derranicki – Tag 3

Deutsche Eier und Nazis in der Suppe: der dritte Tag brachte der Jury Nahrungsmittel mit politischem Gehalt, kleines Unbehagen, großes Vergnügen und schließlich frenetische Freude – und einen weiteren  Favoriten auf den Gesamtsieg. 

Die Tageswertung:

Höchster Unterhaltungswert (5 Punkte): Juri Steiner

Verteidigung des eigenen Autors/der Autorin ( +5 oder -5): nicht vergeben

Schlüssigste Argumentation (4): Hildegard Keller

Beste Interaktionsleistung (4): Sandra Kegel

Bester Stellungskrieg (3): nicht vergeben

Größte Begeisterung (3), ab heute heißt die Kategorie „Frenetische Freude“:

Stefan Gmünder, Sandra Kegel, Juri Steiner und Klaus Kastberger

Stil (+ 2 oder -2): Juri Steiner (+2), Meike Feßmann (-2)

Bodenständigste Haltung (1): Stefan Gmünder

Ausdrucksstärkste Gestik (1): Klaus Kastberger

Konsequenteste Umschiffung von Tabuthemen ( + 2 oder – 2): Hildegard (-2)

Drastischster Verriss ( – 3 oder +3): Meike Feßmann (+3)

Übertriebenster Weltliteraturvergleich (-2): Klaus Kastberger, Hubert Winkels

Geschwafel (-3): Klaus Kastberger, Hubert Winkels, Hildegard Keller

Absurdeste Authentizitätseinforderung- oder behauptung (-5): nicht vergeben

Eitelste Selbstdarstellung (-5): Hildegard Keller

Überinterpretation (-4): Meike Feßmann

Boshaftigkeit (-2): Meike Feßmann, Sandra Kegel

Kopf in den Wolken (1/-1): Juri Steiner (-1)

Belehrende Besserwisserei (-1): Hubert Winkels, Hildegard Keller, Sandra Kegel

Anwesenheitssonderpunkt (1): nicht vergeben

Tagessieger nach Punkten: Juri Steiner

Die Sätze des Tages:

Als deutsches Ei nicht hart zu werden ist keine so große Leistung. (Sharon Dodua Otoo)

Ist schon eine gute Idee, ich bin jetzt mal ein Ei. (Klaus Kastberger)

Das Ei verweigert seinen Eiauftrag. (Hildegard Keller)

Was findet man immer bei Thomas Bernhard in der Suppe? Einen Nazi. (Klaus Kastberger)

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Bachmannpreis Redaktion

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Studierende der Angewandten Literaturwissenschaft bloggen live zu den 40. Tagen der deutschsprachigen Literatur 2016.
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