Kategorie: Veranstaltungen

Dennis Grabowsky

182641 10150142274361140 289105826139 8539218 3556865 N-300x225
181937 10150142273516140 289105826139 8539201 1653913 N1-300x225Das Baby kann schon sprechen und laufen: Litaffin wird stolze zwei Jahre alt. In diesen Jahren ist viel passiert – im und außerhalb des Blogs.

Und das wollen wir mit allen FreundInnen, AutorInnen, RedakteurInnen und natürlich LeserInnen des Blogs gebührlich feiern. Wie schon im letzten Jahr laden wir dafür in den Buchhändlerkeller in Berlin-Charlottenburg ein.

Zweiter Litaffin-Geburtstag am 18. Februar 2012 – diesen Termin sollte man sich merken!

Es wird ein kleines, aber äußerst exquisites Programm mit Wort, Musik und Sensationen zum Auftakt des Abends geben. Danach wollen wir feiern, tanzen und unsere Tresendiensthabenden ordentlich beschäftigen.

Alle weiteren Informationen, etwa den genauen Beginn der Veranstaltung, gibt es rechtzeitig hier auf Litaffin zu lesen. Es ist also immer gut, uns regelmäßig zu besuchen. Sowieso!

Caroline Merz

DSC 0340 2Benedict Wells ist der jüngste Autor, der bei Diogenes jemals unter Vertrag genommen wurde, und der mit gerade einmal 27 Jahren vor kurzem sein drittes Buch veröffentlicht hat. Letzten Sommer kam sein Roman „Fast genial“ auf den Markt, mit dem er zurzeit quer durch Deutschland tourt. Mit seinem neuen Buch in der Hand, an einem Tisch und mit einem Glas Wasser, befindet er sich fast jeden Tag in einer anderen Stadt und liest dabei für ein ständig wechselndes Publikum.

Soeben kommt er aus dem Süden Deutschlands und befindet sich nun wieder einige Tage in seiner alten Heimat Berlin, wo das mit dem Schreiben eigentlich erst so richtig angefangen hat. Wir haben ihn bei seiner Lesung in der Buchhandlung Kisch&Co im Park Café getroffen. Der Erlös dieser Lesung geht – „ganz wichtig“, so Benedict – an das Projekt „Ghetto Romantik“. Wir haben vorab mal nachgefragt, was er uns zum Leben auf Lesereise, zum Schreiben allgemein und auch zu „Fast genial“ speziell sagen kann und was er für Pläne und Projekte für die Zukunft hat.

Litaffin: Jetzt ganz ehrlich, hat man sein eigenes Buch irgendwann satt, wenn man Tag für Tag daraus vorlesen muss? (weiterlesen …)

Joy Hawley

Headerlitparade3

Ein Artikel von Sarah Ehrhardt und Joy Hawley.

Rot leuchtende Wohnzimmerlampen, Vogelkäfige, Plüschmäuse, tanzende Skelette aus Papier über einer mit Sofas und Sesseln bestückten Bühne – ja, das Freudenreich in Berlin-Neukölln ist ein ungewöhnlicher Ort. Schon die Wahl der schrägen Eckkneipe als Rahmen für die Veranstaltung ließ erahnen, dass hier keine konventionelle Lesung stattfinden würde. Vielmehr erwartete das Publikum eine, so versprach es die Ankündigung, „literarische Parade ungewöhnlicher Begebenheiten an einem seltsamen Ort“.

Im Mittelpunkt des Abends standen Nora Gomringer und Finn-Ole Heinrich, zwei junge deutschsprachige Autoren, die sich zwischen Kurzgeschichte und Film (Finn) und Lyrik und Slam-Poetry (Nora) bewegen. Speziell für diese besondere Lesung wurden die beiden von Studenten der Angewandten Literaturwissenschaft ausgewählt, um Text, Autor und Publikum gleichermaßen, jenseits bekannter Formate Raum zu geben. Aber wie genau sollte das funktionieren? (weiterlesen …)

Leonie Langer

Plakat Parade

Am 17. November laden Studierende der Angewandten Literaturwissenschaft Nora Gomringer und Finn-Ole Heinrich zu einer literarischen Parade ins Neuköllner Freudenreich ein. Es soll gelesen, diskutiert, gefragt, gespielt und gefachsimpelt werden.

