Im Gespräch mit dem Literarischen Zentrum Göttingen

Vor fast 16 Jahren wurde das Literarische Zentrum Göttingen ins Leben gerufen. Seit 2010 steht es unter der Leitung von Anja Johannsen, die zuvor im Literaturhaus Zürich tätig war. Sie ist für die Geschäftsführung und Programmleitung zuständig und wird dabei seit 2013 von Gesa Husemann unterstützt, die das Zentrum zu der Zeit schon aus ihrem Volontariat gut kannte. Zusammen erstellen sie ein vielseitiges Programm, das sich nicht nur aus reinen Lesungen zusammensetzt, sondern Literatur immer wieder mit anderen Künsten in Verbindung setzt und durchaus sehr politisch ist. So sticht das Literarische Zentrum aus der Vielzahl an Literaturhäusern heraus und wird seinem Anspruch, ein „begehbares Feuilleton“ zu sein, gerecht. Auch das Kinder- und Jugendbuchprogramm Literatur macht Schule, das Lyrikfestival Poetree und die essentielle Mitarbeit am Göttinger Literaturherbst sprechen für die Vielschichtigkeit des Zentrums.

Ich traf Anja und Gesa, um mit ihnen über Programmarbeit, Lesungsreihen, das Göttinger Publikum und die Vor- und Nachteile des Leseveranstaltungsbetriebs in einer mittelgroßen Stadt zu sprechen.

Gesa Husemann und Anja Johannsen Foto: Madita Oeming
Gesa Husemann und Anja Johannsen
© Madita Oeming

Seit knapp zwei Jahren gestaltet ihr zusammen das Programm des Literarischen Zentrums hier in Göttingen. Was ist für euch das Besondere an der Arbeit in der Literaturvermittlung?

Anja: In diesem Veranstaltungsbetrieb laufen ganz viele Fäden zusammen, was es besonders spannend macht. Wir sind einfach viel dichter am Publikum als das beispielsweise in einem Verlag der Fall ist. Außerdem ist man in einem Verlag genötigt, zu antizipieren, was das Publikum mögen wird und was nicht. Wir bekommen direkt gespiegelt, wenn wir die Leute über- beziehungsweise unterfordern.
Auf der anderen Seite haben wir natürlich auch mit Autorinnen und Autoren zu tun, sicherlich weniger intensiv als zum Beispiel ein Lektor oder eine Lektorin. Dafür haben wir es mit einer größeren Bandbreite von Gästen zu tun – und ich sage jetzt gezielt „Gäste“, weil es ja auch oft Menschen aus anderen Bereichen sind. Die Moderierenden kommen natürlich dazu. Aber wir haben auch Veranstaltungen wie unsere Liederabend-Reihe, die dann nochmal ganz andere Gäste auf den Plan ruft.

Gesa: Genau, dieses Direkte ist einfach unglaublich interessant. Aber auch der Live-Act an sich. Die Unwiederholbarkeit. Wir setzen mit bestimmten Leuten, die wir einladen, einen deutlichen Akzent. Die Veranstaltung, die dann entsteht, ist in der Planung ja nur bedingt berechenbar. Es kommt so ein Punkt, an dem man sie abgibt und der Abend auch ein Stück unberechenbar wird. Manchmal läuft alles genau, wie man es sich vorgestellt hat. Manchmal gibt’s einen ganz anderen turn, über den wir oft positiv, manchmal negativ überrascht sind. Diese Unvorhersehbarkeit ist für mich am spannendsten. Man kann sich vieles denken, aber es hat dann doch Eigendynamik.

Inwieweit könnt ihr als Veranstalterinnen diese Dynamik kontrollieren?

