Lisa Heyse
Auf diesem Weg noch einmal vielen Dank an alle, die zu dem schönen Sommerfest des Studiengangs im LCB beigetragen haben. Und an Michael Lentz für die Texte und zahlreichen lauthalsen Lacher.
Fotos © Lisa Heyse
Auf diesem Weg noch einmal vielen Dank an alle, die zu dem schönen Sommerfest des Studiengangs im LCB beigetragen haben. Und an Michael Lentz für die Texte und zahlreichen lauthalsen Lacher.
Fotos © Lisa Heyse
Das Kunst- und Kulturfestival 48 STUNDEN NEUKÖLLN bot dieses Wochenende unter anderem die Gelegenheit, Lyrik auf dem Wasser zu erleben. Die Redaktion von “lauter niemand”, Berliner Zeitschrift für Lyrik und Prosa, lud 25 Dichter ein, auf der Spreeprinzessin zu lesen. Litaffin war um 16:00 Uhr an der Anlegestelle Wildenbruchbrücke, als sich das chilenische Literaturkollektiv Los Casagrande und das Berliner Projekt Los Superdemokraticos (LSD) zusammenschlossen und eine Stunde lang Lyrik auf Spanisch und Deutsch lasen.
Los Casagrande steht für “Intervention im öffentlichen Raum” – ein Ziel, das die Gruppe durch “Poetry Bombings” oder “Regen der Gedichte” realisiert. Die Poeten Julio Carrasco, Cristobal Biamchi und Joaquin Prieto vertraten das Kollektiv. Sabine Scho, Rery Maldonado und Nikola Richter repräsentierten die LSD. Des Weiteren begleitete die stimmungsvolle Musik des Engländers Lee Thomas die Bootstour, was die internationale Atmosphäre zusätzlich betonte. (weiterlesen …)
Im Rahmen der Samuel Fischer-Gastprofessur für Literatur werden in diesem Sommersemester Daniel Kehlmann und Adam Thirlwell den Berliner Studenten die Möglichkeit geben, in einem experimentellen Umfeld ihr Literaturverständnis gemeinsam neu zu ordnen.
Nicht immer muss man lange im Vorlesungsverzeichnis suchen, um Perlen wie diese ausfindig zu machen. Manchmal genügt es, lediglich die Namen der Dozenten zu überfliegen und der Blick gerät ins Stocken. Zwei der wohl meist besprochenen Gegenwartsautoren veranstalten in den kommenden Wochen an der FU Berlin ein Seminar, in dem sie nichts weniger im Sinn zu haben scheinen, als der fortschreitenden Vereinsamung und Selbstgenügsamkeit des Kulturbetriebs entgegenzutreten. (weiterlesen …)
Nachdem Anfang Mai zwei Tage lang in Frankfurt über Umbrüche in der Buchbranche diskutiert wurde, präsentierte das Forum Zukunft des Börsenverein des Deutschen Buchhandels gestern in Berlin die Ergebnisse in einem Best of. Es ging um innovative Projekte, die die Crowd oder die zusammengewachsene Community in den Mittelpunkt stellen und aktiv in den Schaffungsprozess von Büchern einbinden. Es ging um die Frage, wo dem Buchhandel Crowds begegnen und es ging um die Potenziale digitaler Buchproduktionen. Allgegenwärtig dabei: Die Bereitschaft, Veränderungen nicht von vornherein als negativ abzutun.
Den Anfang in der Reihe von vier Kurzvorträgen machte Marion Schwehr von Euryclia. Die unüberschaubare Vielzahl von Neuerscheinungen und ihre schwere Verkäuflichkeit verleitete sie zu dem Gedanken, einfach einmal alles umzudrehen: „Wieso fragt man nicht vorher den Leser: Wir haben dies und jenes vor. Seid ihr dabei?“ Gedacht, getan. „Universalcode. Journalismus im digitalen Zeitalter“ lautet der Titel des ersten Buches, das durch Vorbestellungen auf euryclia finanziell abgesichert und unter Mitwirkung der bucheigenen Community konzipiert und gestaltet wurde. (weiterlesen …)
Um sich beliebt zu machen und neue Kunden zu gewinnen, reagierte letztes Jahr nun endlich auch die deutsche Comic-Branche. Lange nach den USA, wo der Comic anders als hier zu Lande kein Nischenprodukt ist, veranstalten Händler und Verlage einen Tag im Jahr den Gratis Comic Tag.
Der Name versucht noch nicht einmal zu behumpsen: Am 14. Mai werden richtige, schöne, in sich abgeschlossene Comic-Bände, die extra für dieses Event produziert wurden, verschenkt. (weiterlesen …)
Jedes Jahr im Frühling findet in Thessaloniki die größte literarische Veranstaltung Griechenlands statt: Die Internationale Buchmesse Thessaloniki. Auch in diesem Jahr wird die zweitgrößte Stadt Griechenlands vom 5. bis zum 8. Mai zum Zentrum des literarischen Lebens.
