Wer mit dem Gedanken spielt Autor*in zu werden, sollte sich eines klarmachen: In der Literat*innenhölle gilt das Credo: Wie du deinen Leser*innen, so auf ewig dir. So zumindest das höllische Konzept, das sich in Beka Adamaschwilis Roman mit dem optimistischen Titel Bestseller entspinnt und in Georgien zum selbigen wurde. Ein starkes Debüt zum Thema Literatur in…
Rezension
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Eine Hölle für Literat*innen, ein Himmel für Lesende
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Weihnachten 2017 // Buchempfehlungen der LITAFFIN-Redaktion // Teil 2
Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Erst eins, dann zwei, dann drei! Wenn dann in einer Woche die vierte Kerze brennt, müssen auch schon alle Geschenke fein verpackt unter dem Baum liegen… Habt ihr denn schon für alle eure Lieben die zündende Geschenkidee? Weil man letztlich doch nichts Schöneres schenken kann als ein gutes Buch, hat…
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Im Gespräch mit Sina Pousset
Milla und Jan sind beste Freund*innen seit der frühen Kindheit und haben diverse Lebensphasen gemeinsam erlebt. Als Jan seine neue Partnerin Kristina zu einem gemeinsamen Urlaub mitbringt, beginnt die Freundschaft der beiden zu wanken. Was erstmal nach einer bekannten Dreiecksbeziehung klingt, ist viel mehr ein Eintauchen in die Lebensgeschichten dreier Figuren, von denen man unbedingt…
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Weihnachten 2017 // Buchempfehlungen der LITAFFIN-Redaktion // Teil 1
Sie ist wieder da, die kuschelige Adventszeit! Die zweite Kerze brennt bereits, es duftet nach Glühwein, frischen Plätzchen und allen möglichen Leckereien. Die perfekte Zeit zum Lesen, oder wenn die Zeit fehlt wenigstens zum Bücherverschenken! Wir geben ein paar Empfehlungen für besondere Bücher, die unter dem Weihnachtsbaum auf jeden Fall was hermachen.
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From Panels With Love #9: Yaotaos Zeichen
Eine doppelte Emigration, eine zweifache Kriegserfahrung: Mit der Graphic Novel Yaotaos Zeichen legt Yi Meng Wu gemeinsam mit dem unabhängigen Kunstanst!fter Verlag ihr bislang umfangreichstes Buchprojekt vor. In aufwendigen Collagen arbeitet Wu ein fast vergessenes Kapitel der französisch-chinesischen Geschichte auf und öffnet einfühlsam die Sicht von Kindern und Erwachsenen auf Fremdheitserlebnisse und Kriegserfahrungen. Ein „Bilderbuch“…
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Ein Plädoyer für den Essay – anlässlich der Prothese 2
Manche Dinge kommen einfach immer wieder und das trifft neben der Schlaghose glücklicherweise auch auf den Essay zu. Im 16. Jahrhundert machte sich Montaigne innerhalb seiner „Essais“ so allerhand Gedanken zu Themen jeglicher Art. In jüngster Geschichte bedienten sich vor allem Poptheoretiker dieser Textform. Und nach längerem Schattendasein kommt er nun wieder ans Licht.
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From Panels With Love #8: Zen ohne Meister – Zen mit Frenk Meeuwsen
Anfang des Monats erschien die deutschsprachige Ausgabe von Frenk Meeuwsens Graphic Novel Zen ohne Meister. Der Amsterdamer Künstler, der bislang primär als Maler bekannt war, hat seinen eigenen, engen Bezug zu Japan: Versiert in japanischen Kampfsportarten und Zen-Buddhismus, lebte er einige Zeit in Kyoto. Diese Beziehung ist Drehpunkt seines Comic-Debüts. In einer Mischung aus Autobiografie,…
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Ein Ende, das ein Anfang ist – das Finale des 25. open mike
Es ist 14 Uhr am Sonntagnachmittag im Heimathafen Neukölln. Man kennt sich und steht in kleinen Grüppchen zusammen, im vollen Foyer und draußen mit der obligatorischen Zigarette. Man hat schon viel gemeinsam gehört und gesehen an diesem Wochenende und spricht mit Expertise über die vorgetragenen Texte. Journalist*innen streifen mit Notizblöcken und Mikrofonen durch die plaudernde…
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Heiter bis wolkig – Tag zwei des 25. open mike
Am Sonntag geht der open mike in die zweite Runde. Um elf Uhr beginnen die Lesungen, Literaturbegeisterte versammeln sich nach durchtanzter Nacht, ausgiebigem Schlaf oder auch üppigem Frühstück wieder im Heimathafen Neukölln, um den jungen Stimmen der deutschsprachigen Literaturlandschaft zu lauschen.
