• Ersetzt die Crowd bald den Verlag?

    Ersetzt die Crowd bald den Verlag?

    Das Manuskript ist fertig geschrieben und der Autor glücklich, aber nur für einen kurzen Moment. Denn bald stellt sich heraus, dass kein Verlag ihn veröffentlichen will. Was tun? Muss das Manuskript nun auf ewig ein Dasein in der Schublade fristen? Oder kann der Autor es nur gegen viel Geld bei dubiosen Bezahl-Verlagen unterbringen? Nein, Crowdfunding…

  • Eindrücke vom Seminar „E-Publishing“

    Mit einer von protoTYPE finanzierten Stiftungsdozentur gibt es an sieben deutschen Hochschulen im Sommersemester 2012 einen Anknüpfungspunkt für Studierende: Angeboten wird jeweils ein Blockseminar zum Thema „E-Publishing – Neue Vertriebswege im Zeitalter des Internets für die Verlagsbranche“. Heute beantwortet Markus Streichardt, Student an der Freien Universität Berlin die Fragen zum Seminar mit Katja Splichal und…

  • Welthaltigkeit und Fremdheit – Schlüsselbegriffe für die deutschsprachige Gegenwartsliteratur

    Welthaltigkeit und Fremdheit – Schlüsselbegriffe für die deutschsprachige Gegenwartsliteratur

    In Die Literarische Welt vom 24. März 2012 konstatiert Klara Obermüller: „In der deutschsprachigen Literatur geben immer mehr Autoren nichtdeutscher Muttersprache den Ton an“, und führt aus, dass die Werke der Autoren „nach einer völlig neuen Definition dessen verlangen, was unter deutscher Literatur zu verstehen ist.“ Die Gemeinsamkeit der Autoren bezieht sich vor allem auf…

  • »Aber wo ist die Leiche?« Charles Dickens 200. Geburtstag

    »Aber wo ist die Leiche?« Charles Dickens 200. Geburtstag

    Zweifellos war Charles Dickens ein Workaholic. Und selbst das mag noch ein Euphemismus sein. Dickens war ein exzessiver Briefeschreiber, Journalist, Herausgeber, Laiendarsteller, Entrepreneur, Vater von zehn Kindern, leidenschaftlicher Spaziergänger (12-15 Meilen am Tag) und zu guter Letzt Verfasser von Weltliteratur… Um nur einige Leistungen zu nennen. Die Engländer behaupten gar, er habe mit A Christmas…

  • »WortWelten« Vom Reichtum der Fremde

    »WortWelten« Vom Reichtum der Fremde

    Sherko Fatahs neuer Roman Ein weißes Land (Luchterhand) wird von Thomas E. Schmidt (Die Zeit) als Beispiel angeführt, „wie welthaltig die deutsche Literatur geworden ist.“ Dieser Welthaltigkeit widmet sich die seit 2007 jährlich in Bremen stattfindende globale° – Festival für grenzüberschreitende Literatur. Eingeladen werden Autorinnen und Autoren, die aus den unterschiedlichsten Gründen ihr Geburtsland verließen…

  • Buchhändler? Gibt’s die noch? Ja! Ein Interview mit Jörg Braunsdorf

    Buchhändler? Gibt’s die noch? Ja! Ein Interview mit Jörg Braunsdorf

    Landauf, landab hört man immer wieder, das Medium Buch sei dem Untergang geweiht. Allenfalls in Form des eBooks werde es überleben. Aber für die gedruckte Ausgabe brechen schwierige Zeiten an. Grund genug, einmal das Gespräch mit einem Buchhändler zu suchen und eine alte Reihe wieder aufleben lassen. Nachdem wir bereits der Hammett-Krimibuchhandlung, Zadig und Another…

  • Ein Hauch vom März im Herbst. Mit Ulrike Almut Sandig/Marlen Pelny

    Ein Hauch vom März im Herbst. Mit Ulrike Almut Sandig/Marlen Pelny

    Buchhandlungen, heißt es, müssen nicht nur ausgezeichnete Bücher im Sortiment haben und den unschlüssigen Käufer kompetent beraten. Nein, sie müssen, um heutzutage wettbewerbsfähig zu bleiben, dem Kunden noch MEHR bieten. Mehr im Sinne von Non-Book-Artikeln und literarischen Veranstaltungen.

