Entrückt in Leipzig: Buchmesse – Episode I

Entrückt in Leipzig: Buchmesse – Episode I

„Leipzig ist so cool“, hören wir ein ungefähr achtjähriges Mädchen hinter uns sagen, während der Bus das Messegelände verlässt. Wie immer zu wenig Raum für zu viele Menschen, Erschöpfung in ihren Gesichtern. Zufrieden scheinen sie trotzdem. Wir fühlen uns, als seien wir seit Wochen hier. Dabei sind es nur 2 Tage. Mehr lesen

Auf der Leipziger Buchmesse

Auf der Leipziger Buchmesse

Vom 17. bis 20. März fand eines der jährlichen Highlights der Literaturwelt statt. Vier Tage, fünf Hallen, über zweitausend Aussteller und Veranstaltungen. Wie kann man das alles schaffen? Kann man nicht, muss man aber auch nicht. 2 Tage, 2 Besucherinnen, 2 Erlebnisberichte.

Donnerstag:

Am Vorabend habe ich mich durch 73 Seiten Programm (nur für den einen Tag!) gelesen und mir ein paar interessant klingende Veranstaltungen herausgesucht. Ich habe nur einen Tag und den will ich schließlich gut nutzen! Schon vom Programm fühle ich mich einigermaßen überfordert. Donnerstag morgen gegen elf komme ich auf dem Messegelände an. Bis ich meine Eintrittskarte und einen Hallenplan in der Hand halte und meine Jacke abgegeben habe, ist eine halbe Stunde vergangen. Zuerst geht’s bei Literaturkritiker Denis Scheck vorbei, der in Druckfrisch-Manier das Beste vom Büchermarkt vorstellt. Da das aber auch nicht spannender ist als im Fernsehen und ich außer den Rücken von großen Menschen vor mir nichts sehe, schlendere ich weiter zu einem Gespräch mit den Nominierten der Kategorie Sachbuch/Essayistik des Preises der Leipziger Buchmesse. Mehr lesen