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Texte, in diesem in rotes Licht getauchten Saal – Tag eins des 25. open mike
Der in rotes Licht getauchte Saal des Heimathafens Neukölln ist zu Beginn der Lesungen des 25. open mikes gut gefüllt. Zwölf der insgesamt 20 Finalist*innen tragen am ersten Tag ihre Texte einem breiteren Publikum vor. Den Anfang machen an diesem Samstag Magdalena Kotzurek, Laura Schiele, Christian Schulteisz und Timotheus Riedel. Unsere Highlights.
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Von Debütantinnen und ihren Macher*innen
Bevor sich am Wochenende junge Autor*innen der Jury des open mike und dem Publikum im Heimathafen Neukölln präsentierten, kehrten ehemalige Finalistinnen auf dieselbe Bühne zurück, auf der sie einst am Wettbewerb teilnahmen. Sichtlich entspannt präsentierten Doris Anselm, Alina Herbing und Andra Schwarz in Begleitung ihrer Lektor*innen und Verleger*innen sich und ihre literarischen Debüts. Durch den…
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Im Gespräch mit dem Verschlag Verlag
Eine Handvoll junger Menschen hat Bock auf junge Literatur, also gründen sie einen Verlag. Das geschieht ausnahmsweise mal nicht in Berlin, sondern in Göttingen. Dort sitzt der Verschlag Verlag seit 2016, vor kurzem ist hier Steffen Bachs Debüt ist es eine ebene? erschienen. Im Interview mit Litaffin erzählen die Ver(sch)lagsmenschen, warum sie so viel Spaß…
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Und was macht man damit? #21 Marie Krutmann
Schreiben war schon immer voll ihr Ding. Bereits als Kind träumte Marie Krutmann davon, Bielefeld mit ihren Regionalkrimis so richtig aufzumischen. Ein paar Jährchen später widmete sie sich aber dann doch lieber Literatur-, Film-, oder Theaterkritiken und probierte sich als freie Journalistin für verschiedene Magazine und Blogs aus. Mittlerweile kümmert sich Marie um den Ullstein Verlagsblog resonanzboden und genießt…
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![[ilb 2017] interessant, lustig, bunt](https://www.litaffin.de/wp-content/uploads/Buehne_Publikum_1-c-_Klappert_ilb2013_klein.jpg)
[ilb 2017] interessant, lustig, bunt
Wir haben uns in das bunte Getümmel des 17. ilb (Internationales Literaturfestival Berlin) gestürzt. Angesichts des vollen Programms und des straffen Zeitplans hielt sich das Chaos in Grenzen und auch in diesem Jahr waren wieder tolle Gäste da – auch abgesehen von den großen Stars.
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![[ilb 2017] Literatur und Computerspiele](https://www.litaffin.de/wp-content/uploads/IMG_20170910_185655.jpg)
[ilb 2017] Literatur und Computerspiele
Zu den ungewöhnlichsten Veranstaltungen des ilb 2017 gehörte das Literarische Quartett der Computerspiele, bei dem vier spielbegeisterte Expert*innen mit einem Moderator über die kulturelle Relevanz von Computerspielen und deren Bezug zu Literatur und Formen des Erzählens diskutierten.
