Eine Liebe genderneutral erzählt – „Sphinx“ von Anne Garréta

Eine Liebe genderneutral erzählt – „Sphinx“ von Anne Garréta

Anne Garréta wurde 2000 als erste Frau in den Autorenkreis Oulipo aufgenommen, dank ihres Romans „Sphinx“ von 1986. Er erzählt von Schmerz und Sehnsucht, im Zentrum zwei Liebende. Jedoch erfahren wir nie das Geschlecht der Hauptfigur oder des geliebten Subjekts. Ein ehrgeiziges Erzählprojekt, das tiefe Einblicke in die Zerrissenheit nicht nur des erzählenden Ichs, sondern auch unserer Gesellschaft offenbart.

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„Der Ursprung der Liebe“ und was von ihr übrig blieb

„Der Ursprung der Liebe“ und was von ihr übrig blieb

Liv Strömquists zweite deutschsprachige Übersetzung ist seit Kurzem raus und  wird in den Medien und Buchhandlungen bereits gefeiert. Nach ihrem deutschen Graphic-Novel-Debüt Der Ursprung der Welt, einer Kulturgeschichte der Vulva, geht es nun um die Liebe. Der Ursprung der Liebe erzählt von der Entstehung der Liebesehe vor gerade einmal 150 Jahren, von den patriarchalen Wurzeln der Monogamie, von den Parallelen zwischen Liebe und Religion und vielem mehr. Angie hat sich mit Inna Barinberg, Polyamorie-Aktivistin und Bloggerin, über den neuen Comic, Liebe und Ketzertum unterhalten. Mehr lesen

Zum Kinostart von „Oben ist es still“ | Der unerträglich alltägliche Raum im Film

Zum Kinostart von „Oben ist es still“ | Der unerträglich alltägliche Raum im Film

Sterbehilfe, Pflegeversicherung, die Rente mit 67. Die sogenannte Alterung der Bevölkerung  ist ein Thema, das auf Grund des demographischen Wandels an Bedeutung gewinnt und von Jahr zu Jahr spürbarer und dringlicher wird. Kein Wunder also, dass jetzt auch das Kino reagiert, aber auf eine emotionale, poetische, menschliche Art und Weise. Mehr lesen