  • Signierte Bücher als Geldanlage

    Signierte Bücher als Geldanlage

    Banker investieren bekanntlich in Goldbarren und Aktienpakete. Geisteswissenschaftler hingegen in Bücher. Gern schaffen sie sich ein weiteres Billy-Regal an, um die Bildungsbürgertapete fortführen zu können. Randbemerkung: Auch das ist möglicherweise ein Grund, warum das eBook hierzulande bisher ein Nischendasein fristet. So mancher Bibliophile mehrt und hortet nicht nur sein Wissen, sondern trägt auch zur Altersvorsorge…

  • Zwischen Trauer und Euphorie – ein Gespräch mit Marie Luise Knott über das Übersetzen

    Zwischen Trauer und Euphorie – ein Gespräch mit Marie Luise Knott über das Übersetzen

    Sie hat lange als Verlagslektorin gearbeitet, ist Journalistin, Autorin (zuletzt erschien „Verlernen. Denkwege bei Hannah Arendt“), Herausgeberin,  Übersetzerin, Vorstandsmitglied des Deutschen Übersetzerfonds und gab im Sommersemester 2011 ein Seminar zum „Literarischen Übersetzen“ an der Freien Universität. Sie selbst bezeichnet sich als Nachdenkerin über das Übersetzen. Höchste Zeit für ein Gespräch mit Marie Luise Knott über…

  • Das Kollektiv entscheidet

    Das Kollektiv entscheidet

    Obwohl 120 Anmeldungen vorlagen, blieb der zu erwartende Studenten-Ansturm aus. Ein Glück für diejenigen, die sich dennoch entschlossen, am Seminar „Tentative Experiment to Form a Literary Collective“ teilzunehmen. Es kommt schließlich nicht alle Tage vor, dass zwei solch hochkarätige Schriftsteller wie Daniel Kehlmann und Adam Thirlwell als Gastdozenten auftreten.

  • Die Kunst des Übersetzens: Ein Interview mit Leila Chammaa

    Die Kunst des Übersetzens: Ein Interview mit Leila Chammaa

    Auf dem Internationalen Literaturfestival Berlin 2009 lernte ich Leila Chammaa als Dolmetscherin für die libanesische Schriftstellerin und Verlegerin Nadine Touma kennen und schätzen. Mit ihren Übersetzungen hat sie eine Vielzahl bedeutender arabischer Autoren und Dichter hierzulande erst bekannt gemacht. Unter anderem: Sahar Khalifa, Alawiyya Sobh, Girgis Shoukry und Elias Khoury, dessen Roman „Yalo“ vor kurzem…

  • Periplaneta – Der Verlag mit der Schabe

    Periplaneta – Der Verlag mit der Schabe

    Wie vielerorts drängen sich auch in meiner Straße Spätverkäufe, Bäckereien, Bars und Restaurants dicht an dicht. Kulturelle Einrichtungen hingegen sind eher Mangelware. Vor zwei Jahren machte ich jedoch eine freudige Entdeckung. In weißen Lettern auf rotem Untergrund stand geschrieben: Periplaneta – Verlag & Studio, Kreativzentrum (Literaturcafé und Buchhandlung). Neugierig nährte ich mich den Schaufenstern, las…

  • Eine Poetische Topographie Berlins

    Eine Poetische Topographie Berlins

    Wenn Studenten die Stadt Berlin unsicher machen und ihre Impressionen schreibend verdichten, kommt am Ende schon mal Literatur bei raus. Nun könnt ihr in einer Anthologie jene „literarischen Feuilletons“ nachlesen. Seid gespannt! Zur Vorgeschichte: Der Schriftsteller David Wagner leitete vergangenes Wintersemester an der Freien Universität Berlin das Seminar „Poetische Topographie oder wie lässt sich die…

  • „Ich bin kein Prallerzähler“ – David Wagner im Interview

    „Ich bin kein Prallerzähler“ – David Wagner im Interview

    Ein Interview von Markus Streichardt und Leonie Langer David Wagner ist Schriftsteller, Absolvent und Gastdozent der Freien Universität Berlin. Grund genug, mit ihm über den schriftstellerischen Einstieg, seine bisher erschienenen Titel, geplante Buchprojekte und Berlin als Inspirationsquelle zu sprechen. Litaffin: Sie sind momentan als Gastdozent an der FU Berlin tätig, wo Sie früher selbst Allgemeine…

  • Was kann ein Buch? Tree of Codes von Jonathan S. Foer

    Was kann ein Buch? Tree of Codes von Jonathan S. Foer

    Gerade erst haben wir euch einen Ausblick gegeben, welche technischen Trends den Literaturbetrieb in Zukunft verändern werden. In aller Munde ist natürlich das ebook, das bereits seinen Siegeszug antritt oder demnächst antreten wird. Aber jede Bewegung bringt gleichzeitig ihre Gegenbewegung hervor oder wie mein ehemaliger Philosophieprofessor zu sagen pflegte: Alles ist dialektisch. Jonathan Safran Foer,…