Am Anfang war da nur das Seminar mit dem verheißungsvollen Namen „Literatur als Event“, Seminarleiter Claudius Nießen (Geschäftsführer des Literaturinstituts Leipzig) und wir: 17 Studierende mit tausend verschiedenen Ideen, wie man eine Lesung auf die Beine stellt. Denn eine eigene Lesung zu organisieren, das war unser erklärtes Ziel! (weiterlesen …)

Constanze Behr

IMG 0468-1024x682Pünktlich zum Semesterstart findet sich unser Studiengang jedes Jahr zur Absolventen- und Immatrikulationsfeier zusammen, um die frisch gebackenen Mastertitelträger zu verabschieden und die Erstsemester zu begrüßen. Nicht fehlen darf dabei die Festrede. Nach dem Journalisten Gregor Dotzauer und der Agentin Petra Eggers in den vergangenen Jahren kamen erheiternde Worte und Wünsche in diesem Jahr vom Autor und Dramaturg John von Düffel.

Am Montag fand die diesjährige Absolventen- und Immatrikulationsfeier des Masterstudiengangs Angewandte Literaturwissenschaften im Luftraum Berlin statt. Der Luftraum strahlte seinen Charme aus, Dozenten, Studenten, Gäste aus dem Literaturbetrieb, Freunde und Familie versammelten sich für einen rundum gelungenen Abend. Der Studiengang feierte sein achtjähriges Bestehen, seine immer größer werdende Bekanntheit, beglückwünschte 17 Absolventen und begrüßte die 24 Erstsemester. (weiterlesen …)

Leonie Langer

Lettretage-005-300x180Vor und mit dem Publikum über die eigenen Texte diskutieren und sich der Kritik stellen – kein Kinderspiel. Das wagten drei Autoren aus den Zentren der jungen deutschen Literatur Hildesheim, Leipzig und Berlin. In der Reihe außerbetrieb lud die die Berliner Lesebühne kreuzwort am Mittwochabend zum Workshop „Netzbetriebe Prosa“ in die lettrétage ein. Isabel Bredenbröker, Hakan Tezkan und Juan Gosze präsentierten ihre Texte.

Das Publikum besteht im Durschnitt aus 23-jährigen Germanistik-Studenten, die Stimmung ist locker bis angespannt-erwartungsvoll. Den Anfang macht Isabel Bredenbröker, die an der FU studiert und am Heiner-Müller-Autorenkolleg 2011 unter der Leitung Thomas Lehrs teilgenommen hat. Ihr Text „Laborarbeit“ wurde inspiriert von einem Filmriss in ihrer Kamera und der Frage, ob mit dem Verlust von Fotos auch ein Stück Leben verloren geht.

Die anschließende Debatte wird schnell hitzig – und ein Missverständnis zwischen dem Vorhaben der Lesungsmacher, den kreuzwortlern Caroline Beutel und Kristoffer Cornils, und der Erwartung des Publikums muss geklärt werden: Sehen erstere die Veranstaltung als Workshop im Sinne von direkter Arbeit am Text, bemängelt letzteres gerade dieses kleinschrittige Vorgehen und möchte lieber etwas über den Einfluss der Dichterschulen auf das Schreiben und die unterschiedlichen Herangehensweisen der verschiedenen Unis erfahren. (weiterlesen …)

