Der Kulturbetrieb – jene Kraft, die Gutes will und Böses schafft

Der Kulturbetrieb – jene Kraft, die Gutes will und Böses schafft

Als an einem verkaterten Herbstmorgen im Jahr 2014 auf meinem Handy eine mir unbekannte Berliner Nummer aufleuchtete, dachte ich schon: „Das kann nichts Gutes heißen.“ – und war definitiv nicht darauf vorbereitet: „Hallo, hast du noch Interesse an einer Hospitanz am Theater?“  Mehr lesen

Read Me to the Moon – Ein Mal zum Mond & zurück

Read Me to the Moon – Ein Mal zum Mond & zurück


„Sie stellten sich hintereinander auf; das Liedchen ertönte, sie hoben die Arme, machten die Schritte, wie sie es gelernt hatten, und … plötzlich ging die Wand des Zimmers weit auseinander, die Sternblumenwiese lag vor ihnen, von Tausenden von Glühwürmchen beleuchtet, und sie folgten hinaus … über die Wiese hin … immer weiter … auf den großen, goldenen Mond zu, der vor ihnen über die Bäume guckte.“

(Gerdt von Bassewitz „Peterchens Mondfahrt“)

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Lesung + Konzert = Leszert

Lesung + Konzert = Leszert

Autor Finn-Ole Heinrich und Musiker Spaceman Spiff machen gemeinsame Sache. Und was für eine! Unter dem Motto „Du drehst den Kopf, ich dreh den Kopf“ sind sie auf Deutschlandtournee.

Auf einer leeren Tanzfläche hat Finn den Weltraummann kennengelernt und sich „sofort verliebt“, wie er sagt. Es war auf irgendeiner Party, niemand hat getanzt, nur die beiden, studenlang und ausdauernd. Der damals übergesprungene Funke ist der Grund, warum die zwei jetzt hier sind, im Studio der Schaubühne, zwischen Sofas, Beamer und Bier. Zwei Geschichtenerzähler stehen auf der Bühne, der eine mit Buch, der andere mit Gitarre.

Finn-Ole Heinrich ist Filmemacher und Autor, zuhause im sympathischen Hamburger mairisch Verlag; letztes Jahr erschien sein zweiter Erzählband, eben war er Stipendiat im LCB. Spaceman Spiff heißt eigentlich Hannes Wittmer. Er macht Lieder mit verdammt guten Texten; seine CDs bringt er selbst zur Post und malt für den Empfänger noch ein Tierchen dazu. Zusammen sind sie gerade auf deutschen Bühnen unterwegs und geben – ja was eigentlich? „Leszerte“ trifft es vielleicht am besten. „Komm, nimm deine Tanzschuhe mit, wir verschwinden in Musik“, eröffnet Hannes mit einigen Akkorden die Nacht. Gerne doch. Mehr lesen