Im Gespräch mit dem Korbinian Verlag

Im Gespräch mit dem Korbinian Verlag

Wenn man sich in der deutschen Verlagslandschaft umschaut, folgt die junge Literatur allzu oft einem ähnlichen Schema: Junge (hübsche) Autorinnen kommen frisch von der Schreibschule nach Berlin, um dort über ihre Partyerfahrungen zu schreiben. Dass das wenig originell und außerdem der absolut falsche Weg ist, um eine junge Leserschaft zu erreichen, finden die drei Gründer*innen des Korbinian VerlagsMarie hat Katharina, Sascha und David zum Interview getroffen und mit ihnen über ihre Verlagsgründung, den Literatursumpf und das Wetter geredet.  Mehr lesen

Menschheitsekel ist für alle da! Christian Krachts „Imperium“ in kolonialliterarischer Tradition

Menschheitsekel ist für alle da! Christian Krachts „Imperium“ in kolonialliterarischer Tradition

Die Wellen an den Gestaden des ehemaligen Neupommerns könnten höher nicht schlagen als jene, die Christian Kracht mit seinem Roman „Imperium“ oder wohl doch eher der Spiegel-Redakteur Georg Diez mit seiner Kritik daran verursacht hat. Nähe zu rassistischem und totalitärem Gedankengut hatte Diez dem Schweizer vorgeworfen, der seit seinem Roman „Faserland“ 1995 als einer der wichtigsten lebenden Autoren deutscher Sprache gilt. Mehr lesen

Er kam, las und schwieg.
Christian Kracht in der Kulturkirche Köln

Er kam, las und schwieg. Christian Kracht in der Kulturkirche Köln

Das Publikum ist erleichtert. Da sitzt er, leibhaftig, auf der Bühne und streift sich scheu die blonden Haare aus dem gebräunten Gesicht. Nach all den geplatzten Auftritten ist Christian Kracht immerhin zur lit.COLOGNE nach Köln gekommen, um aus seinem neuen Buch Imperium vorzulesen. Mehr aber auch nicht. Fotos sind verboten, Fragen ebenfalls. Daran muss sich selbst Moderator Hubert Spiegel halten. Das Ende vom Lied: Kracht ist und bleibt eine unnahbare Kunstfigur.  Mehr lesen