Signierte Bücher als Geldanlage

Signierte Bücher als Geldanlage

Banker investieren bekanntlich in Goldbarren und Aktienpakete. Geisteswissenschaftler hingegen in Bücher. Gern schaffen sie sich ein weiteres Billy-Regal an, um die Bildungsbürgertapete fortführen zu können. Randbemerkung: Auch das ist möglicherweise ein Grund, warum das eBook hierzulande bisher ein Nischendasein fristet. So mancher Bibliophile mehrt und hortet nicht nur sein Wissen, sondern trägt auch zur Altersvorsorge bei, indem er sich das Buch signieren lässt. Mehr lesen

Matinee über Vögel – Jonathan Franzen und seine Leidenschaft


Das Brecht-Haus und das Museum für Naturkunde hatten zu einer Lesung der ganz besonderen Art geladen: Jonathan Franzen erzählte über seine Leiden-schaft als Vogelbeobachter und darüber, was das mit dem Schreiben zu tun hat.

Es war doch sehr erstaunlich, wie viele Besucher sich am vergangenen Sonntagmorgen im Hörsaal 7 der Humboldt-Universität einfanden, um sich von Jonathan Franzen erklären zu lassen, warum „Vögel gewissermaßen das bessere Ich der Dinosaurier sind“ und was im Allgemeinen so faszinierend daran sei, jenes Federvieh stundenlang zu beobachten. Anwesend waren vermutlich mehr Kenner der Ornithologie als Kenner des Oeuvres des amerikanischen Bestsellerautors. Die im Anschluss gestellten Publikumsfragen zumindest waren sehr speziell, wollten doch einige wissen, ob Herr Franzen bereits die Kraniche in Berlin gesehen habe oder um welche Vogelart es sich bei der sich im Central Park ausbreitenden handle. Die Antwort kam prompt: eine amerikanische Variante des Rotkehlchens.

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