Anja: Wie groß die Eigendynamik ist, kann man schon steuern. Man kann zum Beispiel die ganz verlässliche Nummer wählen: Zu einer Autorin den Moderator setzen, von dem man weiß, der beschäftigt sich seit 20 Jahren mit ihr und hat auch schon mindestens zwanzigmal mit ihr auf irgendwelchen Podien gesessen. Für das Publikum ist das dann ja nicht die zwanzigste Wiederholung, also somit gar nicht unbedingt schlecht. Aber interessanter ist für alle Beteiligten, wenn man spürt, dass da auf der Bühne gerade etwas erstmalig passiert. Deshalb stellen wir oft neue und ungewöhnliche Kombinationen von Sprechenden zusammen. Aber wie Gesa schon sagt: Da ist dann die Gefahr, dass das gar nicht hinhaut, entsprechend größer. Aber ich finde es spannender, dieses Risiko einzugehen, als immer auf Verlässlichkeit zu setzen.

Bekommt ihr an einem Lesungsabend dann tatsächlich auch direktes Feedback vom Publikum?

Anja: Ja, klar. Es kann auch schon mal Gemecker geben. Der simpelste Fall ist natürlich, dass die Leute gleich ganz wegbleiben. Manche Menschen stehen auch einfach auf und gehen. Oder einige klatschen zwischendurch. Das passiert aber eher selten. Da wundern wir uns auch manchmal, dass Gäste, die eher gediegen wirken, plötzlich so aus sich rausgehen. Vielleicht fühlen sie sich hier freier, was natürlich auch sein Gutes hätte. Aber insgesamt kommt, vor allem auch von älteren Semestern, viel direkte Reaktion.
Es wird aber auch oft gesagt: Das war richtig gut. Und es passiert ja auch oft, dass eine Veranstaltung noch viel stärker angenommen wird als erwartet. Im Grunde sieht man die Reaktionen natürlich auch ganz gut an den Gesichtern.

Gesa: Das ist ja auch das Schöne. Nicht nur der Direktkontakt zwischen uns und dem Publikum spielt da mit rein, sondern auch zwischen Autoren und Lesern. Die Art und Weise, wie Autoren mit ihren Lesern umgehen und umgekehrt, ist total unterschiedlich.

Anja: Ganz und gar. Bei Krimiautoren ist es tatsächlich so, dass das Publikum ein Selfie will. Aber das ist wirklich eher bei Genre-Autoren der Fall. Bei den meisten Veranstaltungen geht es dann schon eher klassisch zu: Unterschrift abholen und ein paar Sätze plaudern.

Gesa: Aber auch da ist es ganz unterschiedlich, wie ausdauernd die Autoren sind und sich dem Publikum hingeben. Da bekommen wir auch immer direkte Reaktionen mit. Das Publikum in Göttingen ist insgesamt schon ziemlich ehrlich.

Wie genau setzt sich euer Publikum hier zusammen?

Anja: Es fand mal eine Publikumsbefragung statt. Die ergab, dass ziemlich viele junge Menschen zu Besuch kommen. Die Generation unter 40 ist stark vertreten und dann erst wieder Menschen über 60 Jahre.

Gesa: Genau, also eher die Studis und das ältere Publikum. Aber zwischen 30 und 50 passiert irgendwie nicht so viel.

Anja: Aber das ist gar nicht so ungewöhnlich für diesen Institutionstyp. Viele Literaturhäuser klagen grundsätzlich über das Alter des Publikums. Das ist hier zum Glück sehr ausgewogen durch die vielen Studierenden.

Gesa: Wir versuchen natürlich auch, das durch die Programmarbeit zu beeinflussen. Außerdem glaube ich, dass unsere Räumlichkeiten ziemlich modern wirken. Ich kann mir vorstellen, dass andere Literaturhäuser oft etwas Altbackenes ausstrahlen, was jüngere Menschen vielleicht abschreckt.

Der Veranstaltungsraum © Madita Oeming
Der Veranstaltungsraum
© Madita Oeming

Inwiefern orientiert ihr euch bei der Zusammenstellung eures Programms an anderen Literaturhäusern?

