Und was macht man damit? #24 Sinah Swyter

Und was macht man damit? #24 Sinah Swyter

Sinah Swyter hat für ihr Bachelorstudium klassische Und was macht man damit?-Fächer gewählt: Anglistik und Romanistik. Bereut hat sie das nie. Über ein Praxisseminar zur Produktion von Literaturverfilmungen in ihrem Masterstudium Angewandte Literaturwissenschaft kam sie schließlich in die Filmbranche. Heute entwickelt sie Spielfilme und Serien bei der UFA Fiction, wo sie nach eigener Aussage als Literaturwissenschaftlerin eine echte Orchidee ist. Trotzdem rät sie allen Geisteswissenschaftler*innen: „Traut euch und denkt nicht, ihr würdet nicht ins Filmgeschäft passen. Ganz im Gegenteil!“ Mehr lesen

Ein Buch der Verwunschenheit: Lisa Kreißlers „Das vergessene Fest“

Ein Buch der Verwunschenheit: Lisa Kreißlers „Das vergessene Fest“

Ein Roman, der ein bisschen Fantasy ist, aber kein richtiger Fantasy-Roman: Kann das funktionieren? Lisa Kreißler verwischt in ihrem neuen Roman „Das vergessene Fest“ über drei alte Studienfreunde die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Traum. Das Ergebnis ist eine surreale Reise in die Natur, die Erinnerung und die kleinen, besonderen Momente im Leben, an deren Ende man ohne Antwort, aber doch verändert zurückbleibt.  Mehr lesen

Der Charme des abblätternden Lacks. Eine (Bilder-)Reise durch Tbilisi

Der Charme des abblätternden Lacks. Eine (Bilder-)Reise durch Tbilisi

Schwarzes Meer. Bergiges Land. Alte Städte und noch ältere Klöster. Hunde und Katzen auf den Straßen. Köstliches Essen mit Walnüssen, Feigen und viel Wein. Georgien: Bella Italia des Ostens! Noch ist das kaukasische Land zwischen Europa und Asien hierzulande kaum bekannt. Spätestens dieses Jahr ändert sich das, denn Georgien ist 2018 das Ehrengastland der Frankfurter Buchmesse. Angie folgte für Litaffin Ende Mai einer Einladung zur Blogger*innen- und Pressereise in die georgische Hauptstadt Tbilisi und hat sich einige Tage lang intensiv mit der georgischen Gesellschaft, Kultur und Literatur befasst. Beginnen wir Teil eins der Georgien-Serie visuell! Mehr lesen

Die Unsichtbarkeit der katalanischen Autor*innen

Die Unsichtbarkeit der katalanischen Autor*innen

Wie stark Politik und Literatur ineinander übergehen, ist im Fall von Katalonien unübersehbar. Durch die vielseitige Auslegung ist es quasi unmöglich, eine klare Grenze zu ziehen. So ist auch die Frage spannend, auf welcher Sprache katalanische Autor*innen schreiben. Und wie ist ein Buch zu klassifizieren, das von Katalan*innen auf Castellano verfasst wurde?

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From Panels With Love #11: Erich Mühsam als Comicfigur

From Panels With Love #11: Erich Mühsam als Comicfigur

Erich Mühsam: Bohemien, Anarchist, Dichter, Publizist und politischer Kämpfer. Eine markante und kantige Figur des ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhunderts, die das erste gegenkulturelle Milieu Europas maßgeblich prägte – jenes Milieu, auf dem unser heutiger Fetisch für das Alternativkulturelle fußt. Jan Bachmann hat sich in Mühsam. Anarchist in Anführungsstrichen diesem Charakter genähert und gibt einen kurzen, anregenden Einblick in Erich Mühsams Leben und Denken. Der Comic im Tagebuchstil, der auf Mühsams originalen Tagebüchern basiert, wurde 2017 mit dem Comic-Förderpreis der Schweizer Städte ausgezeichnet. Mehr lesen

Von tierischen Merkwürdigkeiten

Von tierischen Merkwürdigkeiten

Spannend, kurios und tierisch: Mit Ich werde über diese Merkwürdigkeit noch etwas drucken lassen legen Florian Weiß und Lucia Jay von Seldeneck im Kunstanst!fter Verlag Tiermeldungen aus zwei Jahrtausenden vor, die für Hand, Hirn und Augen keine Wünsche offen lassen. 30 Geschichten nach wahren Entdeckungen über die Tierwelt. Mehr lesen

Ein Buch wie ein Traum: Marion Poschmann „Die Kieferninseln“

Ein Buch wie ein Traum: Marion Poschmann „Die Kieferninseln“

Zartheit und subtiler Sprachwitz zeichnen Marion Poschmanns 2017 erschienen Roman Die Kieferninseln aus. Die Autorin, die vor allem für ihre Lyrik bekannt ist, sorgt auch mit ihren Prosawerken immer wieder für Aufmerksamkeit. So verwundert es nicht, dass Die Kieferninseln direkt auf der Shortlist für den deutschen Buchpreis stand und sie für ihr Werk mit dem Berliner Buchpreis 2017 ausgezeichnet wurde. Dieser ist nicht nur mit einem Preisgeld von 30.000 Euro dotiert, sondern beinhaltet auch die Berufung auf die Gastprofessur für deutschsprachige Poetik der Stiftung Preussische Seehandlung an der Freien Universität Berlin, die Poschmann im Sommersemester dieses Jahres antritt.

Ein Grund mehr, um sich genauer mit ihrem aktuellen Roman zu beschäftigen. Mehr lesen

„Der Ursprung der Liebe“ und was von ihr übrig blieb

„Der Ursprung der Liebe“ und was von ihr übrig blieb

Liv Strömquists zweite deutschsprachige Übersetzung ist seit Kurzem raus und  wird in den Medien und Buchhandlungen bereits gefeiert. Nach ihrem deutschen Graphic-Novel-Debüt Der Ursprung der Welt, einer Kulturgeschichte der Vulva, geht es nun um die Liebe. Der Ursprung der Liebe erzählt von der Entstehung der Liebesehe vor gerade einmal 150 Jahren, von den patriarchalen Wurzeln der Monogamie, von den Parallelen zwischen Liebe und Religion und vielem mehr. Angie hat sich mit Inna Barinberg, Polyamorie-Aktivistin und Bloggerin, über den neuen Comic, Liebe und Ketzertum unterhalten. Mehr lesen

Spinner, Timelines und Gendergeschichten: Drei Höhepunkte der Herbst-Bellatriste

Spinner, Timelines und Gendergeschichten: Drei Höhepunkte der Herbst-Bellatriste

Drei Mal im Jahr erscheint die Literaturzeitschrift Bella Triste. Zeitschrift für junge Literatur, deren Redaktion an der Uni Hildesheim zuhause ist. Lena hat für euch die Herbstausgabe durchstöbert und drei Texte ausgewählt, die sie besonders beeindruckt haben. Da sie einen kleinen Blick in die Redaktionsarbeit der Zeitschrift werfen wollten, hat sie interessiert, weshalb die jeweiligen Texte es in die Ausgabe geschafft haben. Also hat sie Luca aus der Bella Triste Redaktion gebeten, jeden der Texte zu kommentieren und zu erklären, was ihn besonders macht. Mehr lesen