Rezension

  • Endlich erwachsen – Berichte vom 18. ilb

    Endlich erwachsen – Berichte vom 18. ilb

    Bereits zum 18. Mal hat das Internationale Literaturfestival Berlin (ilb) in diesem Jahr stattgefunden. Das bunt gemischte und aktuelle Programm und die Einladung von Autor*innen aus aller Welt ermöglichten wieder den Blick auf Literatur anderer Kulturen und interessante Entdeckungen fernab des Mainstreams.

  • Von der Macht der Geschichten – das ilb 2018

    Von der Macht der Geschichten – das ilb 2018

    Zum 18. Mal fand im September das internationale Literaturfestival Berlin statt. Mit mehr Reihen, Specials und Formaten denn je. Über eine Woche lang gaben sich Autor*innen aus den unterschiedlichsten Ländern die Klinke in der Hand, um eine Vielzahl von Geschichten quer durch alle Genres zu erzählen.

  • From Panels with Love #12: Art meets Comic – „Berlin 1931“

    From Panels with Love #12: Art meets Comic – „Berlin 1931“

    Der Comic-Band „Berlin 1931“ von Felipe H. Cava und Raúl behandelt nicht nur eine vergangene – und thematisch dennoch aktuelle – Zeit, sondern ist selbst mittlerweile schon ein historisches Stück Comicgeschichte. Die erneute Auflage im avant-verlag rückt nun Altes wieder in den Blickpunkt.

  • Frankfurter Buchmesse: Rechtsruck vs. Respekt

    Frankfurter Buchmesse: Rechtsruck vs. Respekt

    Nicht nur das Gastland Georgien zog sich thematisch vielfältig durch die Frankfurter Messetage. Auch der Rechtsruck und Positionierungen gegen diesen soziopolitischen Wandel begegneten den Besucher*innen auf der Frankfurter Buchmesse vielfach.

  • Ich hasse Menschen

    Ich hasse Menschen

    Morgens in der vollgepackten U-Bahn oder an der Kasse beim Vor-Feiertagseinkauf hat es wohl jede*r schon im Stillen gedacht: „Ich hasse Menschen.“ Slam-Poet Julius Fischer schreit es nun auf äußerst amüsante Weise bei Voland & Quist hinaus. ¦ Wie ich meinen Freund*innen ungefragt aus einem Buch vorlas, ohne dass sie protestierten.

  • GEWINNSPIEL: Sterbehilfe ganz nahe – „Einfach gehen“ von Steven Amsterdam

    GEWINNSPIEL: Sterbehilfe ganz nahe – „Einfach gehen“ von Steven Amsterdam

    Hat ein Mensch, der nicht mehr lange zu leben hat und leidet, ein Recht auf Sterbehilfe? Ist sie eine moralische Pflicht? Das sind die Fragen, die eine Debatte um Sterbehilfe normalerweise bestimmen. Nicht so bei Steven Amsterdam.

  • Indie & Queer? – Die Frankfurter Buchmesse 2018

    Indie & Queer? – Die Frankfurter Buchmesse 2018

    Die Indiebookchallenge #queeresbuch ist noch in vollem Gange, aber die Buchwelt steht auch kurz vor der Frankfurter Buchmesse. Wir zeigen euch, welche queeren Neuerscheinungen euch dieses Jahr bei den unabhängigen Verlagen in Frankfurt erwarten.