Anja: Wir orientieren uns eigentlich nicht so sehr an anderen Literaturhäusern. Das ist auch eher unüblich im Lesungsbetrieb. Es ergeben sich immer zwangsläufig Überschneidungen. Außenbeobachter wundern sich oft darüber, dass ein bestimmter Autor oder eine bestimmte Autorin in einem Monat in Hamburg, Stuttgart und Göttingen liest. Das ist aber ganz einfach zu erklären. Literaturhäuser haben ja zweierlei Aufgaben: Zum einen ist jedes Haus sicherlich darum bemüht, ein eigenes Profil auszubilden. Zum anderen existiert der Wunsch des Publikums, dass die Literaturhäuser abbilden, was jeweils gerade im Gespräch ist.
Wir fahren ja regelmäßig zu den Buchmessen, jetzt zum Beispiel waren wir auf der Leipziger. Dort erfahren wir, was im Herbst erscheinen wird. Auf dieser Grundlage gestalten wir einen Teil des Herbst-/Winterprogramms. Wenn dann beispielsweise Feridun Zaimoglu ein neues Buch rausbringt, erfahren das nicht nur wir im März, sondern alle anderen Veranstalter auch. Dass dieser Autor dann von mehreren Veranstaltern eingeladen wird, ist ja völlig klar. Aber das ist, wie gesagt, nur das eine: der Versuch, abzubilden, was gerade an interessanten Neuerscheinungen da ist. Natürlich bleibt dieser Versuch immer ein winziger Ausschnitt, den jedes Haus ein bisschen anders wählt. Dass es dabei zu Überschneidungen kommt, ist klar.

Woran erkennt man das jeweilige Profil eines Literaturveranstalters?

Anja: Ich glaube, das kann man am besten an den Veranstaltungsreihen erkennen. Solche Reihen machen nicht alle im selben Maße. Wir haben beispielsweise relativ viele, die dann auch weniger von Novitäten abhängig sind. Wenn man sich diese Reihen anschaut, kann man ganz gut sehen, was da versucht wird.
Ein Beispiel dafür ist unsere neu_übersetzt-Reihe. Da werden Übersetzer und Übersetzerinnen eingeladen, die dann über Neuübersetzungen von literarischen Klassikern der Weltliteratur sprechen. Es geht darum, zum einen über die Übersetzungsarbeit selbst zu reden und zum anderen, gezielt auch im Literaturhaus über Bücher zu sprechen, die schon 50 oder auch 250 Jahre alt sind. Die jeweilige Neuübersetzung muss dabei nicht brandneu sein, um für unsere Reihe interessant zu werden. So kommen wir von dem allgegenwärtigen Novitätenhype ein bisschen weg.

Kommt zu den Lesungen der Reihe neu_übersetzt ein anderes Publikum als sonst?

Gesa: Ich finde es immer sehr schwierig, unser Publikum zu beurteilen. Außer bei der Krimi-Reihe. Da kommen tatsächlich Menschen, die wir teilweise nie bei den anderen Veranstaltungen sehen. Zu den anderen Reihen kommen definitiv immer wiederkehrende Besucher. Aber ich glaube, dass die neu_übersetzt-Reihe grundsätzlich auch den Nerv von unserem Stammpublikum trifft. Das ist keine Reihe, mit der man ein völlig neues Publikum zieht. Aber es ist definitiv eine, mit der wir einen Akzent auf Menschen setzen, die sonst nicht im Fokus stehen. Die Übersetzer und Übersetzerinnen genießen das total und fühlen sich unglaublich wertgeschätzt.

Ich finde die Reihe Hausbesuche sehr interessant. Lesungen, die in Göttinger Wohnungen stattfinden – das klingt exklusiv. Wählt ihr als Lesungsorte ausschließlich private Wohnungen?

Anja: Meistens Privatwohnungen, aber manchmal sind wir jetzt auch in thematisch einschlägige Umgebungen gegangen. Hier in Göttingen bieten sich die Sammlungen der Uni an, zum Beispiel die Zoologische Sammlung, die Botanische Sammlung oder die Gipsabgusssammlung. Dort haben wir auch schon Lesungen veranstaltet.

Gesa: Wir nennen das dann „externe Hausbesuche“, weil das nicht so richtige Hausbesuche im eigentlichen Sinn sind.

