Caroline Merz
Benedict Wells ist der jüngste Autor, der bei Diogenes jemals unter Vertrag genommen wurde, und der mit gerade einmal 27 Jahren vor kurzem sein drittes Buch veröffentlicht hat. Letzten Sommer kam sein Roman „Fast genial“ auf den Markt, mit dem er zurzeit quer durch Deutschland tourt. Mit seinem neuen Buch in der Hand, an einem Tisch und mit einem Glas Wasser, befindet er sich fast jeden Tag in einer anderen Stadt und liest dabei für ein ständig wechselndes Publikum.
Soeben kommt er aus dem Süden Deutschlands und befindet sich nun wieder einige Tage in seiner alten Heimat Berlin, wo das mit dem Schreiben eigentlich erst so richtig angefangen hat. Wir haben ihn bei seiner Lesung in der Buchhandlung Kisch&Co im Park Café getroffen. Der Erlös dieser Lesung geht – „ganz wichtig“, so Benedict – an das Projekt „Ghetto Romantik“. Wir haben vorab mal nachgefragt, was er uns zum Leben auf Lesereise, zum Schreiben allgemein und auch zu „Fast genial“ speziell sagen kann und was er für Pläne und Projekte für die Zukunft hat.
Litaffin: Jetzt ganz ehrlich, hat man sein eigenes Buch irgendwann satt, wenn man Tag für Tag daraus vorlesen muss? (weiterlesen …)