  • Eine Liebe genderneutral erzählt – „Sphinx“ von Anne Garréta

    Eine Liebe genderneutral erzählt – „Sphinx“ von Anne Garréta

    Anne Garréta wurde 2000 als erste Frau in den Autorenkreis Oulipo aufgenommen, dank ihres Romans „Sphinx“ von 1986. Er erzählt von Schmerz und Sehnsucht, im Zentrum zwei Liebende. Jedoch erfahren wir nie das Geschlecht der Hauptfigur oder des geliebten Subjekts. Ein ehrgeiziges Erzählprojekt, das tiefe Einblicke in die Zerrissenheit nicht nur des erzählenden Ichs, sondern…

  • Queer & Unerschrocken

    Queer & Unerschrocken

    Auf 144 wunderbaren Seiten rückt Pénélopé Bagieu in ihrer Graphic Novel Unerschrocken beeindruckende Frauen in den Fokus. Im Litaffin-Portrait drei dieser Frauen, die gegen die Normierung von Weiblichkeit und die Praxis der Heteronormativität stehen:  Clémentine Delait, Tove Jansson und Christine Jorgensen.

  • „Guapa“ von Saleem Haddad – ein mitreißendes Debüt

    „Guapa“ von Saleem Haddad – ein mitreißendes Debüt

    Rasa ist siebenundzwanzig Jahre alt, wohnt mit seiner Großmutter in einer arabischen Stadt und sollte langsam heiraten. Das denkt zumindest sein Umfeld. Doch der Mensch, den er liebt, darf er nicht einmal in der Öffentlichkeit küssen, denn es ist ein Mann. Saleem Haddads Debütroman „Guapa“ erzählt 24 Stunden im Leben von Rasa, in denen sich…

  • Queer, Schwarz, rebellisch – Biskaya.

    Queer, Schwarz, rebellisch – Biskaya.

    Nicht noch ein Berlin-Roman! Doch „Biskaya“ ist anders, denn es ist ein afropolitaner, queerer Roman, in dem die Bloggerin SchwarzRund als Autorin spannende Wege einschlägt.

  • Work, work, work: Spring No. 15 – Arbeit

    Work, work, work: Spring No. 15 – Arbeit

    Wie arbeiten wir? Welche Probleme erschweren unsere Arbeit und welche Probleme bereitet uns die Arbeit selbst? Wer arbeitet unter welchen Bedingungen? Und was ist überhaupt unsere Arbeit? Das Künstlerinnenkollektiv Spring hat sich in seinem aktuellen Magazin dem Thema der Arbeit gewidmet und nähert sich darin diesen und vielen weiteren Fragen.

  • „Die letzten Tage des Patriarchats“ von Margarete Stokowski – Bestandsaufnahme oder Kampfansage?

    „Die letzten Tage des Patriarchats“ von Margarete Stokowski – Bestandsaufnahme oder Kampfansage?

    Sie hat wieder zugeschlagen. Margarete Stokowski bringt ein neues Buch heraus, genau zwei Jahre nach ihrem Erstling „Untenrum frei“, das der Journalistin das Renommee als eine der wichtigsten Stimmen der neuen Feminismen bescherte.

  • Und was macht man damit? #25 Tom Bresemann

    Und was macht man damit? #25 Tom Bresemann

    Tom Bresemann hat das Berliner Literaturhaus Lettrétage mitbegründet – ganz ohne Masterplan oder Angst, dafür mit Vertrauen und etwas Vernunft. Das rät er allen, die den Schritt ins Kulturmanagement wagen wollen. Kürzlich berichtete Tom beim Berlinisi-Festival davon, wie das damals so war mit dem Gründen der Lettrétage, und erzählt nun im Interview mehr vom Weg…

  • Aus fehlender Hoffnung entsteht Wut: Mit der Faust in die Welt schlagen

    Aus fehlender Hoffnung entsteht Wut: Mit der Faust in die Welt schlagen

    1994 in Ostsachsen geboren, hat der junge Autor Lukas Rietzschel reichlich Erfahrung in Sachen sächsische Provinz. Davon handelt auch sein Debütroman „Mit der Faust in die Welt schlagen“. Für das Manuskript wurde er bereits 2016 mit dem Retzhof-Preis für junge Literatur ausgezeichnet. Jetzt erscheint das fertige Werk, das vor allem dem Westdeutschen einen eindringlichen, seltenen…