LESUNGSFETZEN* Lettrétage: Wer darf eigentlich schreiben?

Wer darf denn eigentlich schreiben? Das fragten am Dienstagabend Martina Koesling und Susanne Klimroth in der Lettrétage. Vier Berliner Autorinnen  und Autoren (Kurz-Bios gibt es HIER) waren eingeladen, aus dem Nähkästchen zu plaudern. Heraus kam eine ehrliche Diskussion und der Konsens: Jeder darf schreiben. Klar. Aber darf man diese Frage denn eigentlich stellen? Ein paar LESUNGSFETZEN*.

 

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Maria Natt ist Mitglied des Berliner Lyrikkollektivs G13. Hier ein paar ihrer Texte (Wer erkennt die Sprache der letzten Gedichte?):

 

Christian Wöllecke war Stadtschreiber von Ranis, wo auch sein Roman entstand. Ein paar Jahre Abstand brachte neue Texte. Er liest aus Bei Hartmut:

 

Lyrikerin Monika Rinck wurde gebeten, über das Gedicht Zieh den Mondkork endlich aus der Nacht! von Christine Lavant zu schreiben. Hieraus liest sie:

 

Ralf Pfennig ist Mitglied der Autorengruppe Tintenschiff, arbeitet eigentlich als Krankenpfleger, und liest aus seinem Text Alles neu:

 

Fotos von der Lesung gibt es HIER.

 

*in unseren LESUNGSFETZEN findet ihr Ton-Ausschnitte aus Lesungen, die wir besucht haben.

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Eva Schneider

Eva Schneider

1989 in einem wirklich kleinen Dorf am schönen Main geboren, zog es sie gut 20 Jahre später an die ebenfalls ganz nette Lahn, wo Eva 'Deutsche Sprache und Literatur' studierte. In der Zwischenzeit spielte auch der Fluss Guádalquivir eine Rolle in ihrem Leben, bevor es sie Ende 2013 dann an die Spree verschlug. Ja, Eva orientiert sich gern am Wasser und träumt davon, dass aus dem Fluss neben der Haustür irgendwann in der Zukunft einmal ein Meer neben der Haustür wird.
Eva Schneider