Der Charme des abblätternden Lacks. Eine (Bilder-)Reise durch Tbilisi

Schwarzes Meer. Bergiges Land. Alte Städte und noch ältere Klöster. Hunde und Katzen auf den Straßen. Köstliches Essen mit Walnüssen, Feigen und viel Wein. Georgien: Bella Italia des Ostens! Noch ist das kaukasische Land zwischen Europa und Asien hierzulande kaum bekannt. Spätestens dieses Jahr ändert sich das, denn Georgien ist 2018 das Ehrengastland der Frankfurter Buchmesse. Angie folgte für Litaffin Ende Mai einer Einladung zur Blogger*innen- und Pressereise in die georgische Hauptstadt Tbilisi und hat sich einige Tage lang intensiv mit der georgischen Gesellschaft, Kultur und Literatur befasst. Beginnen wir Teil eins der Georgien-Serie visuell!

Tbilisi / Ehrengastland der Frankfurter Buchmesse: Georgien © Angie Martiens

Georgien ist ein Land der Kontraste und Widersprüche.

Tbilisi / Georgien: Ehrengastland der Frankfurter Buchmesse © Angie Martiens

Ein Land mit großer Armut. Und mit genauso viel Potenzial.

Tbilisi / Georgien: Ehrengastland der Frankfurter Buchmesse © Angie MartiensBeim Gang durch die Hauptstadt Tbilisi verheißt die Architektur, dass da einmal viel und Großes war. Kunstvolle Fensterbögen. Aufwändige Fassadengestaltungen…

Tbilisi / Georgien: Ehrengastland der Frankfurter Buchmesse © Angie Martiens

… Balkone, die mit zig Ornamenten geschmückt sind. Doch die lange Zeit der Planwirtschaft unter sowjetischer Führung und der schwierige und langwierige Wandel zur Marktwirtschaft belasten – wie bei den meisten Länder der ehemaligen UdSSR.

Tbilisi / Georgien: Ehrengastland der Frankfurter Buchmesse © Angie MartiensUnd die Kriege… bilden eine zusätzliche große Hürde beim Sprung nach vorne. Man sieht sie im Stadtbild zunächst nicht, weil sie sich primär in Regionen an den georgischen Grenzen austrugen. Doch: „In den letzten 20 Jahren haben wir vier Kriege erlebt“ – zuletzt 2008. Das ist ein Satz, den ich auf der Reise oft und von den verschiedensten Seiten höre. Damit hat beinahe jede*r, der*dem man hier begegnet, mindestens einen Krieg miterlebt.

Tbilisi / Georgien: Ehrengastland der Frankfurter Buchmesse © Angie Martiens

Die Kriege prägen nicht nur die Demografie, die Psyche und Emotionen der Einwohner*innen und die Wirtschaftslage sondern auch die Literatur. Tamta Melaschwili hat in ihrem Roman Abzählen zwei jugendliche Mädchen zu den Protagonistinnen einer Erzählung über den Krieg gemacht – und hierfür 2013 den Deutschen Jugendliteraturpreis erhalten. Auch die in Georgien geborene und in Deutschland lebende Autorin Nino Haratischwili verarbeitet den Krieg als ständigen Begleiter Georgiens im über 1200 Seiten schweren Das achte Leben (Für Brilka).

Tbilisi / Georgien: Ehrengastland der Frankfurter Buchmesse © Angie Martiens

Russland ist hier für alle ein Thema. Nicht nur aufgrund der Sowjet-Geschichte und weil es eines der Nachbarländer ist, sondern auch weil der Kaukasienkrieg 2008 mit diesem großen Nachbarn gekämpft wurde. Die Autorin Nino Haratischwili war bei Kriegsausbruch in ihrem Heimatland Georgien und berichtete Jahre später in einem Zeit-Artikel über ihre Erfahrungen.

Tbilisi / Georgien: Ehrengastland der Frankfurter Buchmesse © Angie Martiens

Das Stadtbild Tbilisis spricht von dieser Lebenssituation. Marode Gebäude soweit das Auge reicht. Kaputte Straßen, die außerhalb der Großstädte zumeist auch nicht gepflastert sind. Wirre und teilweise offene Kabelknäuel hängen in den Straßen herunter wie Girlanden an einem Weihnachtsbaum.

Tbilisi / Georgien: Ehrengastland der Frankfurter Buchmesse © Angie Martiens

Doch Tbilisi ist voller Kontraste. Und voller Ideen, die aus dem Vorhandenen Fantastisches herausholen.

Tbilisi / Georgien: Ehrengastland der Frankfurter Buchmesse © Angie Martiens

Die Stadt ist kreativ, anpassungsfähig und offensichtlich hart im Nehmen, denn aus alten zerbröckeltem Stein machen manche hier Gold… bzw. Kunst!

