Rezension
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Wie man mit einem Buch unglücklich wird
Der neue Roman von Ruth Herzberg „Wie man mit einem Mann unglücklich wird“ wurde von der Presse sehr positiv aufgenommen. Es handelt sich um das Scheitern einer Nicht-Beziehung zu Zeiten der Digitalisierung. Also was ist es dann, dass ich mich mit der Protagonistin so überhaupt nicht anfreunden konnte? Weiterlesen
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Zwischen Tagebuch und Theoriesammelsurium: Ich denk, ich denk zu viel
Eine Hymne an das Butterbrot, Jean-Paul Sartre über das Schwindelgefühl und Bologna zwischen Bildungsreform und Songtext. All das und noch viel mehr vereint Nina Kunz in ihrem Buch Ich denk, ich denk zu viel. Auf 180 Seiten lädt uns die Kolumnistin in ihre Gedankenwelt ein, teilt ihre Krisen, Zweifel und Sehnsüchte und zeichnet ein facettenreiches Bild… Weiterlesen
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Emma Jane Unsworth: Adults
Emma Jane Unsworths neuer Roman „Adults“ zeigt schonungslos die Tücken unserer heutigen Gesellschaft auf. Social-Media-Abhängigkeit, ungesunde Work-Life-Balance und die kaputte Beziehung zur Mutter sind nur einige der Laster, denen Protagonistin Jenny McLaine ausgeliefert ist. Als sie dann noch entlassen wird, ihr Freund sie ausgerechnet für ihr Instagram-Idol verlässt und ihre Mutter bei ihr einzieht, ist… Weiterlesen
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Ditch Platon!
Es knallt. Rot auf lila, Philosophie auf Frauen. Die eine oder der andere mag kurz stutzen, fallen uns doch vor allem männliche Namen ein, wenn wir nach den philosophischen Größen der Geschichte gefragt werden. Das sind die beiden jungen britischen Philosophinnen Rebecca Buxton und Lisa Whiting leid und starten einen Crowdfunding-Aufruf mit eben jener Frage:… Weiterlesen
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Lux: Eine toxische Beziehung und ein Roadtrip
Lux hat viele Ängste. Um sich diesen Gefühlen zu stellen und ihrer Vergangenheit zu entfliehen, fliegt sie kurzerhand in die USA. Dort begegnet sie während einer Busfahrt der wunderschönen Kat. Gemeinsam starten sie einen Roadtrip durch die amerikanische Landschaft. Olivia Kuderewski beschäftigt sich in ihrem Debüt „Lux“ mit einer toxischen Beziehung, die sich durch Zuneigung… Weiterlesen
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Yucca-Palme grabs back
Im Pflanzen-Dickicht: Der koreanischen Autorin Han Kang gelingt mit Die Vegetarierin ein traurig-schräger Blick auf das Mensch-Natur-Verhältnis. Weiterlesen
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Melodie Michelberger: „Leben mit angezogener Handbremse“
Gestern 90-60-90, heute am besten gar kein Gramm mehr auf den Rippen: Die Gesellschaft gibt seit jeher vor, wie Frauen auszusehen haben. Weichen sie vom Ideal ab, sollen sie wenigstens sich selbst lieben. Auf etlichen Ebenen erfahren dadurch mehrgewichtige Personen Diskriminierung. Melodie Michelberger nimmt uns mit auf ihre persönliche Körperreise, die schon im frühen Kindesalter… Weiterlesen
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Wenn es nicht mehr dunkel ist, wird es dann real?
Mit Das Licht ist hier viel heller ist Mareike Fallwickl nicht nur ein feministischer und aufwühlender Roman gelungen, zudem skizziert sie auch ein gestochen scharfes Bild unserer Gesellschaft zwischen Schönheitswahn, Social-Media-Lifestyle und Alltagssexismus. Weiterlesen
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Das Leiden der Anderen
Ivan Jablonka erzählt in seinem aktuellen Roman von einem Kriminalfall, der zu einer Staatsaffäre wurde, gesellschaftliche Missstände offenbarte und den Untergang des Patriarchats einmal mehr einforderte. Weiterlesen
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Diverse Verschmelzung(en)
Ein sensationelles Identitätspanorama: Bernardine Evaristo verwischt in Girl, Woman, Other vermeintlich fixe Grenzen und zelebriert die Vielfältigkeit subjektiver Erfahrung. Wie im Nu ist ein weiteres Jahr vergangen und der Booker-Prize-Träger 2020 steht mit Douglas Stuart fest. Dabei hatten wir hierzulande noch kaum die Möglichkeit, auf eine der Gewinnerinnen des vorletzten Jahres zu schauen. Erst gestern… Weiterlesen
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Wehrhafte Texte, lose Fäden
Die Frage danach, was einen guten Essay ausmacht, ist wie so viele Fragen der Geistesgeschichte eine Altherrenfrage: Michel de Montaigne wusste es – er wurde für seine Essays viel gerühmt – und natürlich wusste es auch Theoriegott Theodor W. Adorno. Der hat sogar (Spiegel im Spiegel!) einen Essay über die Kunst des Essays geschrieben. »Der… Weiterlesen
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Liebe, Twists, Hoffnung
Der Hype um den Debütroman Queenie der Britin Candice Carty-Williams ist berechtigt. In komischen, tragischen und aufklärenden Teilen entsteht ein Werk, das man mehr als einmal verschlingt. Weiterlesen
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Von Sommern und Kriegen
Wo ist man Zuhause mit einem jesidischen Vater und einer deutschen Mutter? Was tun, wenn man sich zwischen den Welten zerrissen fühlt? Und wie lebt es sich mit der täglichen Angst um die fernen Verwandten im Bürgerkrieg in Syrien? Ronya Othmann erzählt in ihrem Debütroman DIE SOMMER von der Identitätssuche einer jungen Frau und den… Weiterlesen
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Feminismus ganz ohne Hashtag?
Dass Gleichberechtigung im Literaturbetrieb längst noch ein Fremdwort ist, möchte der Roman Hippocampus von Gertraud Klemm aufzeigen. Die österreichische Autorin entwirft das Bild einer sensationslüsternen, patriarchalen und korrupten Literaturbranche – und legt, wie es der Klappentext verspricht, ihren Finger dahin, wo es wehtut. Doch Klemms Finger kratzt nur an der Oberfläche. Weiterlesen
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Die Gespenster von Demmin
Wie aufwachsen am Ort des größten Massensuizids der deutschen Geschichte? Larry hat einen Berufswunsch: sie will Kriegsreporterin werden. Das hat sie zwar noch nicht allen erzählt, ihrem Vater zum Beispiel nicht, aber das hat auch seine Gründe: Ihre beste Freundin Sarina kann mit Larrys Plänen so gar nichts anfangen. Als Gegenfigur zu dem Mädchen zeichnet… Weiterlesen