Anja: Der Klassiker der Hausbesuche findet in Privatwohnungen statt. Das sind immer verschiedene. Oft stellen Mitglieder aus unserem Verein ihre Zimmer zur Verfügung oder wir fragen einfach rum. Das ist auch nicht so einfach. Für die Lesungen brauchen wir relativ große Räume, damit wenigstens 25 bis 30 Leute reinpassen. So viele sollten es schon sein, sonst ist es ein bisschen arg exklusiv.

Gesa: Aber auch da variieren wir. Die Reihe war auch schon wesentlich studentischer geprägt. Mal so, mal so. Demnächst hatten wir uns überlegt, dass wir die Studis mehr in die Planung mit einbinden und die Veranstaltung in WGs stattfinden lassen.

Inwieweit spielt bei der Programmzusammenstellung persönlicher Geschmack eine Rolle?

Gesa: Auf jeden Fall spielt der eine Rolle. Wenn man das so nennen will, sind wir ja auf eine Art Vorkosterinnen. Es hat natürlich auch mit den eigenen politischen Einstellungen zu tun, wenn man von bestimmten Dingen eher Abstand nimmt oder sich gute Gründe überlegt, eine Veranstaltung doch zu machen. Damit es dann nicht komplett persönlich wird, besprechen wir das untereinander. Es ist nicht so, dass wir hier nur unsere Lieblingsautoren einladen.

Anja: Das geht auch gar nicht, weil wir sonst einfach nicht genug Publikumszahlen hätten. Aber trotzdem ist es auch wichtig, ab und an ein paar Geheimtipps zu präsentieren. Es gibt ja immer einen Teil des  Publikums, der selbst schon ziemlich auf dem Laufenden ist, viel in die Buchhandlung geht, sich umschaut und viel liest. Diese Menschen sind dann dankbar für Hinweise auf Entlegenes. Das ist ein Balance-Akt. Auch wenn wir subventioniert werden, müssen wir gute Publikumszahlen bringen. Jede Kulturinstitution, gerade in Zeiten der Kürzungen, ist genötigt, auch damit irgendwie umzugehen.

War das schon immer so?

Anja: Das hat sich in den letzten zehn Jahren schon ziemlich verändert, wenn man sich die Programme anschaut. Hier in Göttingen entsteht gerade eine Doktorarbeit zu Literaturhäusern. Die Doktorandin schaut sich die letzten 20 Jahre Literaturhausgeschichte an und da fällt auf, dass sich die Programmarbeit auf jeden Fall verändert hat. Es zeigt sich, dass es vor 20 Jahren noch möglich war, Geheimtipp an Geheimtipp zu reihen. Das geht heute nicht mehr.

Das Literarische Zentrum Göttingen im Sommer © Madita Oeming
Das Literarische Zentrum Göttingen im Sommer
© Madita Oeming

Ich habe das Gefühl, dass ihr hier in Göttingen mit dem Literarischen Zentrum ein wenig außer Konkurrenz seid als Lesungsveranstalter. Ist das so?

Gesa: Das denkt man immer. Aber dann schaue ich morgens in die Zeitung und sehe oft Lesungsankündigungen anderer Veranstalter. Das sind dann eher Einzelfälle, meistens in Buchhandlungen. Aber was den Unterschied bei unseren Lesungen macht, das sind die moderierten Gespräche. Die gibt es bei anderen Veranstaltern in Göttingen meistens nicht. Wir legen deshalb besonders großen Wert auf das Gespräch, um einen Mehrwert aus der Lesung zu ziehen und die Unverwechselbarkeit der Veranstaltung zu garantieren.
Mit dem Göttinger Literaturherbst haben wir auch noch das Festival, das uns Konkurrenz machen könnte. Aber da wir seit knapp zwei Jahren mit den Festivalveranstaltern ganz eng zusammenarbeiten, kommen wir uns nicht mehr in die Quere.
Ansonsten gibt es tatsächlich bei den Kinder- und Jugendbuchveranstaltungen fast noch mehr Konkurrenz. Wir haben ja hier im Zentrum ein recht großes Kinder- und Jugendprogramm: Literatur macht Schule. Daneben gibt es aber in der Stadt auch noch die Göttinger Kinder- und Jugendbuchwoche und die Schülerlesetage Göttingen. Diese Veranstaltungen haben zwar eher Festivalcharakter, sind also zeitlich stark begrenzt, aber wir müssen sie trotzdem bei unserer Planung mitdenken.