Tbilisi / Georgien: Ehrengastland der Frankfurter Buchmesse © Angie Martiens

Hippe Cafes zelebrieren in diesem kaputten Ambiente einen Chabby Chic, gegen den westliche Versuche desgleichen nur als billiger Abklatsch wirken können. Mitten in zerfallenen Häusern finden sich schicke, hell ausgeleuchtete Designer-Geschäfte und Architekten-Büros. Seine Auberginenröllchen in Tomatensoße mit bestem georgischem Wein genießt man in kleinen Innenhöfen, die man sich mit tollwütigen Katzen und streunenden Hunden teilt. Dieses Restaurant hier ist das Ezo – auf den ersten Blick etwas unscheinbar, doch wie die ganze Stadt selbst bietet es bei näherer Betrachtung die liebevollsten Details und offenbart eine ganz eigene Ästhetik.

Tbilisi / Georgien: Ehrengastland der Frankfurter Buchmesse © Angie MartiensGeorgien ist ein Land der Widersprüche, der Konflikte und der Kontraste. Gespalten scheint auch die georgische Gesellschaft: Nostalgische und häufig auch sozial abgehängte Menschen wünschen sich häufig eine (Wiederan-)Bindung an Russland, während die Mehrheit der Gesellschaft, insbesondere die Jungen, Gebildeten und finanziell und sozial Abgesicherten, sich als europäisch identifiziert und den EU-Beitritt zum großen Traum erkoren haben – ein Projekt, an dem die georgische Regierung (man muss fast sagen: unerschütterlich) arbeitet.

Tbilisi / Georgien: Ehrengastland der Frankfurter Buchmesse © Angie MartiensDas kleine Georgien südlich des Kaukasus ist ein Grenzland – schon immer gewesen. Früher an der Grenze zwischen Osmanischem Reich und Persischem Reich, heute zwischen Europa, Russland und Nahost. Das schlägt sich auch in der Architektur der Hauptstadt nieder. Hier zu sehen ist das Blaue Bad bzw. Orbeliani Bad, eines von Tbilisis berühmten Schwefelbädern mit Hamam-Kultur. Die Stadt wurde auf schwefelhaltigen Thermalquellen gegründet, die die zahlreichen Bädern im persischen Stil antreiben.

Tbilisi / Georgien: Ehrengastland der Frankfurter Buchmesse © Angie Martiens

Auch deutsche Siedler, die im 19. Jahrhundert nach Georgien kamen, haben das Land geprägt – und deutsche Siedlungen mit Namen wie Alexanderdorf sowie eine Reihe an „deutschen Bekeryen“ und deutschsprachige Kindergärten mit sogenannten ‚Tanten‘ hinterlassen. Dass Georgien schon immer ein kulturell und auch religiös heterogenes Land gewesen sei, ist ein beliebtes Narrativ. Insbesondere das 19. und frühe 20. Jahrhundert gelten als historische Phase von außerordentlicher kultureller Vielfalt. Die gegenwärtige georgische Literatur erzählt gerne von diesem Motiv, sagt der georgische Autor und Politiker Zurab Karumidze. Als Beispiele können sein eigenes Werk Dagny oder Ein Fest der Liebe oder Abo Iaschagaschwilis Royal Mary. Ein Mord in Tiflis genannt werden. Inwiefern dieses Narrativ der Realität gerecht wird, ist nicht einfach zu beantworten. Sicherlich ist Georgien jedoch kein Vorreiter in Sachen Diskriminierungsschutz und die viel gelobte Vielfalt hat offenbar Grenzen, denn die Lebenssituation von LGBTIQs ist nach wie vor von Gewalt, Ausgrenzung und fehlendem staatlichen Schutz geprägt – wenngleich es mittlerweile immerhin einen rechtlichen Schutz der LGBTIQs gibt.

Abo Iaschagaschwili / Georgien: Ehrengastland der Frankfurter Buchmesse © Angie MartiensAbo Iaschagaschwili, hier im Bild zu sehen, war übrigens kurzzeitig auch unser Guide durch Tbilisi. Er nennt seine Stadt eklektisch, denn hier trifft kulturell wie architektonisch vieles aufeinander: Georgisches, Europäisches, Osmanisches, Persisches, Russisches, Deutsches. Und mehr.

Tbilisi / Georgien: Ehrengastland der Frankfurter Buchmesse © Angie Martiens

Tbilisi, als Kessel umringt von bergigem Land,…

Tbilisi / Georgien: Ehrengastland der Frankfurter Buchmesse © Angie Martiens

… ist geprägt von steilen Straßen und vielen schmalen Gassen.

