KONFERENZ: Fiktion. Literatur digital am 21./22.03.14

Das Haus der Kulturen der Welt Berlin lädt am 21. und 22.03.14 zur Konferenz „Fiktion. Literatur digital“; diskutiert werden z.B. die Fragen, wie sich Produktion und Rezeption von Literatur in der digitalen Gesellschaft verändern, ob die Lesegewohnheiten sich ebenso ändern wie die Art und Weise der Archivierung von Literatur und welche neuen Wege es gibt, Literatur zu verkaufen.

Aber auch, was der digitale Wandel für das Konzept von Autorschaft bedeutet, wird eine der zentralen Auseinandersetzungen auf der Konferenz sein. „Die urheberrechtliche Konzeption in Kontinentaleuropa“, so heißt es in der Ankündigung zur Veranstaltung auf der Homepage des HKW, „beruht wesentlich auf dem Leitbild des Originalgenies aus dem 18. Jahrhundert. Ist dieses Konzept für zeitgenössische Produktionsformen von Literatur (noch) tragfähig? Martha Woodmansee stellt dar, in welchen kulturellen und historischen Kontexten sich die Vorstellung von Autorschaft entwickelt und wie sich die Bedingungen literarischer Produktion seither verändert haben. Das anschließende Gespräch hinterfragt die urheberrechtlichen Prämissen aus literatur- und sozialwissenschaftlicher Sicht. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf kollaborativen Schaffensprozessen liegen.

Im Folgenden einige Empfehlungen, das komplette Programm findet sich auf den Seiten des HKW und im Projektflyer:

Fr, 21.03.14 | 17:00 | HKW | Eintritt frei
Was ist Autorschaft? Es diskutieren Martha Woodmansee und Jeanette Hofmann, Moderation: Thomas Ernst.

Fr, 21.03.14 | 22:00 | HKW | Eintritt frei
Independently Electric. Mit Nikola Richter (mikrotext), EJ van Lanen (Frisch & Co), Marc Degens (SuKuLTur) und Zoe Beck. Moderation: Sabine Scholl.

Sa, 22.03.14 | 11:30 | HKW | Eintritt frei
Archiving and its Discontent. Diskussion mit Eric Steinhauer und Ulrich Johannes Schneider. Einführung von Mathias Gatza.

Sa, 22.03.14 | 14:00 | HKW | Eintritt frei
Writing & Code. Mit Wolfgang Coy und Catharina Maracke, Moderation: Stefan Beck.

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Karl Zaus

Karl Zaus wurde geboren, wuchs auf und studiert nun Angewandte Literaturwissenschaft in Berlin. In seiner Freizeit liest er gern Blogs, z.B. die Blogkiste. Er hat keine berühmten Vorbilder.