„Eigentlich bin ich permanent auf der Suche nach Worten, die mir die Welt erklären“

„Eigentlich bin ich permanent auf der Suche nach Worten, die mir die Welt erklären“

Spanien, Meer, Papageien im Hintergrund. Ein Anruf bei Nina Kunz in der Schreibresidenz. Mit ihrem ersten Buch, der Kolumnensammlung  »Ich denk, ich denk zu viel«, schrieb sie sich direkt in die Schweizer Bestsellerlisten. Über die Verzweiflung im Schreibprozess und die Frage, wie man sinnvoll über die Klimakrise schreiben kann: Ein Einblick in die Gedankenwelt von einer, die zu viel denkt.

Interview: Katharina Gebhard

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Übersetzerin Zoë Beck: „Es ist nicht umsonst ein Beruf, den vor allem Frauen machen“

Übersetzerin Zoë Beck: „Es ist nicht umsonst ein Beruf, den vor allem Frauen machen“

Spätestens seit Sally Rooney ein Begriff ist, kennt man auch Zoë Beck. Hochgelobt wurde sie für ihre Übersetzungen der Romane der irischen Erfolgsautorin. Wieso sie an diese Arbeit mit Vorsicht herangeht, und wie sie kritische Stimmen männlicher Kollegen betrachtet, hat sie uns im Interview erzählt.  

Interview: Marie Ladstätter

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Die Misogynie des Literaturbetriebs

Die Misogynie des Literaturbetriebs

Autorinnen haben es im Literaturbetrieb nach wie vor schwer. Sie erhalten weniger Literaturpreise und werden von der Literaturkritik systematisch abgewertet. Ihre Bücher werden immer noch als „Frauenliteratur“ abgestempelt und in die Schublade des Sentimentalen und Trivialen abgeschoben. Dass diese misogyne Abwertung eine lange Tradition hat, zeigt Nicole Seifert in ihrem Buch FRAUENLITERATUR. Abgewertet, vergessen, wiederentdeckt und rechnet mit dem problematischen Begriff ab.

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