[PROSANOVA 17] AiRtists im Interview #1

[PROSANOVA 17] AiRtists im Interview #1

Von dem wunderbaren und neuen Programm Artists in Residence auf dem diesjährigen Prosanova haben wir euch ja bereits berichtet. Weil wir diese Idee toll finden und uns bekanntlich auch dem Support der jungen Literatur verschrieben haben, gibt es hier nun kleine Interviews mit den acht AiRtists. Im ersten Teil kommen Timo Brandt, Kristin Höller, Johannes Koch und Marcella Melien zu Wort und beantworten mal mehr, mal weniger konventionelle Fragen.

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Im Gespräch mit ZurQuelle

Im Gespräch mit ZurQuelle

Deutscher Vormärz, 1848. Die ersten Demokraten bilden – noch bevor es Parteien gab – Fraktionen. Es muss ein Name her und was eint mehr als die Lieblingskneipe, in der man sich mit politisch Gleichgesinnten nachts besinnungslos besoffen hat? Hinter klingenden Namen wie Donnersberg, Westendhall und Augsburger Hof verbarg sich das breite politische Spektrum der ersten deutschen Revolution.

2017. Zur Quelle. Eine Kneipe in Moabit – die Art an der man normalerweise vorbeigeht auf der Suche nach der nächsten Gin Tonic Bar. Hier wird noch allein an der Theke gechillt und ins Bier gestarrt. Die Musik variiert von feuchtfröhlichem Schlager bis zu guten altem Rock ’n‘ Roll. In dieser Hochburg von Zigarettenqualm, kaputten Spielautomaten und grölenden Mittvierzigern am Billardtisch trifft sich regelmäßig die ZurQuelle-Redakion. Nun sitzen hier die Zaubernden hinter dem preisgekrönten Studierendenmagazin: Anne, Robert und Patrick.

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Im Gespräch mit Felix Roadkill

Im Gespräch mit Felix Roadkill

Felix Roadkill ist Berliner Performance-Künstler und feierte in den letzten Jahren bereits mehrere internationale Erfolge. Schon während seines Studiums in Hildesheim fokussierte er sich innerhalb seiner Arbeiten stark auf schmerzbasierte Performance-Kunst. Themen wie Folterschmerz, öffentliche Hinrichtungen und gewaltsames Morden sind nur wenige, die in seinen Arbeiten wie Murder Series Platz finden. Eine seiner letzten Performances Fuchs 6: A closer look on Poland ist Teil der Performance-Reihe FUCHS, die sich in ihren ersten fünf Teilen mit dem Populismus von Rechts in Form von PEGIDA beschäftigt hat und jetzt ihre Weiterführung auf europäischer Ebene in der Auseinandersetzung mit der fremdenfeindlichen Regierung Polens findet.

Mit Litaffin hat er über körperliche und psychische Grenzerfahrungen gesprochen, wie wichtig diese für seine Arbeiten sind und welchen Themen er sich perspektivisch widmen möchte. Mehr lesen

Und was macht man damit? #17 Svenja Heinrichs

Und was macht man damit? #17 Svenja Heinrichs

Bei dem, was gerade so auf den Bühnen und Leinwänden der Deutschen und Österreichischen Kultur zu sehen ist, da hat auch Svenja Heinrichs ein bisschen ihre Finger im Spiel. Die selbstständige Produktions- und Regieassistentin erzählt uns in einer neuen Ausgabe von „Und was macht man damit?“ wie ihr Sozialwissenschaftsstudium sie dahin gebracht hat, wo sie heute ist und sie beweist noch einmal: Sozial- und Geisteswissenschaftler gehören in kreative Berufe! Und können es sogar schaffen, dass ihre Filme auf der Berlinale laufen. Lest selbst:

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Im Gespräch mit dem Korbinian Verlag

Im Gespräch mit dem Korbinian Verlag

Wenn man sich in der deutschen Verlagslandschaft umschaut, folgt die junge Literatur allzu oft einem ähnlichen Schema: Junge (hübsche) Autorinnen kommen frisch von der Schreibschule nach Berlin, um dort über ihre Partyerfahrungen zu schreiben. Dass das wenig originell und außerdem der absolut falsche Weg ist, um eine junge Leserschaft zu erreichen, finden die drei Gründer*innen des Korbinian VerlagsMarie hat Katharina, Sascha und David zum Interview getroffen und mit ihnen über ihre Verlagsgründung, den Literatursumpf und das Wetter geredet.  Mehr lesen

jung & unabhängig — Berliner Lesereihen

jung & unabhängig — Berliner Lesereihen

Lesungen sind langweilig, teuer und ausschließlich für ein akademisches Publikum gedacht? Nein, nein. In Berlin haben sich in den letzten Jahren zahlreiche junge Lesereihen etabliert, die (für wenig Geld oder umsonst) zu literarischen Abenden in gemütlichen Bars einladen. Luisa und Marie haben die jungen und unabhängigen Organisator*innen interviewt und die Lesungs-Orte mithilfe einer Karte von Berlin graphisch veranschaulicht. Viel Spaß beim Klicken und Entdecken! 
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jung & unabhängig: Automatendichtung — Die SuKuLTur im ORi

jung & unabhängig: Automatendichtung — Die SuKuLTur im ORi

Wie wäre es, wenn wir uns Literatur, genau wie Kaugummi oder Zigaretten, aus dem Automaten ziehen könnten? Für den Fall, dass wir gerade kein Buch für die nächste Fahrt mit der Berliner UBahn zur Hand haben. Das wäre doch eine super Idee. So super, dass sie vom SuKuLTuR-Verlag in die Tat umgesetzt wurde und nun seit über 20 Jahren besteht.

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jung & unabhängig: Lyrik im ausland

jung & unabhängig: Lyrik im ausland

Divers, spartenübergreifend, experimentell – nur wenige Assoziationen, die einen sofort in den Sinn kommen, wenn man ans „ausland“ denkt. Der außergewöhnliche Veranstaltungsort mit seiner besonderen Akustik liegt im Zentrum des lässig schicken Prenzlauer Bergs in der Nähe des Helmholzplatzes, der von Künstler*innen und Kulturambitionierten ehrenamtlich betrieben wird.

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jung & unabhängig: Glanz oder Harnisch

jung & unabhängig: Glanz oder Harnisch

Bei Glanz oder Harnisch gibt es ausschließlich szenische Lesungen, was schlicht und einfach den Grund hat, dass die Texte, die dort vorgetragen werden, von den Veranstalter*innen selbst stammen. Diese sind alle Teil einer Klasse des Studiengangs „Szenisches Schreiben“, die sich ziemlich gut mit ihren Kolleg*innen aus der Schauspielschule verstehen, weshalb diese sich bei den regelmäßig stattfinden Lesungen im (hier eher minimalistischen) Spielen üben und die Texte der anderen vortragen.

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