• „Ich bin sogar verliebt“

    „Ich bin sogar verliebt“

    Am 15. Februar lud der Wagenbach Verlag herzlich in die österreichische Botschaft ein. Der Grund: Milena Michiko Flašar hat seit 2012 das erste Mal wieder einen Roman veröffentlicht. Nach ihrem letzten Erfolg, „Ich nannte ihn Krawatte“, mehrfach ausgezeichnet und 2012 auf der Longlist des Deutschen Buchpreises, präsentiert die österreichische Autorin ihr viertes Buch, das am…

  • Warum die Beleidigung heute zum guten Ton gehört

    Warum die Beleidigung heute zum guten Ton gehört

    „Mittelfinger sind keine Argumente“ – dieses Zitat aus Der Aufstieg des Mittelfingers hätte ebenso gut Titel dieses auf den Punkt gebrachten humorvollen Sachbuchs sein können, das jedem Maulheld im Internet, jedem ‚Das wird man doch wohl noch sagen dürfen‘-Sager und jedem Schlips, der sich den Schuhsohlen dieser Welt zu nahe fühlt, den Wind aus den Segeln…

  • Ein Ende, das ein Anfang ist – das Finale des 25. open mike

    Ein Ende, das ein Anfang ist – das Finale des 25. open mike

    Es ist 14 Uhr am Sonntagnachmittag im Heimathafen Neukölln. Man kennt sich und steht in kleinen Grüppchen zusammen, im vollen Foyer und draußen mit der obligatorischen Zigarette. Man hat schon viel gemeinsam gehört und gesehen an diesem Wochenende und spricht mit Expertise über die vorgetragenen Texte. Journalist*innen streifen mit Notizblöcken und Mikrofonen durch die plaudernde…

  • Heiter bis wolkig – Tag zwei des 25. open mike

    Heiter bis wolkig – Tag zwei des 25. open mike

    Am Sonntag geht der open mike in die zweite Runde. Um elf Uhr beginnen die Lesungen, Literaturbegeisterte versammeln sich nach durchtanzter Nacht, ausgiebigem Schlaf oder auch üppigem Frühstück wieder im Heimathafen Neukölln, um den jungen Stimmen der deutschsprachigen Literaturlandschaft zu lauschen.

  • Texte, in diesem in rotes Licht getauchten Saal – Tag eins des 25. open mike

    Texte, in diesem in rotes Licht getauchten Saal – Tag eins des 25. open mike

    Der in rotes Licht getauchte Saal des Heimathafens Neukölln ist zu Beginn der Lesungen des 25. open mikes gut gefüllt. Zwölf der insgesamt 20 Finalist*innen tragen am ersten Tag ihre Texte einem breiteren Publikum vor. Den Anfang machen an diesem Samstag Magdalena Kotzurek, Laura Schiele, Christian Schulteisz und Timotheus Riedel. Unsere Highlights.

  • Von Debütantinnen und ihren Macher*innen

    Von Debütantinnen und ihren Macher*innen

    Bevor sich am Wochenende junge Autor*innen der Jury des open mike und dem Publikum im Heimathafen Neukölln präsentierten, kehrten ehemalige Finalistinnen auf dieselbe Bühne zurück, auf der sie einst am Wettbewerb teilnahmen. Sichtlich entspannt präsentierten Doris Anselm, Alina Herbing und Andra Schwarz in Begleitung ihrer Lektor*innen und Verleger*innen sich und ihre literarischen Debüts. Durch den…

  • Nichts wie ran an die Theorie!

    Nichts wie ran an die Theorie!

    Sie waren voller kluger Gedanken, zudem günstig und passten in jede Manteltasche: Theoriebändchen, Theorie-Bibeln, Fledderhefte  – wie man sie auch immer nennen möchte – treue Begleiter von Studierenden und unverzichtbar für die Information und Disputation aktuellen Zeitgeschehens.

  • Und was macht man damit? #13 Petra Kassler

    Und was macht man damit? #13 Petra Kassler

    Petra Kassler ist Mitarbeiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei Litprom. Die Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika e.V. gibt es schon seit 1980 und vermittelt Kontakte zwischen den Buchmärkten der genannten Länder und dem deutschsprachigen Raum. Petra Kassler ist verantwortlich für die Gestaltung der Website und den Newsletter. Zusätzlich betreut sie inhaltlich den Anderen Literaturklub und koordiniert Finanzen und…

  • „Ich wollte mit diesem Buch Ruhe finden“

    „Ich wollte mit diesem Buch Ruhe finden“

    Die Autorin Katja Petrowskaja spricht im Interview über die Angst vor dem Nichtverstandenwerden, ihre Faszination für Berlin und darüber, wie man zufällig den Bachmann-Preis gewinnt

  • Roadtrip ohne Road

    Roadtrip ohne Road

    Im Jahr 2010 sorgte Helene Hegemann mit ihrem Debüt „Axolotl Roadkill“ für Aufruhr in den Feuilletons. Im letzten Jahr entließ die polarisierende Jungautorin ihren zweiten Roman auf den deutschen Buchmarkt. „Jage zwei Tiger“ ist nicht nur eine Geschichte über das Erwachsenwerden. Es ist ein Roadtrip ohne Road, frech, schrill, unsexy. Auch dieses Mal scheiden sich…