• Ruzowitzkys Verfilmung von „Narziss und Goldmund“: Hesse im Dramaland?

    Ruzowitzkys Verfilmung von „Narziss und Goldmund“: Hesse im Dramaland?

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    90 Jahre nach dem Erscheinen Hesses meistgelesenen Romans „Narziss und Goldmund“ findet der Klassiker der deutschen Literaturgeschichte eine neue Form. Ab März in den deutschen Kinosälen. Auf Leinwand und Hochglanz poliert. Mit viel nackter Haut und Undercuts.

  • Wir brauchen Geschichten

    Wir brauchen Geschichten

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    Im Gespräch mit Schreibcoach Kirsten Jenne. Interview von Carolin Nowratzky

  • Die Literarizität des Unsagbaren

    Die Literarizität des Unsagbaren

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    Schreiben ist eine Gabe. Deshalb schaffen nicht Viele das, was Ronya Othmann bereits mit 26 Jahren erreicht hat: Als Masterstudentin des Literarischen Schreibens am DLL schreibt sie Kolumnen in deutschen Leitmedien, veröffentlicht Gedichte und fordert Grundsatzdiskussionen beim renommierten Bachmannpreis heraus. In Leipzig möchte ich mit ihr über die Motivation dem Unsagbaren Ausdruck verleihen zu wollen…

  • „Die beste Form von Kunst überhaupt“

    „Die beste Form von Kunst überhaupt“

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    Nach dem Germanistikstudium in die Filmbranche? Regisseur, Autor und Musiker Kolya Reichart spricht über seinen Werdegang, sein aktuelles Buchprojekt und weibliche Perspektiven beim zeitgenössischen Film. Interview von Saskia Balser

  • „Das Buch muss sozial werden!“ Ein Interview mit Emilia von Senger

    „Das Buch muss sozial werden!“ Ein Interview mit Emilia von Senger

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    Emilia von Senger ist vieles: Buchhändlerin, Bloggerin, passionierte Leserin…Doch Unternehmerin stand bislang noch nicht auf der Liste. Das soll sich 2020 ändern, denn im Herbst wird Emilia eine Autorinnen-Buchhandlung in Berlin eröffnen. Der Name steht auch schon fest: She Said soll der Laden heißen und ein bunter Ort des Austausches und der Vernetzung werden.

  • Eine Einladung mit freier Platzwahl

    Eine Einladung mit freier Platzwahl

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    Gibt es ein Leben nach dem Tod? In Mariana Lekys Roman „Die Herrenausstatterin“ geht es nicht etwa um die „Himmel oder Hölle“-Frage, sondern darum, wie man die Trauer bewältigt, wenn der Tod ins Leben tritt und sich plötzlich alles ändert.

  • „Don’t patronize us!“

    „Don’t patronize us!“

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    Das zweite Buch des Booker-Preisträgers Aravind Adiga bedrückt, verunsichert und transportiert dabei eine gehörige Portion Pessimismus. Ein Reiseführer durch eine zerrüttete Gesellschaft. von Fabian Schroer

  • Nullerjahre

    Nullerjahre

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    Über seinen Text wird schon seit dem Jahr 2017 diskutiert: der Autor Aleksej Sal’nikov portraitierte eine Familie aus seiner Stadt Jekaterinburg. Auf Deutsch ist dieses Buch bislang noch nicht erschienen. 

  • Im Spiegel der Gegenwart nimmt sich die Zukunft düster aus

    Im Spiegel der Gegenwart nimmt sich die Zukunft düster aus

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    Smartphones, das Internet, selbstfahrende Autos – schöne Erfindungen, aber auch auf Kosten unserer Autonomie? Viele können sie nicht mehr hören, diese ewige Technologiekritik. Roger Willemsen formuliert sie in einer posthum erschienenen Zukunftsrede mit neuer Dringlichkeit. Eine Rezension von Robert Steffani.

  • Buchempfehlungen zum 4. Advent

    Buchempfehlungen zum 4. Advent

    Auch zum 4. Advent (und damit quasi letzten) Advent gibt es aus der Litaffin-Redaktion wieder ein paar Buchempfehlungen. Wir wünschen allen viel Spaß damit und besinnliche Feiertage!

  • Herrenschokolade für Liebhaber*innen

    Herrenschokolade für Liebhaber*innen

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    Heinz Strunk legt mit seinem neuen Buch eine ebenso monotone wie grandiose Neuerscheinung vor. Seine Romane sind wie ein guter Whiskey. Mit seinem kräftige Aroma kein Highlight für jeden Gaumen, jedoch stets mit Hingabe und Leidenschaft hergestellt. Wer den feinen Tropfen goutiert, kennt seinen Wert und will ihn nicht mehr missen. von Viktoria Feldhaus

  • Vom Krieg

    Vom Krieg

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    Die Anthologie „Das Herz verlässt keinen Ort, an dem es hängt“ versammelt Texte von geflüchteten AutorInnen aus Kriegs- und Krisengebieten. Die häufigste Antwort auf die Frage, was sie sich wünschten, war: „Weiterschreiben.“

  • Liebesgrüße aus Sofia

    Liebesgrüße aus Sofia

    Garth Greenwell erzählt in seinem Debütroman Was zu dir gehört eine Liebesgeschichte zwischen zwei ungleichen Männern in Bulgarien. Vor dem Hintergrund eines Lands voller Tristesse schildert er in poetischer Prosa den Abgrund, der sich zwischen dem unbedingten Begehren und der Scham auftut.

  • Die Unsichtbarkeit der katalanischen Autor*innen

    Die Unsichtbarkeit der katalanischen Autor*innen

    Wie stark Politik und Literatur ineinander übergehen, ist im Fall von Katalonien unübersehbar. Durch die vielseitige Auslegung ist es quasi unmöglich, eine klare Grenze zu ziehen. So ist auch die Frage spannend, auf welcher Sprache katalanische Autor*innen schreiben. Und wie ist ein Buch zu klassifizieren, das von Katalan*innen auf Castellano verfasst wurde?

  • Ein Buch wie ein Traum: Marion Poschmann „Die Kieferninseln“

    Ein Buch wie ein Traum: Marion Poschmann „Die Kieferninseln“

    Zartheit und subtiler Sprachwitz zeichnen Marion Poschmanns 2017 erschienen Roman Die Kieferninseln aus. Die Autorin, die vor allem für ihre Lyrik bekannt ist, sorgt auch mit ihren Prosawerken immer wieder für Aufmerksamkeit. So verwundert es nicht, dass Die Kieferninseln direkt auf der Shortlist für den deutschen Buchpreis stand und sie für ihr Werk mit dem…