Tbilisi / Georgien: Ehrengastland der Frankfurter Buchmesse © Angie Martiens

Hinter den kaputten Türen und bröckelnden Fassaden…

Tbilisi / Georgien: Ehrengastland der Frankfurter Buchmesse © Angie Martiens

verbergen sich oft die herrlichsten Deckenmalereien…

Tbilisi / Georgien: Ehrengastland der Frankfurter Buchmesse © Angie Martiens

… und Hauseingänge.

Tbilisi / Georgien: Ehrengastland der Frankfurter Buchmesse © Angie Martiens

Und auch die Höfe enthüllen Einblicke in ein spannendes Amalgam aus Menschenleben, die um diese Höfe herum stattfinden. Man könnte sicherlich eine eigene Stadttour nur entlang der schönsten und spannensten Hauseingänge und Höfe machen.

Tbilisi / Georgien: Ehrengastland der Frankfurter Buchmesse © Angie MartiensBücher lassen sich an den provisorischen Ständen in Tbilisis Straße häufig finden. Doch wenngleich diese aufgestabelten antiquarischen Bücher sich wie lange Schlangen am Wegrand entlang winden…

Tbilisi / Georgien: Ehrengastland der Frankfurter Buchmesse © Angie Martiens

… befinden sich die meisten Bücher Georgiens doch in der Nationalbibliothek mit Büchermuseum. Wenn in Tbilisi auch sonst die Regel gilt, dass der äußere Schein oft trügt, so nicht hier. Denn der Bücherpfosten vor den Toren verrät sofort, worum es geht. Etwa vier Millionen Büchern stehen in den bibliothekarischen Sammlungen. Das Gros dieser Bücher stammt aus Spenden. Eigentlich schreibt ein Gesetz die Übergabe eines Exemplars eines jeden georgischen Titels in den Besitz der Bibliothek vor – doch in der Praxis realisiert das (noch) nicht jeder Verlag, so sagt unserer Museumsführerin.

Tbilisi / Georgien: Ehrengastland der Frankfurter Buchmesse © Angie Martiens

Die Nationalbibliothek, das sich in einem ehemaligen Bankgebäude befindet, versteht sich als für alle offener Ort: Neben frei und kostenlos zugänglichen Computern mit Internet können auch die Räume kostenlos für externe Veranstaltungen genutzt werden. Die georgische Sprache, die zu ihren 33 Lauten 33 Buchstaben hat, ist ein kleines sprachgeschichtliches Mysterium. Als iberisch-kaukasische Sprache hat sie keinerlei verwandte Sprachen und hat sich trotz ihres kleinen Sprachraums doch über die Jahrtausende gehalten. Mit Recht hat sich Georgien für die Frankfurter Buchmesse den Untertitel „Made by Characters“ gegeben.

Mzcheta / Georgien: Ehrengastland der Frankfurter Buchmesse © Angie Martiens

Im Georgischen lassen sich die Konsonanten zu sehr langen Paketen zusammenschnüren. Ein Beispiel ist der Name der mittelalterlichen Hauptstadt Georgiens, unweit von Tbilisi: Mzcheta bzw. Mtskheta. Die Kulturdenkmäler dieser Stadt, welche übrigens 3000 Jahre alt ist, sind UNSECO-Weltkulturerbe. Teil dessen ist auch die Swetizchoweli-Kathedrale im inneren der Stadt, hier auf dem Bild zu sehen.

Mzcheta / Georgien: Ehrengastland der Frankfurter Buchmesse © Angie Martiens

Direkt über Mzcheta liegt…

Mzcheta / Georgien: Ehrengastland der Frankfurter Buchmesse © Angie Martiens

…das georgisch-orthodoxe Dschwari Kloster aus dem 6. Jahrhundert.

Tbilisi / Georgien: Ehrengastland der Frankfurter Buchmesse © Angie MartiensGold, wie jenes hier, das im 3. Jahrtausend v. Ch. zu kleinen Schmuckspiralen verarbeitet wurde und in der Schatzkammer von Tbilisis Nationalmuseum zu betrachten ist, hat für Georgien eine besondere Bedeutung. Traditionell wurde von den Swanen, einem georgischen Bergvolk, in den Bergflüssen des Landes der Goldstaub mit einem Schafsfell aus dem Wasser gewaschen. Der griechisch-antike Mythos vom Goldenen Vlies geht auf diese mit Goldstaub getränkten Fälle zurück. Medea, Königin von Kolchis am Schwarzen Meer (dem heutigen Westgeorgien) soll nicht nur ihre Kinder getötet, sondern auch Iason beim Raub des Goldenen Flieses geholfen haben. Und auch heute noch heißen georgische Frauen manchmal Medea, wie die Leiterin des Georgian National Book Centers, das die Pressereise mitorganisiert hat.

