litaffins Sommerlektüre

litaffins Sommerlektüre

Es ist Sommer und wir haben endlich wieder richtig Zeit zum Lesen. Ob beim Strandurlaub oder beim entspannten Herumliegen im Park – das richtige Buch muss auf jeden Fall ins Gepäck. Für den einen ist es vielleicht der leichte Sommerroman, für den anderen ein spannender Krimi. Oder doch lieber der dicke Wälzer, an den man sich lange nicht herangetraut hat? Was die litaffin-Redaktion dieses Jahr in ihren freien Sommerstunden liest, haben wir für euch kurz zusammengestellt. Mehr lesen

EBF 14: Ist das 21. Jahrhundert DAS Jahrhundert des Lesens?

EBF 14: Ist das 21. Jahrhundert DAS Jahrhundert des Lesens?

 

Gestern drehte sich alles um digitales Publizieren, digitales Lesen und digitales Kommunizieren bei der Electric Book Fair. Besonders sehenswert fanden wir die Veranstaltung „Lesen im 21. Jahrhundert“, bei der Elisabeth Ruge und Johannes Kleske auf dem Podium der Electric Enquete einen unverbindlichen Blick in die Zukunft des Lesens wagten und dazu viele interessante Fragen aufwarfen. Mehr lesen

Sterbenslangweilig – Hornbys Roman A Long Way Down verfilmt

Sterbenslangweilig – Hornbys Roman A Long Way Down verfilmt

Es ist ein heikles Thema, das Nick Hornby in seinem Roman A Long Way Down in den Mittelpunkt stellt: Suizid. Eine unpassende Headline also? Vielleicht. Doch wer Hornby kennt, weiß eigentlich, dass er diesen Drahtseilakt hinbekommt. Er erschafft vier Figuren, vier sehr unterschiedliche Menschen, die Selbstmord begehen wollen, und verstrickt diese in eine skurrile Geschichte mit schwarzem Humor. Jetzt aber gibt es die Verfilmung. Da sagt ihr vielleicht: „Nee, Literaturverfilmungen gucke ich mir eh nicht an.“ Und obwohl ich solche selbst sehr gerne schaue, wäre es in diesem Fall besser gewesen, kein Geld fürs Kino auszugeben. Mehr lesen

7. Pub’n’Pub: Ein Blick hinter die Kulissen des Metrolit Verlages

7. Pub’n’Pub: Ein Blick hinter die Kulissen des Metrolit Verlages
© Metrolit Verlag
© Metrolit Verlag

Leander Wattig lädt wieder ein zu einem netten, entspannten und geselligen Abend. Zum siebenten Mal heißt es: Kommt vorbei und seid dabei, beim Pub’n’Pub in Berlin. Längst zum Branchen-Kulttreff erklärt, steht es außer Frage, auch am 9. April um 19.00 Uhr in das schöne Café Am Schwarzen Brett nach Tempelhof zu kommen. Da gibt es leckeren Kuchen und Snacks, erfrischende und wärmende Getränke und – am allerwichtigsten – interessante Leute zu treffen! Die neuesten Trends im Publishing kommen dabei nicht zu kurz.

Dieses Mal lässt der Metrolit Verlag hinter seine Kulissen schauen. Vor Ort werden Marketingleiter Lars Birken-Bertsch sowie Verlagsleiter Peter Graf sein und Frage und Antwort stehen. Zum Beispiel zum Aufbau eines jungen Verlages für Popkultur wie Metrolit, zu seinem Programm und wie es sich im Markt etabliert und welche Herausforderungen so ein Projekt mit sich bringt. Allgemein wird auch die Situation auf dem Buchmarkt, insbesondere für ambitionierte Verlagsprojekte, eingeschätzt. Man kann also gespannt sein!

Alle Informationen zum 7. Pub’n’Pub auf einen Blick findet ihr auch noch einmal hier.

