Eine Band namens Superbusen

Eine Band namens Superbusen

In Dresden ist sie in einer großen Familie aufgewachsen, in Chemnitz hat sie studiert, eher so aus Trotz, und ist dann Hals über Kopf nach Berlin, hat eine Beziehung mit Paul angefangen und ist erst mal bei ihm eingezogen: Gisela ist die Protagonistin in Paula Irmschlers Debüt Superbusen, die zurück nach Chemnitz fährt in eine Zeit und einen Freundinnenkreis, der sie politisiert, gestärkt und selbstbewusst gemacht hat – und mit dem sie vor gar nicht so langer Zeit diese Band hatte: Superbusen.

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Die Glasschwestern

Die Glasschwestern

Zwei Zwillingsschwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten – Dunja und Saphie – durchleben plötzlich ein ähnliches Schicksal. Ihre Männer sterben am gleichen Tag. Daraufhin verarbeitet jede die Trauer auf ihre Weise. Während Dunja, die vorher nur für Mann und Kinder gelebt hat, aufblüht, zieht sich Saphie, die sonst so selbstbewusst und willensstark ist, immer mehr zurück. Franziska Hauser beschreibt die Wendepunkte der beiden Frauen eindrucksvoll und mit viel Liebe zum Detail.

Die Glasschwestern Foto: Eileen Schüler
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Zeig ihnen, wie man Spaß hat

Zeig ihnen, wie man Spaß hat

Sie heißen Natasha, Lucy und Angela. Manchmal heißen sie auch nur „ich“ oder „die Frau“. Ihr Alter bewegt sich irgendwo zwischen den Teenagerjahren und den frühen Vierzigern und sie leben meistens in Irland – wenn nicht, dann kommen sie dort her. Nicole Flattery schreibt in ihrem Debüt acht Geschichten über Protagonistinnen, die anecken, Schlimmes erleben und manchmal nicht in diese Gesellschaft zu passen scheinen. Das tut sie mit Witz, Ironie und Tragik. Die Erzählungen leben von ihrer Absurdität und von den undurchschaubaren Frauenfiguren.

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Flexen. Flâneusen* schreiben Städte

Flexen. Flâneusen* schreiben Städte

Eine Stadt zu Fuß zu erobern, bedeutet, sie sich Schritt für Schritt anzueignen. Doch entspannt durch Straßen zu schlendern oder sich durch eine Menge treiben zu lassen, sind Privilegien. Für Frauen, People of Color oder LGBTQ-Personen ist es hingegen nicht selbstverständlich, sich frei und unbeschwert im öffentlichen Raum bewegen zu können. Wie anders ihre Perspektiven auf Städte sein können, zeigt die Anthologie „Flexen. Flâneusen* schreiben Städte“. Sie vereint 30 literarische Texte von jungen Autor*innen und rechnet mit dem Mythos des klassischen Flâneurs ab.

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