“BERLIN trifft NEW YORK”
Zwei Großstadtautoren und die Suche nach dem Glück

“BERLIN trifft NEW YORK”Zwei Großstadtautoren und die Suche nach dem Glück


Von Katharina Kohlhaas und Dennis Grabowsky

Lucy Fricke und John Wray lasen am Montag im Kultursalon Roderich aus ihren Romanen „Ich habe Freunde mitgebracht“ und „Retter der Welt“. Die Hamburgerin Fricke wohnt seit zehn Jahren in Berlin und der New Yorker Wray durfte dank der American Academy drei Monate am Wannsee leben und schreiben. Sie liest und spricht mit fester Stimme, er mit vereinnahmendem amerikanisch-österreichischen Akzent. Beide haben etwas gemein: Sie leben in Metropolen und verarbeiten ihre Erfahrungen in Romanen. Im Laufe des Abends stellt sich jedoch heraus, dass das ihre einzige Gemeinsamkeit ist.

Zwischen Glockenlilien auf einem kleinen Podest, das wie die Sofas und Sessel der Zuhörer von Bücherregalen eingerahmt ist, beginnt eine Diskussion, die einen Rahmen bilden wird um die Lesungen aus ihren Büchern. Die Fragen und Antworten kreisen dabei immer wieder um das Phänomen, wie schnell man sich in Städten verlieren kann. Dabei offenbaren sich zwei sehr unterschiedliche Betrachtungsweisen.

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