Tbilisi / Georgien: Ehrengastland der Frankfurter Buchmesse © Angie Martiens

Gold… Golden wirkt manches in Tbilisi. Auch wenn man genau weiß, dass da kein Gold, kein Reichtum ist, wirkt diese Stadt doch so herrlich, dass man manchmal meint, die kunstvoll verzierten Balkone, Deckengemälde und Treppenhäuser müssten golden statt staubfarben sein. Die Stadt erscheint für das westliche Auge allzu oft wie eine unwirkliche Welt. Eine unwirklich abstruse und zugleich eine unwirklich schöne Welt. Aus dieser Mischung erwächst schnell eine Exotisierung und eine Verklärung der bitteren sozialen und finanziellen Not. Unrecht täte man dieser Stadt aber gewiss auch, würde man sie auf ihre Probleme reduzieren und ihr die Schönheit aberkennen. Denn Charme entwächst diesen scharfen Kontrasten aus Altem und Neuem, aus Filigranem und Harschem, aus Not und Prunk in jedem Fall.

Die Hauptstadt ist nicht natürlich vergleichbar mit den ländlichen Regionen Georgiens, in denen es kaum ausgebaute Straßen gibt, die Nutztiere frei herumlaufen, der marode Zustand noch weitaus stärker ist, oft große Armut herrscht und die staatliche Macht nicht immer durchgesetzt werden kann. Auch Tbilisi mag wohl kein bequemer und komfortabler Urlaubsort sein (und wird es hoffentlich auch nie werden), doch ist es sicherlich einer der spannensten Orte. Diese europäische Identität im Patchwork-Gewand aus georgisch-kaukasischen, europäischen, osmanischen, persischen, tatarischen, russischen Flicken, die zusammen ein herrliches, buntes Gewebe bilden – ein Unikat.

 

Georgien auf Litaffin anlässlich der Frankfurter Buchmesse 2018:

Teil I der Georgienserie: Der Charme des abblätternden Lacks. Eine (Bilder-)Reise durch Tbilisi

Teil II der Georgienserie: Frauen im georgischen Literaturbetrieb

Teil III der Georgienserie: Very German, very Georgian: Literaturszene und Arbeitsbedingungen

Teil IV der Georgienserie: Supra – Ein georgisches Festmahl

 

Die Einladung Litaffins zur Blogger*innen- und Pressereise, sowie deren Finanzierung, erfolgte vom georgischen Ministerium für Kultur und Sport und dem Georgian National Book Center, die gemeinsam Georgiens Auftritt als Ehrengast bei der Frankfurter Buchmesse 2018 koordinieren. Die Reise wurde in Zusammenarbeit mit der Kultur- und Tourismus Agentur Projekt2508 organisiert.

 

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Angie Martiens

Angie Martiens

1991 in Berlin geboren, bleibt Angie der Stadt weitestgehend treu. Nach dem Studium der Germanistik und Politikwissenschaft in Berlin und Stockholm, dann was ganz Verwegenes: Neuere deutsche Literatur und Tanzwissenschaft. Mit Interesse für die Schnittstellen von Politischem und Kulturellem, Diskursivem und Künstlerischem bewegt sie sich gerne durch Texte, Räume und Theorien.
Angie Martiens

5 Gedanken zu „Der Charme des abblätternden Lacks. Eine (Bilder-)Reise durch Tbilisi

  • 4. Juli 2018 um 14:38
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    Wunderschöne Impressionen und sehr gut geschrieben. Das macht Lust auf eine Reise nach Tbilisi und auf georgische Geschichten -- z.B. in der Anthologie „Bittere Bonbons“. 13 junge georgische Schriftstellerinnen erzählen teils nüchtern, teils farbenfroh, teils schockierend von der modernen Realität ihres Landes. Bemerkenswert sind die Unterschiede zwischen Stadt und Land.

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    Antwort von Angie Martiens am 04. Jul 2018 um 20:06

    Liebe Silke, vielen Dank für Deinen Kommentar. Die Anthologie „Bittere Bonbons“ habe ich bereits auf dem Schirm und wie der Zufall es so will, mir dessen Lektüre just heute, da Du auf sie hinweist, auf meine aktuelle To-Read-Liste gesetzt. Diese literarischen Bonbons werden daher gewiss noch ihren Platz auf Litaffin finden.

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    Antwort von Angie Martiens am 25. Aug 2018 um 11:56

    Liebe Silke,
    ich habe mich in der Zwischenzeit mit dem Thema von Frauen und Gender im georgischen Literaturbetrieb beschäftigt und mir im Rahmen dessen auch die Anthologie „Bittere Bonbons“ angesehen. Den Artikel findest du hier auf Litaffin unter: http://www.litaffin.de/georgien-frauen-im-georgischen-literaturbetrieb/
    Mit besten Grüßen, Angie

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