Was du nicht siehst

Was du nicht siehst

Ein steriler Raum. Kalt, kantig, kahl. Mutter und Kinder spielen ein Spiel. Wer bin ich. „Mama“ steht auf dem Zettel auf ihrer Stirn. Doch sie errät es nicht. Sie kommt einfach nicht darauf. Wer ist sie?
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Sterbenslangweilig – Hornbys Roman A Long Way Down verfilmt

Sterbenslangweilig – Hornbys Roman A Long Way Down verfilmt

Es ist ein heikles Thema, das Nick Hornby in seinem Roman A Long Way Down in den Mittelpunkt stellt: Suizid. Eine unpassende Headline also? Vielleicht. Doch wer Hornby kennt, weiß eigentlich, dass er diesen Drahtseilakt hinbekommt. Er erschafft vier Figuren, vier sehr unterschiedliche Menschen, die Selbstmord begehen wollen, und verstrickt diese in eine skurrile Geschichte mit schwarzem Humor. Jetzt aber gibt es die Verfilmung. Da sagt ihr vielleicht: „Nee, Literaturverfilmungen gucke ich mir eh nicht an.“ Und obwohl ich solche selbst sehr gerne schaue, wäre es in diesem Fall besser gewesen, kein Geld fürs Kino auszugeben. Mehr lesen

Love is Strange, Kraftidioten und Boyhood – Meine Berlinale-Favoriten

Love is Strange, Kraftidioten und Boyhood – Meine Berlinale-Favoriten

Vorbei ist sie, die Berlinale. Und mit ihr eine tolle Zeit voller spannender, skurriler und emotionaler Geschichten. Zugegeben, es gibt sicher viele Leute, die in den 10 Berlinale-Tagen sehr viel häufiger als ich im Kino waren. Doch auch mir kommt es vor, als hätte ich in der vergangenen Woche das Kino zu meinem zweiten Wohnzimmer gemacht. Für insgesamt fünf Filme konnte ich Karten ergattern. Dann hieß es: früh genug da sein, warten und schnell einen guten Platz sichern. Höhepunkt dieses Marathons? Eindeutig der Doppel-Kinoabend mit Kraftidioten und Boyhood. Zwei Filme, bei denen vor allem die Drehbuchautoren ganze Arbeit geleistet haben. Doch auch Love is Strange hat mich mit seiner außergewöhnlichen Liebesgeschichte überzeugt. Mehr lesen

Über das Leid bei Literaturverfilmungen ODER: Eine Woche lang im Kino

Über das Leid bei Literaturverfilmungen ODER: Eine Woche lang im Kino

„Der kleine Hobbit“, „On The Road“, „Anna Karenina“, „Schiffbruch mit Tiger“ – die Liste der aktuellen Literaturverfilmungen ist lang. Ebenso die Liste der Ansprüche, die man an eine gute Literaturverfilmung stellt. Man ist eben grundsätzlich skeptisch, ob Regisseure es schaffen, den literarischen Stoff stimmig und gebührend auf die große Leinwand zu bringen. Mehr lesen