Einfach sympathisch – unabhängige Verlage auf der Leipziger Buchmesse

Einfach sympathisch – unabhängige Verlage auf der Leipziger Buchmesse

Die Sonne scheint, in der Glashalle ist es warm wie in einem Gewächshaus. Besser könnte der Tag nicht starten! Es ist Donnerstag und die Leipziger Buchmesse 2014 beginnt. Im Gedränge angekommen, machen wir von Litaffin uns gleich auf den Weg zur Halle 5, um dort einer kleinen aber feinen Führung beizuwohnen. Beim Independent-Rundgang stellt uns Inci Bürhaniye vom binooki Verlag ausgewählte unabhängige Verlage vor – und wir begleiten sie. Dabei bekommen wir auch ein paar Anregungen, welche Bücher es sich vielleicht am bevorstehenden Indiebookday zu erstehen lohnt. Mehr lesen

Freundschaft hat ihren Preis

Freundschaft hat ihren Preis

„Jeder Mensch hat seine eigene Farbe“, aber ausgerechnet Tsukuru Tazaki scheint völlig farblos zu sein. Farben spielen eine wichtige Rolle in Haruki Murakamis neuestem Roman Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki – immer wieder wird der Hauptcharakter damit konfrontiert. Die dramatische Geschichte seines Lebens beinhaltet aber viel bedeutendere Themen. Was passiert, wenn deine Freunde dich plötzlich verstoßen, ohne dass du den Grund dafür erfährst? Wenn du am Abgrund stehst und nicht weiter weißt? Wenn du nach Jahren erkennst, welche Möglichkeiten du verpasst hast und dass sich die Zeit nicht mehr zurückdrehen lässt? Mehr lesen

lit.COLOGNE – 14. Internationales Literaturfest in Köln

lit.COLOGNE – 14. Internationales Literaturfest in Köln

Wer glaubt, auf der Leipziger Buchmesse nicht genug Literatur geboten zu bekommen, sollte sich schon jetzt die lit.COLOGNE vom 12. bis 22. März in Köln vormerken. Die lit.COLOGNE, eines der größten und wichtigsten Literaturfestivals Europas, jährt sich zum 14. Mal und lädt zu knapp 200 Literaturveranstaltungen ein. Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen. Mehr lesen

Love is Strange, Kraftidioten und Boyhood – Meine Berlinale-Favoriten

Love is Strange, Kraftidioten und Boyhood – Meine Berlinale-Favoriten

Vorbei ist sie, die Berlinale. Und mit ihr eine tolle Zeit voller spannender, skurriler und emotionaler Geschichten. Zugegeben, es gibt sicher viele Leute, die in den 10 Berlinale-Tagen sehr viel häufiger als ich im Kino waren. Doch auch mir kommt es vor, als hätte ich in der vergangenen Woche das Kino zu meinem zweiten Wohnzimmer gemacht. Für insgesamt fünf Filme konnte ich Karten ergattern. Dann hieß es: früh genug da sein, warten und schnell einen guten Platz sichern. Höhepunkt dieses Marathons? Eindeutig der Doppel-Kinoabend mit Kraftidioten und Boyhood. Zwei Filme, bei denen vor allem die Drehbuchautoren ganze Arbeit geleistet haben. Doch auch Love is Strange hat mich mit seiner außergewöhnlichen Liebesgeschichte überzeugt. Mehr lesen

Auf Magical Mystery-Tour – Sven Regener holt Karl Schmidt zurück

Auf Magical Mystery-Tour – Sven Regener holt Karl Schmidt zurück

Man nehme einen gescheiterten Helden, ganz viel Musik und planlose Fahrten durchs Land – fertig ist der Pop-Roman. Mal ganz vereinfacht gesagt. Das ist nichts Neues, das ist nicht innovativ. So steht bei einigen deutschen Pop-Romanen am Ende der Lektüre eher ein Schulterzucken: kann man lesen (und kann geschrieben werden) – muss aber auch nicht sein. Doch es geht auch anders, besser. Mehr lesen