*innen Lasha Bugadze, Nana Ekvtimishvili und Archil Kikodze. Mehr lesen

Very German, very Georgian: Literaturszene und Arbeitsbedingungen

Very German, very Georgian: Literaturszene und Arbeitsbedingungen

Wie sieht die Literaturszene in Tbilisi und Berlin aus? Welche Strukturen prägen beide? Unter welchen Bedingungen findet literarisches Arbeiten statt – in Deutschland und in Georgien? Welche Bedürfnisse und welche Kritik lassen junge Autorinnen beiderorts verlauten? Diesen Fragen stellten sich vergangene Woche junge Autor*innen beim Berlinisi-Festival in einem Workshop. Mehr lesen

Hundebingo und georgische Leckereien: „Spreepartie“ geht in die dritte Runde

Hundebingo und georgische Leckereien: „Spreepartie“ geht in die dritte Runde

Am Samstag, den 25. August, hieß es wieder: Auf zur „Spreepartie“! Bei dem jährlich von der Agentur Kirchner Kommunikation organisierten Event können Buchblogger*innen sich untereinander austauschen und mit Autor*innen und Verlagsvertreter*innen ins Gespräch kommen. Mehr lesen

Frauen im georgischen Literaturbetrieb

Frauen im georgischen Literaturbetrieb

Als ich Ende Mai zur Blogger*innen- und Pressereise  nach Georgien, dem diesjährigen Ehrengastland der Frankfurter Buchmesse, fuhr, schaute ich mir natürlich die Liste der zur Buchmesse eingeladenen Autor*innen an. In dem offiziellen Dokument waren zu diesem Zeitpunkt 22 georgische Autorinnen und 38 Autoren gelistet: 63% zu 36%. Womit hängt dieses geschlechtliche Ungleichgewicht zusammen? Und wie sieht eine feministische Literatur in Georgien aus? Darüber habe ich mich vor Ort mit Autor*innen unterhalten. Mehr lesen

Vom Schwinden der Nestwärme: Cesare Paveses „Das Haus auf dem Hügel“

Vom Schwinden der Nestwärme: Cesare Paveses „Das Haus auf dem Hügel“

Turin, 1943. Während Luftangriffe die Stadt erschüttern, flüchtet der Gymnasiallehrer Corrado sich in den Schutz der Berge. Mit dem Widerstand möchte er nichts zu tun haben, gleichzeitig plagen ihn deswegen Schuldgefühle. Cesare Paveses Roman Das Haus auf dem Hügel, 1967 im italienischen Original erschienen, wurde nun von Maja Pflug neu übersetzt. Das Buch stellt Fragen, die nach wie vor hochaktuell sind: jene nach der moralischen Verantwortung des Einzelnen und der Notwendigkeit politischen Engagements.

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Die Sprachen der Tiere oder Die Enge des menschlichen Geistes

Die Sprachen der Tiere oder Die Enge des menschlichen Geistes

Die Naturkunden-Reihe des Matthes & Seitz Verlags erzählt, so der Verlag auf seiner Internetseite, von der „Natur […], von Tieren und Pflanzen, von Pilzen und Menschen, von Landschaften, Steinen und Himmelskörpern, von belebter und unbelebter, fremder und vertrauter Natur“. Einer der aktuellen Bände dieser Reihe stellt gerade das Konzept einer eindeutigen Trennung zwischen tierischer Natur und menschlicher Kultur infrage. Die Sprachen der Tiere der Philosophin Eva Meijer erzählt von dem, was alle Tiere, ob menschlich oder nicht-menschlich, verbindet statt zu trennen: der Sprache. Geschrieben voll ehrlicher Faszination für ‚die Tiere‘ sowie Protest gegen die tiefsitzende Annahme des Menschen, er und nur er sei einer Sprache in ihrer Komplexität mächtig. Mehr lesen