Stiller Aufschrei: „Untenrum frei“ von Margarete Stokowski

Stiller Aufschrei: „Untenrum frei“ von Margarete Stokowski

Margarete Stokowski hat ein Sachbuch geschrieben, über das ich nicht anders als persönlich rezensieren kann. Während ich ihr Buch las, hat so vieles, das sie aufdeckt und erzählt (etwa Bodyshaming, Sexismus, Ungleichberechtigung), in Teilen neben mir stattgefunden. Ein Bericht vom Buch- und Leseerleben.

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Im Gespräch mit Henrike Iglesias

Im Gespräch mit Henrike Iglesias

Wer ist diese Henrike Iglesias? Hinter dem Namen verstecken sich Anna Fries, Laura Naumann, Marielle Schavan und Sophia Schroth. Das Berliner Autorinnen- und Performerinnenkollektiv gründete sich 2012 in Hildesheim und macht Stücke über Frauen. Die Themen reichen von Pop bis Politik, über Persönliches zurück zu Populärem. Ich traf Marielle Schavan stellvertretend auf ein Eis. Wir sprachen über Stückentwicklungen, Tourneeerlebnisse und GRRRRRLs. Mehr lesen

Buchtipp: Stand up – Feminismus für Anfänger und Fortgeschrittene

Buchtipp: Stand up – Feminismus für Anfänger und Fortgeschrittene

Die Litaffin-Redaktion hat ein neues Lieblingsbuch: Stand up – Feminismus für Anfänger und Fortgeschrittene. Auf der Leipziger Buchmesse sind wir zufällig darüber gestolpert und waren sofort begeistert!  Denn Stand up ist inhaltlich und typografisch das lässigste Sachbuch, das wir seit langem gelesen haben.

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Reden wir mal über Geld: Auch in der Buchbranche verdienen Frauen weniger als Männer

Reden wir mal über Geld: Auch in der Buchbranche verdienen Frauen weniger als Männer

MünzenWer glaubt, mit der Gleichberechtigung in Deutschland sei schon alles okay, muss bei diesen Zahlen kräftig schlucken: Frauen in der Bundesrepublik verdienen im Schnitt 23% weniger als Männer. Das bedeutet konkret: 2009 lag ihr Bruttostundenverdienst bei 14,90 Euro, der der männlichen Beschäftigten bei 19,40 Euro. Die Buchbranche trägt zu dieser traurigen Statistik das ihrige bei.

Einen Anhaltspunkt dafür, wie es um die Arbeitssituation in der Buchbranche bestellt ist, gibt die Studie „MehrWert“, die im Auftrag des Vereins Bücherfrauen e.V. durchgeführt wurde. Mehr als 1.200 angestellte und freiberufliche Beschäftigte aus Verlagswesen, Zwischen- und Sortimentsbuchhandel haben sich an der Onlineumfrage beteiligt und Auskunft über Ausbildung, Arbeitsbedingungen und Gehalt gegeben. Das ernüchternde Ergebnis: Frauen verdienen bis zu 25% weniger als ihre männlichen Kollegen. Hier einige Details aus der Studie:

  • Familie: Kinder werden bekanntlich als Karrierehemmnis Nummer Eins betrachtet. Frauen müssen während der Schwangerschaft pausieren und arbeiten danach oft in Teilzeit. Wirklich erstaunlich ist jedoch, dass 70 % der Befragten kinderlos sind. Das heißt, die Gehaltsunterschiede lassen sich nur bedingt mit dem Argument „Familie“ erklären. Bei denjenigen Befragten, die jedoch Kinder haben, zeigt sich ein bekannter statistischer Effekt: Bei Frauen wirkt sich Elternschaft negativ auf Gehalt und Einkommen aus – bei Männern dagegen positiv. Mehr lesen