Warum man junge Literaturzeitschriften nicht lesen kann

Ich bin die Zielgruppe. Ja, ich interessiere mich für junge Literatur, ja, ich entdecke gerne Abseitiges und Ungewöhnliches, und ja, ich will JETZT schon lesen, wer nächstes Jahr den Open Mike gewinnt und übernächstes Jahr seinen ersten Roman veröffentlicht. Also greife ich zu Literaturzeitschriften. Die von der Sorte jung, innovativ und experimentell, versammelt unter junge-magazine.de.

Sie tragen klangvolle Namen wie „BELLA triste“, „sprachgebunden“, „lauter niemand“ oder „Krachkultur“, sie werden von ambitionierten Machern in Bremen, Hildesheim, Leipzig und Berlin herausgegeben und sie erleben begeisterte Zustimmung in den Feuilletons. Jedoch: Spaß macht das Lesen der jungen Literaturzeitschriften nicht.

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