BuchCamp Berlin: „Visionen zulassen“ oder „Wie sexy ist ein eBook-Reader?“

BuchCamp Berlin: „Visionen zulassen“ oder „Wie sexy ist ein eBook-Reader?“

Nachdem Anfang Mai zwei Tage lang in Frankfurt über Umbrüche in der Buchbranche diskutiert wurde, präsentierte das Forum Zukunft des Börsenverein des Deutschen Buchhandels gestern in Berlin die Ergebnisse in einem Best of. Es ging um innovative Projekte, die die Crowd oder die zusammengewachsene Community in den Mittelpunkt stellen und aktiv in den Schaffungsprozess von Büchern einbinden. Es ging um die Frage, wo dem Buchhandel Crowds begegnen und es ging um die Potenziale digitaler Buchproduktionen. Allgegenwärtig dabei: Die Bereitschaft, Veränderungen nicht von vornherein als negativ abzutun.

Den Anfang in der Reihe von vier Kurzvorträgen machte Marion Schwehr von Euryclia. Die unüberschaubare Vielzahl von Neuerscheinungen und ihre schwere Verkäuflichkeit verleitete sie zu dem Gedanken, einfach einmal alles umzudrehen: „Wieso fragt man nicht vorher den Leser: Wir haben dies und jenes vor. Seid ihr dabei?“ Gedacht, getan. „Universalcode. Journalismus im digitalen Zeitalter“ lautet der Titel des ersten Buches, das durch Vorbestellungen auf euryclia finanziell abgesichert und unter Mitwirkung der bucheigenen Community konzipiert und gestaltet wurde. Mehr lesen