Das polnische Fräuleinwunder in Berlin

Das polnische Fräuleinwunder in Berlin

Zum gestrigen Dorota-Masłowska-Abend im Roten Salon

Dorota MasłowskaNicht nur die Tatsache, dass sie als Star der polnischen Literaturszene gilt, sondern auch der Titel der Lesung – „Ich kann Wörter zu Torten schichten“ – wecken bei den Zuschauern hohe Erwartungen an den großen Dorota-Masłowska-Abend. „Eine Schriftstellerin, die sprachlich alle Register zieht“ – so kündigt Katharina Narbutovic vom Berliner Künstlerprogramm des DAAD den polnischen Jungstar an. Der Abend ist ein Abschiedsabend für Dorota Masłowska, in wenigen Tagen wird sie Berlin nach ihrem einjährigen Aufenthalt im Rahmen eines Stipendiums des Berliner Künstlerprogramms verlassen. Diese letzte Lesung im Roten Salon soll die Zuschauer an die junge Autorin heranführen, an ihr Schaffen sowohl im literarischen Bereich als auch in Film und Theater.
Durch den Abend führt der Schriftsteller Jakob Hein, der Mitglied der Reformbühne Heim & Welt ist und zuletzt mit seinem Buch „Liebe ist ein hormonell bedingter Zustand“ für Aufmerksamkeit in den Medien sorgte.

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„Ich kann Wörter zu Torten schichten“

Dorota Masłowska in Film, Lesung und Gespräch

Die junge polnische Autorin Dorota Masłowska hat bisher erst zwei Bücher veröffentlicht, die jedoch für großes Aufsehen sorgten. Mit gerade einmal 18 Jahren schrieb sie ihren ersten Roman „Schneeweiß und Russenrot„, der ebenso wie ihr Zweitwerk „Die Reiherkönigin“ in den Feuilletons begeistert besprochen wurde – immer wieder wird sie für ihren ungewöhnlichen Wortwitz und ihre Sprachgewalt gelobt. „Ich zertrümmere die Sprache in ihre Bestandteile, um sie neu zusammenzusetzen und zu sehen, was daraus wird“, sagt Dorota Masłowska selbst über ihre Kunst.
Was dabei herauskommt, das kann man sich nächste Woche Dienstag (26.01.) um 20 Uhr im Roten Salon in der Rosa-Luxemburg-Straße 1 anhören und ansehen. Das Berliner Künstlerprogramm des DAAD lädt zur Lesung und zum Gespräch mit der Schriftstellerin ein, auch ein Ausschnitt aus der Verfilmung ihres Debüts wird gezeigt. Danach kann man sich dann noch den musikalischen Vorlieben der Autorin hingeben: Im Anschluss an den großen Dorota-Masłowska-Abend gibt es ein DJ-Set von Bonaparte.
Mehr Infos zu Dorota Masłowska findet ihr auf der Webseite des Berliner Künstler­programms.

Das Café Tasso in Friedrichshain

In der Frankfurter Allee 11, nahe dem Frankfurter Tor, findet ihr das Café Tasso, in dem ihr nicht nur Kaffee und Kuchen genießen, sondern auch in Bücherkisten stöbern könnt. Alle Bücher gibt es für einen Euro und in den Kisten und Regalen entdeckt man immer wieder ungewöhnliche und lesenswerte Bücher. Von Montag bis Samstag kann man es sich hier ab halb zehn mit seinen Neuentdeckungen bei einem Kaffee gemütlich machen, sonntags ab zehn Uhr. Außerdem veranstaltet der Besitzer auch Lesungen, Filmabende, Konzerte und Ausstellungen – wann hier was los ist, erfahrt ihr auf www.cafe-tasso.de.

Literatur- und Pianobar Froschkönig in Neukölln

Literatur- und Pianobar Froschkönig in Neukölln

Von Montag bis Samstag kann man in der kleinen Literatur- und Pianobar in der Weise­­straße 17 ab 18 Uhr seinen Kaffee oder sein Bier am knisternden Kamin genießen. Neben Lesungen und der musikalischen Umsetzung literarischer Texte finden hier jeden Mittwoch Stummfilmabende mit Piano­begleitung statt.

Weitere Informationen und das aktuelle Programm findet ihr auf www.froschkoenig-berlin.de.