Eine Ode an die Farbe Blau
Katie Mitchell inszeniert Maggie Nelsons Roman „Bluets“ im Rahmen des FIND Festivals an der Schaubühne – es ist eine Ode an die Farbe Blau.

Katie Mitchell inszeniert Maggie Nelsons Roman „Bluets“ im Rahmen des FIND Festivals an der Schaubühne – es ist eine Ode an die Farbe Blau.

Ein Gespräch mit Verlegerin Anna Kindermann über die Herausforderungen der Buchbranche, den Zusammenhalt der Unabhängigen und schöne Bücher für Kinder, die nicht nur mit Herz, sondern auch mit Hand gemacht sind.

Das Schaubühnen-Ensemble klettert unter Anleitung von Thomas Ostermeier und bewaffnet mit Tschechows „Die Möwe“ von Ast zu Ast – bis in die obersten Wipfel.

Wolfram Lotz schreibt in zärtlicher Beziehungsarbeit mit Wildfremden einen traumhaften (Anti-)Roman.

Jasmin Schreibers neuer Roman zeigt, wie tief Femizide in unserer Gesellschaft verankert sind – und macht sichtbar, wie Trauer, Wut, Liebe und Hoffnung diejenigen formen, die nach etwas so Unvorstellbarem weiterleben müssen.

„Ja, nichts ist ok!“ – René Polleschs letzte großartige Regiearbeit und Liebeserklärung an die Menschheit in der Volksbühne.

Tanasgol Sabbagh ist Dichterin und Spoken-Word-Künstlerin, die ihre literarische Arbeit in Performances, Audiostücken, Videoinstallationen und musikalischen Kollaborationen seit über einem Jahrzehnt auf zahlreichen Bühnen im deutschsprachigen Raum präsentiert. Tanasgol ist außerdem Mitbegründerin des Künstler*innenkollektivs parallelgesellschaft sowie der gleichnamigen Lesebühne, die politische Kunst abseits der deutschen Leitkultur verhandelt. Zusammen mit der Lyrikerin Josefine Berkholz gründete sie…

Wie funktioniert kollektive Verlagsarbeit? Wie finanziert sich ein solches Projekt und welche Rolle spielt Community dabei? Birgt gerade die ehrenamtliche Tätigkeit ein widerständiges Potential? Diesen Fragen gehen die Studierenden Sidney Kaufmann und Jara Frey-Schaaber im Gespräch mit Nel Fraider von etece buch nach. Der Berliner Verlag hat sich der ehrenamtlichen, kollektiven und unabhängigen Verlagsarbeit für…

Gemeinsam mit ihrer Kommilitonin Lucy Gasser gründete Anna von Rath 2019 die partizipative Diskussionsplattform „poco.lit“, die postkolonialen Texten und Themen eine Bühne bietet und ihre Sichtbarkeit stärkt. Im Gespräch erzählt sie, wie die Idee zu dem Projekt entstand, welche Motivation dahintersteckt und welche spannenden Einzelprojekte daraus hervorgegangen sind – darunter zum Beispiel die Auseinandersetzung mit…

Theresia Enzensberger und Patrik Gräb sprachen über ihren Newsletter „Reading List Berlin“ und die Bedeutung von Gegenöffentlichkeiten in der Literatur. Zudem diskutierten sie über die Vision und Finanzierung des Literaturhauses Neukölln sowie die Zukunft alternativer Kulturformate. Im Rahmen der Lesereihe „Bridging Narratives: Literarische Vielfalt in Berlin“ widmeten sich Studierende der Freien Universität Themen und Personen…

Wie lässt sich vielstimmiges Wissen einfangen? Was leistet künstlerische Dokumentation? Lina Rehbein und Julia Winands sprachen mit Marwa Younes Almokbel und Miriam Rainer über das arabisch-deutsche Literaturübersetzungskollekitv WIESE (@wiesewieesist). Im Gespräch mit den beiden geht es um ihr Projekt Al-Khatib-Komplex, die Perspektiven künstlerischer Dokumentation und die Wichtigkeit von Archiven, um einen politischen Konflikt, dessen Schauplatz…

Ein Gespräch mit Anne Sauer über ihren Essayband Look What She Made Us Do, Taylor Swift und wie es ist, ein Swiftie zu sein. Interview: Lilli Anlauf

Worum geht es in deinem Buch? Es geht um Freundschaft, Körper, Krankheit, Klasse, Ostsozialisierung, Tanzen und die Frage, wie das alles zusammenhängt. Welche Passage im Buch liegt dir besonders am Herzen? Alle. Ich versuche, ausschließlich das zu schreiben, was mir besonders am Herzen liegt. Aber wenn ich mich unbedingt entscheiden müsste: Das „Manifest eurer Körper“,…

Worum geht es in deinem Buch? Es geht um eine Revolution und ihre Folgen, um unsere Wahrnehmung von Wirklichkeit und manchmal gehts um Kaffee. Welche Passage im Buch liegt dir besonders am Herzen? Schicke ich gleich als Foto. „Wenn ich für einen Tag unsichtbar wäre, …“ Ich glaub, ich wäre furchtbar ungern unsichtbar, aber wenn…

Worum geht es in deinem Buch? Deutsche Kolonialvergangenheit. Erinnerung. Verantwortung. Scham. Begegnung. Familienerzählung. Leerstellen. Pippi Langstrumpf. Meine Ur-Großmutter. Gespenster. Und einiges mehr. Welche Passage im Buch liegt dir besonders am Herzen? Die Szene mit der Schneiderin Amina, die von ihrer Erfahrung der (mehr oder weniger) Abschiebung aus Deutschland erzählt. Und wie ihre Geschichte nach der…