Markus Streichardt

M C3 A4rzwald-300x300Buchhandlungen, heißt es, müssen nicht nur ausgezeichnete Bücher im Sortiment haben und den unschlüssigen Käufer kompetent beraten. Nein, sie müssen, um heutzutage wettbewerbsfähig zu bleiben, dem Kunden noch MEHR bieten. Mehr im Sinne von Non-Book-Artikeln und literarischen Veranstaltungen. Zumindest Letzteres beherzigt die Tucholsky-Buchhandlung zutiefst. Hervorzuheben sei an dieser Stelle das Format Weltbühnen-Verlagspräsentation. In dem wird Verlagen, vornehmlich Kleinverlagen aus Berlin und Umgebung, Raum gegeben, sich der Öffentlichkeit vorzustellen und dem interessierten Leser einmal den Schöpfungsprozess des Buches zu verdeutlichen.

Am Mittwochabend hatte der Schöffling Verlag aus Frankfurt am Main die Ehre, bevor anschließend die Lyrikerin und Autorin Ulrike Almut Sandig, bekannt durch ihren preisgekrönten Erzählband Flamingos, und die Musikerin und Dichterkollegin Marlen Pelny das gemeinsame Werk Märzwald – Dichtung für die Freunde der Popmusik darboten. Um es schon mal vorab zu verraten: Es war ein rundum gelungener Abend. (weiterlesen …)

Lina Kokaly

Dummy-300x206Das aktuelle Thema des Gesellschaftsmagazins Dummy ist Scheiße. Wer die Website der Zeitschrift besucht, sieht zur Zeit einen kotenden Mann und hört ein Toilettenspülgeräusch. Auch das Inhaltsverzeichnis liest sich wenig appetitlich. “Wie man aus Scheiße Gold macht”, ein Gespräch mit einem Dixi-Klobesitzer, oder auch “Gott ist Kot – Ein erhellendes Gespräch über eine dunkle Materie”. Vor Tabus und Nonchalance schreckten die Magazin-Macher noch nie zurück: Das Heft zum Thema “Provinz” schmückte Heidi Klum auf der Titelseite und die Ausgabe zum Thema “Männer” zeigte weinende Soldaten.
Der Züricher Kein & Aber Verlag gibt nun ein Buch heraus, das laut Ankündigung “das Beste und Schlimmste aus 30 Mal Magazinmachen versammelt”. (weiterlesen …)

Caitlin Hahn

P9130038-300x146Am Dienstag las der amerikanische Autor Gary Shteyngart im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals Berlin aus seinem neuen Roman Super Sad True Love Story. Moderiert von Sigrid Löffler und mit Matthias Scherwenikas als Sprecher, gelang der Lesung eine humorvolle Atmosphäre mit einem aufmerksamen und aufgeschlossenen Publikum.

(weiterlesen …)

Elena

Cover Yiwu-195x300

Ein Artikel von Elena Klug und Johannes Schüller

Das Internationale Literaturfestival Berlin (ilb) gab letzten Mittwoch einen Vorgeschmack auf die diesjährige Programmgestaltung: Der chinesische Flüchtling Liao Yiwu stellte  Für ein Lied und hundert Lieder – ein Bericht aus chinesischen Gefängnissen im Haus der Berliner Festspiele vor. Der Roman thematisiert die brutalen Realitäten der vierjährigen Haftzeit, zu der der Autor wegen des Gedichts Massaker verurteilt wurde.

Es begann doch alles etwas chaotisch mit Begrüßungsworten und Einführungen, deren Redner allesamt versäumten sich vorzustellen. Die Verwirrung wurde erst nach 45 Minuten von Moderator Tilman Spengler mit seiner charmant-brummigen Art gelöst. Rückwirkend stellte er den Künstlerischen Leiter des ilb, Ulrich Schreiber, Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller und die chinesische Autorin und Übersetzerin ins Deutsche, Tienchi Martin-Liao, vor. (weiterlesen …)

litaffin.de |

Wir bloggen.

Über Literatur.

Über den Literaturbetrieb.

Über literarische Orte.

Über das Studium der Literatur.

Über das literarische Berlin.