Das klingt, als wäre bei euch viel Organisationstalent gefragt. In Berlin scheint es mir, dass Literaturhäuser oft mit den vielen konkurrierenden und auch parallel laufenden Kulturangeboten zu kämpfen haben. Ist es ein Vorteil, dass ihr hier in Göttingen den Hauptlesungsbetrieb organisiert?

Gesa: Das ist auf jeden Fall ein Vorteil. Wir haben zudem ein Publikum, das sich nicht so leicht überfordern lässt. Wir wundern uns manchmal, wie viele Literaturveranstaltungen es gibt und wie viele Gäste trotzdem kommen. Göttingen ist da schwer zu sättigen – zum Glück.

Anja: Ja, das finde ich auch sehr bemerkenswert. Aber ich würde schon sagen, den Hauptlesungsbetrieb in einer Stadt zu organisieren, hat Vor- und Nachteile. Hier ist es natürlich mehr unsere Aufgabe, die ganze Bandbreite abzudecken, als es in Berlin der Fall wäre. Die Berliner Literaturveranstalter sind zwar gezwungen, sich zu profilieren, haben aber auch die Freiheit, sich eine Nische zu suchen. Das könnten wir nicht.

Anja, welche Veranstaltung ist dir in letzter Zeit besonders im Gedächtnis geblieben?

Anja: Eindeutig die Poetikvorlesungen von Carolin Emcke. Da fand ich wirklich extrem schön zu sehen, dass da so gut aufeinander traf, was wir uns während der Planung erhofft hatten. Das war eine hochpolitische Veranstaltung, in der Carolin Emcke sehr aufrüttelnde Vorträge gehalten hat, die wir im Vorhinein auch nicht kannten. Diese Poetikvorlesungen verlaufen ja so: Man vergibt einen Schreibauftrag und hat natürlich eine Vorstellung von dem, was dabei herauskommt. Aber wirklich wissen kann man es nicht. Es war sehr bemerkenswert, dass die Veranstaltung so gut zusammentraf mit den Bedürfnissen des Publikums. Zweimal eine ganz volle Aula mit über 400 Leuten – das gab es noch nie bei den Poetikvorlesungen.

Und Gesa, auf welche Veranstaltung im aktuellen Programm freust du dich am meisten?

Gesa: Ich freue mich sehr auf Anja Tuckermann. Das ist eine Veranstaltung im Kinder- und Jugendbereich. Tuckermann hat ein sehr schönes und wichtiges Buch geschrieben über das multikulturelle Zusammenleben. Das ist ein All-Ager-Buch. Im Grunde wurde es für Kinder ab fünf Jahre geschrieben, aber da lernt auch noch die 87-jährige Großmutter etwas dazu. Solche Veranstaltungen finde ich persönlich immer sehr wichtig.
Außerdem freue ich mich natürlich auf das Poetree Lyrikfestival ganz besonders.
Ich werde aber auch immer wieder überrascht. Oft gefallen mir Veranstaltungen, zu denen ich eigentlich gar keinen emotionalen Bezug habe. Da sitze ich dann manchmal in der Lesung und bin beeindruckt, wie viel da gerade vermittelt wird. Wenn man seine Favoriten vorher gar nicht kennt, ist das immer eine schöne Überraschung.

Vielen Dank für das sehr nette Gespräch.

Übrigens: Wir waren schon einmal zu Besuch im Literarischen Zentrum Göttingen und haben dort die damalige Volontärin Anna Marie Humbert interviewt. Den Beitrag dazu findet ihr hier.

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Juliane Noßack

1990 im brandenburgischen Flachland geboren und aufgewachsen, Bachelorstudium im hügeligen Jena. Seit 2015 nun Masterstudium der Angewandten Literaturwissenschaft in Berlin. Bloggt außerdem auf www.poesierausch.com, liebt The Smiths und schläft gern auf dem Bauch (auch wenn das angeblich ungesund ist).

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