Und was macht man damit? #26 Simone Schröder

Und was macht man damit? #26 Simone Schröder

Was macht gute Literatur aus und wie steht sie im Zusammenhang mit gesellschaftlichen Themen?
Das fragte sich Simone Schröder und suchte nach Antworten in ihrem Studium der vergleichenden Literaturwissenschaft, Hispanistik und Politikwissenschaft. Nun entwickelt sie das Programm des internationalen literaturfestivals berlin und genießt die Möglichkeit , immer neue Literatur und viele inspirierende Persönlichkeiten kennenzulernen. Wie Simone dahin kam und ob sie schon immer in der Kulturbranche arbeiten wollte, verrät sie uns im Interview.

Mehr lesen

Back to the Roots – Nature Writing im Trend

Back to the Roots – Nature Writing im Trend

Der Hambacher Forst muss gerettet werden, Dieselfahrzeuge sollen aus deutschen Innenstädten verschwinden, genau wie Einwegplastik aus der gesamten EU. Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind in den gesellschaftlichen Debatten und auf der politischen Agenda so aktuell wie schon lange nicht mehr. Auch auf den deutschen Buchmarkt kehrt die Natur seit einigen Jahren zunehmend zurück. Das Feuilleton berichtet vom „neuen Trend des Nature Writing“. Seine Tradition hat das Nature Writing im englischsprachigen Raum, gewinnt aber zunehmend auch hierzulande an Popularität. Aber was ist unter dem Begriff eigentlich zu verstehen?

Beim 18. ilb habe ich mich beim Besuch des Nature Writing Specials auf Spurensuche begeben und versucht, dem Nature Writing auf den Grund zu gehen.   Mehr lesen

Von der Macht der Geschichten – das ilb 2018

Von der Macht der Geschichten – das ilb 2018

Zum 18. Mal fand im September das internationale Literaturfestival Berlin statt. Mit mehr Reihen, Specials und Formaten denn je. Über eine Woche lang gaben sich Autor*innen aus den unterschiedlichsten Ländern die Klinke in der Hand, um eine Vielzahl von Geschichten quer durch alle Genres zu erzählen.

Mehr lesen

„Bitteres Glück“: Liao Yiwu beim Internationalen Literaturfestival Berlin

„Bitteres Glück“: Liao Yiwu beim Internationalen Literaturfestival Berlin

Anm. d. Red. [06.03.2018]: Der Autor des folgenden Beitrags, Johannes Schüller, schrieb in den Jahren 2010 und 2011 für Litaffin. Mittlerweile bewegt er sich in rechtspopulistischen Kreisen und gilt als Mitbegründer der Identitären Bewegung in Deutschland. Wir, die Litaffin-Redaktion, wollen uns hiermit ausdrücklich von Johannes Schüller und jeglichem rechten Gedankengut distanzieren. 


Das Internationale Literaturfestival Berlin (ilb) gab letzten Mittwoch einen Vorgeschmack auf die diesjährige Programmgestaltung: Der chinesische Flüchtling Liao Yiwu stellte  Für ein Lied und hundert Lieder – ein Bericht aus chinesischen Gefängnissen im Haus der Berliner Festspiele vor. Der Roman thematisiert die brutalen Realitäten der vierjährigen Haftzeit, zu der der Autor wegen des Gedichts Massaker verurteilt wurde. Mehr lesen