Eine Waschküche, schwarz-weiße Fliesen, ein plaudernder Verleger, ein Autor auf der Waschmaschine und rund zwanzig Literaturinteressierte, die gespannt lauschen. Klingt seltsam, war aber sehr schön. Heute ist der Welttag des Buches und der Landesverband Berlin-Brandenburg des Börsenverein des Deutschen Buchhandels hat hierfür eine wunderbare Aktion ins Leben gerufen: #verlagebesuchen. Gestern und heute hatten und haben literaturaffine Menschen…
Rezension
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Zu Besuch im Verbrecher Verlag
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Treffen sich vier Literaturmagazine…
…dann wird es „klein und laut“. Falls ihr selbst dort wart und nochmal die Bilder von tropfenden Cannelloni und die Gedanken zum Alkohol in eurem Kopf auffrischen wollt, geben wir euch hier die Möglichkeit. Wenn ihr nicht selbst dort wart, hört, was ihr verpasst habt.
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Und was macht man damit? #10 Clemens Kluck
Clemens stand während seines Studiums der Religions- und Politikwissenschaften nicht nur selbst mit seiner Band Yesterday Shop auf der Bühne, sondern gründete zusammen mit seinen Bandkollegen Daniel und Sönke auch ein Musiklabel. Neben Hausarbeiten und Prüfungen setzte sich Clemens mit Möglichkeiten auseinander, jenseits eines Major-Labels eigene Musik zu produzieren und zu verbreiten. Da er aber schon immer einen Faible fürs Gärtnern…
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Im Gespräch mit dem Literarischen Zentrum Göttingen
Vor fast 16 Jahren wurde das Literarische Zentrum Göttingen ins Leben gerufen. Seit 2010 steht es unter der Leitung von Anja Johannsen, die zuvor im Literaturhaus Zürich tätig war. Sie ist für die Geschäftsführung und Programmleitung zuständig und wird dabei seit 2013 von Gesa Husemann unterstützt, die das Zentrum zu der Zeit schon aus ihrem…
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Von den Rändern der Sprache
Senthuran Varatharajah schafft in seinem Debütroman Vor der Zunahme der Zeichen einen unabhängigen Raum innerhalb der Flüchtlingsdebatte, indem er das Gefühl von Sprach- und Heimatlosigkeit erzählerisch umsetzt.
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#4: Zeigt her eure Bücher! Indiebookday 2016
Heute haben wir wieder gezielt Bücher aus unabhängigen Verlagen gekauft, denn es ist Indiebookday! Hier unsere Wahl:
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Don’t cry for me, Argentina
Wirtschaftskrisen sind ein Fluch. In der Literatur können Stillstand und Umbruch jedoch zu neuen Impulsen führen: Seit dem Staatsbankrott wird Argentiniens junge Literatur als neue Avantgarde eines experimentellen Erzählens gefeiert.
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HAM.LIT 2016
Viel zu schnell ist sie vergangen, die wunderbare, lange Nacht der jungen Literatur und Musik in Hamburg vergangene Woche: HAM.LIT. Der Abend bot ein vielseitiges Programm. Mit dabei: Heinz Helle, Teresa Präauer, Thomas von Steinaecker, Rasha Khayat und viele andere AutorInnen. Als musikalische I-tüpfelchen brillierten Enno Bunger, Lùisa und Talking to Turtles.
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Im Gespräch mit Katharina Deloglu (CROWD)
Die CROWD (CReating Other Ways of Dissemination) ist ein unabhängiges Literaturnetzwerk der freien europäischen Szene und wurde von vier europäischen Partnern gegründet: Lettrétage (Deutschland), Forum Stadtpark (Österreich), Nuoren Voiman Liitto (Finnland) und IDEOGRAMMA (Zypern). Katharina Deloglu vom Literaturhaus Lettrétage erzählt im Interview, was es mit der CROWD auf sich hat und welche Projekte gerade in Planung sind.
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Und was macht man damit? #8 Steffen Szary
Neu denken, interdisziplinär arbeiten und Ideen generieren — viele Unternehmen wollen innovativ sein, jedoch fehlt vielen Mitarbeitern der Raum für Kreativität. Bei diesem und weiteren Symptomen zeigt das Managementkonzept Design Thinking positive Wirkungen. Steffen Szary, Absolvent des Masterstudiengangs „Angewandte Literaturwissenschaft“ an der FU Berlin, ist jetzt auch ein Design Thinker. Nach seiner Zusatzausbildung am Hasso-Plattner Institut in…
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Im Gespräch mit Paulina Schulz
Übersetzung ist die Kunst, die Gedankengänge eines anderen zu verstehen und in einer anderen Sprache zu formulieren. Dafür braucht es vor allem Zeit und starke Nerven. Paulina Schulz arbeitet als Literaturübersetzerin, freie Schriftstellerin, Gutachterin für viele deutsche und polnische Verlage und ist als Dozentin an mehreren Hochschulen tätig. Seit 2015 ist sie Herausgeberin der Reihe „Neue polnische Literatur“ im…
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Im Gespräch mit Benjamin Lebert
Benjamin Lebert wurde 1999 mit seinem autobiografischen Debütroman „Crazy“ als Wunderkind der deutschen Literaturszene berühmt. Mittlerweile hat der heute 33jährige fünf weitere Romane veröffentlicht. Im Interview spricht er über seinen aktuellen Roman „Mitternachtsweg“, die beruflichen Herausforderungen der Digitalisierung und sein entrücktes Bild in den Medien.
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Weihnachten 2015 // Buchempfehlungen der LITAFFIN-Redaktion // Teil 2
Bald ist Weihnachten und ihr wisst schon wieder nicht, mit welchen Geschenken ihr eure Verwandten oder Freunde erfreuen könnt? Wir finden: Mit einem guten Buch kann man nichts falsch machen. Welche Bücher wir von Litaffin verschenken, erfahrt ihr in unseren Redaktionsempfehlungen Teil 2:
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Lieber Raketen als Zombies
Lola, die Protagonistin in Mirna Funks Roman Winternähe, hat genug von hirntoten Berlinern, die mit ihren Sneakers wie Zombies durch die Gegend gleiten. In den Augen der jungen Fotografin wurde die Geschichte der Juden in Deutschland plattgeredet und glattgebügelt. Festen Boden mit rauen Kanten zum Festhalten sieht sie hingegen in Israel. Wo das Leben noch…
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Vom Gewappnet sein und Kontrolle verlieren
„Rollläden werden jetzt konsequent unten gelassen. Ein paarmal heftig dagegengeschlagen, heftig getrommelt und sofort zurückgezogen in Unterschlupf und gewartet.“ Juan S. Guses Debütroman „Lärm und Wälder“ erzählt von großen Ängsten der Menschen: Verfall und Verlust von Kontrolle.
