Und was macht man damit? #21 Marie Krutmann

Und was macht man damit? #21 Marie Krutmann

Schreiben war schon immer voll ihr Ding. Bereits als Kind träumte Marie Krutmann davon, Bielefeld mit ihren Regionalkrimis so richtig aufzumischen. Ein paar Jährchen später widmete sie sich aber dann doch lieber Literatur-, Film-, oder Theaterkritiken und probierte sich als freie Journalistin für verschiedene Magazine und Blogs aus. Mittlerweile kümmert sich Marie um den Ullstein Verlagsblog resonanzboden und genießt dort, neben dem Blick durch bodentiefe Fenster, vor allem die Freiheit, eigene Ideen zu realisieren.  Mehr lesen

Vor Frust „außer sich“ vor Freude

Vor Frust „außer sich“ vor Freude

„Huch, die kenne ich doch?“ Aus der Seminarbeschreibung ging hervor, dass wir uns in diesem Kurs meines Studiengangs Angewandte Literaturwissenschaft mit einem Debütroman des Suhrkamp Verlags beschäftigen würden – und zwar Monate vor dessen Erscheinen. Deshalb entfuhr mir ein leiser Ausdruck des Erstaunens, als der Hardcover-Einband von Außer sich mit dumpfem Geräusch vor mir auf dem Tisch landete. Sasha Marianna Salzmann steht in kleinen Lettern auf dem Umschlag. Der Name war mir doch allzu geläufig – allerdings aus keinem Bücherregal, sondern von meinen Streifzügen durch die Berliner Theaterlandschaft. Die Hausautorin des Maxim Gorki Theaters und ehemalige Leiterin der dortigen experimentellen Bühne Studio Я hatte sich also an einen Roman gewagt. Mehr lesen

„Musical ist nicht nur Show“

„Musical ist nicht nur Show“

Düster und sexy – so präsentieren sich die jungen Studierenden auf dem Plakat zu ihrem Musical-Projekt Lieber tot – und haben so wahrscheinlich auch meinen Blick gefangen, als ihre Werbung im Berliner Fenster aufflackerte. Traditionell stellt sich der zweite Jahrgang des Studiengangs Musical an der Universität der Künste (UdK) am Semesterende mit einer Musical-Collage vor. In diesem Jahr zeigten die zwölf Studierenden eine Neuinterpretation von William Shakespeares Romeo-und-Julia-Stoff. Mehr lesen

Der Kulturbetrieb – jene Kraft, die Gutes will und Böses schafft

Der Kulturbetrieb – jene Kraft, die Gutes will und Böses schafft

Als an einem verkaterten Herbstmorgen im Jahr 2014 auf meinem Handy eine mir unbekannte Berliner Nummer aufleuchtete, dachte ich schon: „Das kann nichts Gutes heißen.“ – und war definitiv nicht darauf vorbereitet: „Hallo, hast du noch Interesse an einer Hospitanz am Theater?“  Mehr lesen

Weihnachten 2016 // Buchempfehlungen der LITAFFIN-Redaktion // Teil 1

Weihnachten 2016 // Buchempfehlungen der LITAFFIN-Redaktion // Teil 1

So here it is, Merry Christmas. Schon wieder. Das Jahr hat uns eingeholt, der Tannenbaum ist geschmückt, die letzte Adventskranzkerze bald schon runtergebrannt. Für die unter euch, denen noch das letzte Geschenk für Weihnachten fehlt – Rettung naht! Ein gutes Buch kann nie das falsche Geschenk sein. Was die Litaffin-Redaktion dieses Jahr so auf dem Radar hat, erfahrt ihr hier in unseren Redaktionsempfehlungen Teil 1: 

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Der kleine große Litaffin-Film

Der kleine große Litaffin-Film

Litaffin ist für uns Studierende der „Angewandten Literaturwissenschaft“ auch ein bisschen Spielwiese, um uns auszuprobieren. Wir haben uns nun einfach mal ganz weit aus dem Fenster gelehnt und uns selbst ein kleines Blogportrait gedreht. Darin nehmen wir euch mit durch unsere kleine Welt, die wir versuchen im Blog wiederzuspiegeln. Seht am besten selbst: Mehr lesen

jung und unabhängig — Ist das noch Literatur?

jung und unabhängig — Ist das noch Literatur?

„Ist das noch Literatur?“ fragen sich Charlotte Kraft, Leonhard Hieronymi, Max Andereya, sowie Sascha, Katharina & David vom Korbinian Verlag. Alle zwei Monate laden die Rich Kids of Literature zwei Autor*innen ein, die ihre Texte passend zum Thema des Abends vortragen und sich danach in ein unterhaltsames Blitzinterview verwickeln lassen. Im Anschluss werden nach dem Tucholsky-Prinzip Bücher verkloppt und Platten aufgelegt. Für gute Stimmung ist also gesorgt. Oder, um es mit den Worten der Veranstalter*innen zu sagen: Kommt vorbei, es gibt auf`s Maul!

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Die Last meiner eigenen Gegenwart

Die Last meiner eigenen Gegenwart

Was ist schön? Die Frage ist tausende von Jahre alt, und die Antworten darauf, was das Schöne sei, verändern sich mit den Epochen. Was Schönheit oder gutes Aussehen heute ist, sagt uns vor allem die Werbung. Alexandra Kleeman greift in ihrem Debütroman „A wie B und C“ die Rolle der weiblichen Schönheit und deren Kommerzialisierung auf und schreibt über das Verstörende einer Kultur, die von Frauenkörpern besessen ist. Mehr lesen

From Panels With Love #3 — Der alte Mann und das Meer

From Panels With Love #3 — Der alte Mann und das Meer

Berühmt wurde Hemingway als Kriegsreporter, Abenteurer und Frauenheld. Jagd, Hochseefischen, Boxen und Stierkampf begeisterten ihn. Depressionen und Alkohol gehörten zu seinem Alltag — Sein Schreibstil war dagegen eher nüchtern. Dies hinderte ihn aber nicht daran, einer der erfolgreichsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts zu werden. Seine Novelle „Der alte Mann und das Meer“ ist mittlerweile nicht nur ein Klassiker der Weltliteratur, sie ist wohl auch das bekannteste Werk des Autors. Nun erschien von Thierry Murat Hemingways Geschichte über den epischen Kampf zwischen dem alten Fischer Santiago und seiner lang gejagten Beute als Graphic Novel im Knesebeck Verlag.  Mehr lesen