Sarah Ehrhardt

Rvmangoldt3Elias Canetti, Max Frisch, Elfriede Jelinek, Peter Esterházy, Karen Duve oder Zsuzsa Bánk sind nur einige der über 1000 Autoren, die die Fotografin Renate von Mangoldt seit der Gründung des Literarischen Colloquiums portraitierte. Ihre Schwarz-Weiß-Bilder prägen unser literarisches Gedächtnis auf visueller Ebene. Per E-Mail beantwortet Renate von Mangoldt Fragen zu ihrer Arbeit am LCB, der Beziehung von Autor, Text und Bild sowie zu ihrem demnächst erscheinenden Buch.

litaffin: Seit 1963 sind Sie nun schon als Fotografin am Literarischen Colloquium in Berlin tätig. Welche besonderen Reize und Schwierigkeiten birgt die Arbeit mit Autoren am LCB? (weiterlesen …)

Lisa Heyse

Auf diesem Weg noch einmal vielen Dank an alle, die zu dem schönen Sommerfest des Studiengangs im LCB beigetragen haben. Und an Michael Lentz für die Texte und zahlreichen lauthalsen Lacher.

Fotos © Lisa Heyse

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Franziska Schramm

Die Programme sind speziell, ihre Verleger oft auch. Kleine, unabhängige Verlage haben seit einigen Jahren längst mehr als nur einen Platz in der Nische, sie fallen durch mutige, nicht unbedingt marktgängige Literatur, liebevoll gestaltete Covers sowie ungewöhnliche Publikationsformen auf. Hörspiele, Schallplatten oder Scherenschnitte haben ebenso ihren Platz wie abgedrehte Graphic Novels oder hochphilosophische Essaybände.

Ihre Bücher sind allerdings nach wie vor eher selten neben den Titeln der großen Verlagshäuser auf den Präsentiertischen der Buchhandlungen zu finden, viele unter ihnen kämpfen Programm für Programm aufs Neue ums Fortbestehen. Aber schwierige Situationen erfordern kreative Ideen. So wurde im letzten Jahr etwa die „Hotlist“ ins Leben gerufen, die alternativ zum deutschen Buchpreis die besten Bücher der Saison aus unabhängigen Verlagen prämiert. Was die „Indies“ aber letztendlich so spannend macht, ist der Entdeckergeist, der Mut zu Ungewöhnlichem und nicht zuletzt die gute Portion Idealismus ihrer oftmals jungen Verleger.

Die geballte Kreativität der „Jungen Wilden“ konnte man vergangenen Samstag beim „Fest der kleinen Verlage am großen Wannsee“ im Literarischen Colloquium Berlin kennen lernen. Büchertische luden zum Stöbern und Entdecken, Lesungen zum Zuhören ein. Litaffin hat sich ein wenig bei den Verlegern umgehört: Wie ist die Stimmung? Was macht euch froh, mit welchen Schwierigkeiten habt ihr zu kämpfen? Und was haltet ihr von der Hotlist?
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