Weihnachten 2015 // Buchempfehlungen der LITAFFIN-Redaktion // Teil 2

Weihnachten 2015 // Buchempfehlungen der LITAFFIN-Redaktion // Teil 2

Bald ist Weihnachten und ihr wisst schon wieder nicht, mit welchen Geschenken ihr eure Verwandten oder Freunde erfreuen könnt? Wir finden: Mit einem guten Buch kann man nichts falsch machen. Welche Bücher wir von Litaffin verschenken, erfahrt ihr in unseren Redaktionsempfehlungen Teil 2: Read more

Literatursalon am Kollwitzplatz

Literatursalon am Kollwitzplatz

Mit Lyrik und Sternen verabschiedet sich der Literatursalon am Kollwitzplatz am Nikolaustag aus dem Jahr 2013. Zu Gast ist dieses Mal die Lyrikerin Ann Cotten, die seit ihrem Debut Fremdwörtbuchsonette 2007 immer wieder den Staub von den Buchdeckeln der deutschen Lyrik bläst und dies auch mit ihrem neuen Buch Der schaudernde Fächer tut. Der zweite Gast des Abends ist die Prosaautorin Monika Zeiner, die mit ihrem Debutroman Die Ordnung der Sterne über Como direkt den Sprung auf die Shortlist des diesjährigen deutschen Buchpreises geschafft hat. Read more

Buchpremiere Björn Kuhligk »Die Stille zwischen null und eins«

Buchpremiere Björn Kuhligk »Die Stille zwischen null und eins«

Björn Kuhligk, in jungen Jahren als „Asphalt-Rimbaud“ bezeichnet, widmet sich in seinem druckfrischen fünften Gedichtband stärker der Natur. Mit seinem Gespür für bewusste Stilbrüche skizziert er komplexe Lebensszenarien auf kleinstem Raum. Und lässt die Welt zuweilen ganz still werden: „Der Regen kommt / ich atme ein, dann Schnee / und wieder aus.“ Read more

Der Boden steht Schlange um dich

Der Boden steht Schlange um dich

Vom 6. bis zum 9. Dezember 2012 treffen im Dock 11 Lyrik und Tanz aufeinander. Jeweils vier TänzerInnen und DichterInnen haben im Vorfeld paarweise an einer gemeinsamen Performance gearbeitet. Aus Sprache und Bewegung entsteht so eine neue, dritte Art der Kommunikation, die beides ist und gleichzeitig auch keins davon. Impressionen von der Generalprobe und ein Kurzinterview mit der Lyrikerin Martina Hefter.
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In eigener Sache:
Eine literarische Parade mit Nora Gomringer und Finn-Ole Heinrich

In eigener Sache: Eine literarische Parade mit Nora Gomringer und Finn-Ole Heinrich

Rot leuchtende Wohnzimmerlampen, Vogelkäfige, Plüschmäuse, tanzende Skelette aus Papier über einer mit Sofas und Sesseln bestückten Bühne – ja, das Freudenreich in Berlin-Neukölln ist ein ungewöhnlicher Ort. Schon die Wahl der schrägen Eckkneipe als Rahmen für die Veranstaltung ließ erahnen, dass hier keine konventionelle Lesung stattfinden würde. Vielmehr erwartete das Publikum eine, so versprach es die Ankündigung, „literarische Parade ungewöhnlicher Begebenheiten an einem seltsamen Ort“. Read more

Mixtape: Die 10 besten Songtexte

Mixtape: Die 10 besten Songtexte

Sie sind hochpoetisch, mal melancholisch, mal gewitzt, absurd oder einfach nur schön: Songtexte deutscher Musiker können sich hören lassen – und das auch ohne akustische Stütze. Das bewies beispielsweise Max Herre, füherer Freundeskreis-Frontman, der im letzten Jahr auf der lit.Cologne zu Gast war: Er las seine Texte ohne Band im Rücken – ein voller Erfolg, wie ihr bei einem meiner Lieblingsblogger nachlesen könnt.

Das Verhältnis von Poesie und Songtext lotet nun zum ersten Mal auch das Poesiefestival Berlin aus: Am Freitag diskutieren zunächst Literaturwissenschaftler, Autoren und Musiker zum Thema „Lyriks. Songtexte als Dichtung“ – im Anschluss daran verwirklichen PeterLicht, Gustav und Thomas Meinecke die Theorie in tanzbare Praxis. Ein schöner Anlass, um meine Lieblingszeilen aus den 10 besten deutschen Songs zusammenzustellen. Voilà! Read more

Poesie verfilmt – ein Gespräch mit Avi Dabach

Poesie verfilmt – ein Gespräch mit Avi Dabach

Avi Dabach hat in Jerusalem Film studiert und arbeitet heute als unabhängiger Regisseur und Videokünstler. Seine Poesiefilme werden auf internationalen Festivals gezeigt. Mit Litaffin spricht Dabach über die neue Kunst des Poesiefilms und dessen Auswirkungen auf die Poesie selbst.

Litaffin: Was kam zuerst für dich – Wort oder Bild? Poesie oder Film?

Dabach: Ich glaube, es war das Wort und mein Interesse an Poesie. Als Teenager habe ich häufig Gedichte gelesen. Später habe ich auch viele Filme gesehen, ohne jedoch zu denken, dass ich selbst irgendwann mal welche machen würde. Als ich dann anfing, Film zu studieren, sollten wir einen Kurzfilm mit nur einem Charakter drehen. Ich entschied mich, den Film über mein Lieblingsgedicht zu machen. In diesem Film habe ich Poesie und Bilder zum ersten Mal gemischt. Es lief nicht wirklich gut, aber es war ein Anfang. (Lacht). Einer meiner Lehrer sagte mir damals, es wäre keine gute Idee, die beiden Künste zu vermischen… Read more