Die Geschichte der Buchmesse ist relativ kurz. Zum ersten Mal fand sie 2004 statt. Damals nahmen hauptsächlich Verleger aus Griechenland teil. Dieses Jahr werden mehr als 200 Verleger aus Griechenland und 25 anderen Ländern dabei sein.
Im Fokus der Messe stehen die Länder des Mittleren Ostens und des Maghreb. Tariq Ali aus Pakistan, Salwa Al Neimi und Subhi Hadidi aus Syrien, Gamal al-Ghitani und Bahaa Taher aus Ägypten, David Grossman aus Israel, Tuna Kiremitci aus der Türkei, Hoda Barakat aus Libanon, Sophie Bessis aus Tunesien, Boualem Sansal und Malek Chebel aus Algerien nehmen am Literaturfestival teil, das während der Messe organisiert wird und diese Länder und ihre Schriftsteller ehren will. (weiterlesen …)
Im Haus der Kulturen der Welt versammelten sich am Wochenende hunderte von Medieninteressierten für den Medienkongress „Die Revolution haben wir uns anders vorgestellt“.
Von taz und der Wochenzeitung der Freitag organisiert, bot der zweitägige Kongress zahlreiche Vorträge, Podiumsdiskussionen, Debatten, Filme, praxisnahe „Speedlabs“ und sogar eine öffentliche Redakteur-Beschimpfung an.
In aller Munde waren Themen wie die Macht der neuen Medien, der Protest gegen Zensur – Karikaturen über den Islam, Wikileaks – die Rolle des Internets in Revolutionen – u.a. in Nordafrika und Weißrussland – und Fragen à la: Wie prägt die Digitalisierung politische Partizipation? Wo bleibt der unabhängige Journalismus, wenn immer weniger Konzerne immer größere Teile der Medienlandschaft bestimmen?
Vom 17. bis 20. März fand eines der jährlichen Highlights der Literaturwelt statt. Vier Tage, fünf Hallen, über zweitausend Aussteller und Veranstaltungen. Wie kann man das alles schaffen? Kann man nicht, muss man aber auch nicht. 2 Tage, 2 Besucherinnen, 2 Erlebnisberichte.
Donnerstag:
Am Vorabend habe ich mich durch 73 Seiten Programm (nur für den einen Tag!) gelesen und mir ein paar interessant klingende Veranstaltungen herausgesucht. Ich habe nur einen Tag und den will ich schließlich gut nutzen! Schon vom Programm fühle ich mich einigermaßen überfordert. Donnerstag morgen gegen elf komme ich auf dem Messegelände an. Bis ich meine Eintrittskarte und einen Hallenplan in der Hand halte und meine Jacke abgegeben habe, ist eine halbe Stunde vergangen. Zuerst geht’s bei Literaturkritiker Denis Scheck vorbei, der in Druckfrisch-Manier das Beste vom Büchermarkt vorstellt. Da das aber auch nicht spannender ist als im Fernsehen und ich außer den Rücken von großen Menschen vor mir nichts sehe, schlendere ich weiter zu einem Gespräch mit den Nominierten der Kategorie Sachbuch/Essayistik des Preises der Leipziger Buchmesse. (weiterlesen …)
Während die Leipziger Buchmesse diese Woche ruhig anläuft, scheint ihr südamerikanisches Pedant, die 37. „Feria Internacional del Libro de Buenos Aires“, mit einem handfesten Literaturskandal zu beginnen. Inzwischen hat sich auch Argentiniens Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner eingeschaltet. Denn niemand geringeres als der Literaturnobelpreisträger von 2010, der peruanische Schriftsteller Mario Vargas Llosa, provoziert den Unmut argentinischer Intellektueller. Doch die weltweit größte spanischsprachige Buchmesse bietet vom 20. April bis zum 9. Mai 2011 glücklicherweise auch unpolitischere Themen. Die Besucher erhalten ab Ende April einen Einblick in die lebendige Literaturszene Argentiniens und dürften auch dem einen oder anderen deutschen Stand begegnen.
by Caitlin Hahn and Joy Hawley
On Wednesday the American essayist David Sedaris filled the Babylon Mitte Cinema with tales of sadistic rabbits, alcoholic cats, and pity-craving bears. A departure from his normal autobiographical work, Sedaris presented a collection of fables that satirically commented on human nature with a modern twist.
Donning a rabbit hat to open the reading, David Sedaris and Gerd Köster, who read in German, took turns reading the selected tales. Although the stories were at times graphic and jarring, the audience appreciated their relevancy. For example, the tale of the animals who built a gate at the entrance to the forest and the rabbit that guarded it satirized the controversial topics of border control, racial profiling, and national security.