From Panels With Love #24: Die dicke Prinzessin Petronia

From Panels With Love #24: Die dicke Prinzessin Petronia

Wenn das Leben dir Zitronen gibt, bist du nach wie vor eine übellaunige Prinzessin, liebe Petronia.

Aber was will man auch machen, wenn der kleine Prinz dein schleimiger Vorzeigecousin ist, du von deinen Eltern nur einen winzigen Planeten gestellt bekommst und sie dir als Haustier einen Multifkuntionswurm schenken. Und dann ist da noch die Sache mit der Thronfolge: Outgesourced von den eigenen Eltern. Mehr lesen

From Panels With Love #23: Der Schwindler

From Panels With Love #23: Der Schwindler

Eine Wahrsagerin prophezeit einem Buchhalter aus St. Petersburg den großen Reichtum und während der russischen Revolution wird aus eben jenem Semjon Newsorow ein großer Schwindler.

Dieses Szenario entwarf Alexei Tolstoi für seinen Roman Ibykus (1924). Pascal Rabaté hat aus dieser Vorlage eine Graphic Novel gearbeitet, die sich in der Gesamtausgabe getrost Comicwälzer nennen darf. Mehr lesen

Kolja Mensing – Fels

Kolja Mensing – Fels

Der integere Soldat in einer schlechten Armee; die unbeteiligten Nachbar*innen in dunkelen Zeiten; Die Ausgelieferten, die mitgemacht haben, weil sie keine Wahl hatten.

Wir alle kennen die Narrative von Menschen, die sich in totalitären Regimen behaupten müssen oder sich unterordnen, ohne jedoch vom System überzeugt gewesen zu sein. Im Laufe der Generationen von Erzählenden und Nachgeborenen entstehen Leerstellen, die durch die strahlenden Momente in bösen Tagen gefüllt werden. Genau so einer, seiner, Familiengeschichte nähert sich Kolja Mensing mit Fels und plötzlich ist die romantische Verlobung seiner Großeltern im Jahr 1943 nicht mehr die einzige nennenswerte Familienerinnerung an den Krieg. Mehr lesen

Die Apokalypse der Millennials

Die Apokalypse der Millennials

Die Vogelabbildungen auf dem Umschlag erinnern an ein ornithologisches Lexikon, der Titel wirkt wie eine Krimi-Überschrift. Jedoch ist Victor Pouchets Debütroman „Warum die Vögel sterben“ keines von beiden, sondern ein selbstreflexiver Bericht über die bis zur Aussichtslosigkeit banalisierte Leistungsorientiertheit der Generation Y. Mehr lesen

Galiani lädt zum Kunstraub ein

Galiani lädt zum Kunstraub ein

12.04.2019 – ein Freitagabend im April. Draußen ist es dunkel und die Frühlingsluft noch recht kalt. Drinnen wärmt sich eine Handvoll Literaturbetriebler, unter ihnen Irina und Lena für Litaffin, an einem Glas sizilianischen Rotweins und wartet auf ein ungewöhnliches Duo: ein Autor und ein Kriminalist. Der Galiani Verlag hat zu einem Krimiabend in sein Berliner Büro in der Friedrichstraße geladen. Um genau zu sein geht es um Kunst im Krimi – Krimikunst.

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