„Mir ist irgendwie so dauermulmig“

„Mir ist irgendwie so dauermulmig“

Eine Veranstaltung – vier Augen: Wo sind die politischen Themen in den Romanen unserer Nachwuchsautoren geblieben? Das wollte Florian Kessler letzte Woche im Roten Salon der Volksbühne mit seinen Autorengästen diskutieren. LITAFFIN war dort und berichtet aus zwei verschiedenen Federn von einem Abend, der dann doch eher Fragen aufwarf, als beantwortete. Mehr lesen

Schriftsteller Jörg Albrecht wartet noch immer auf Ausreiseerlaubnis

Dem Autor Jörg Albrecht wird nach einer dreitägigen Inhaftierung in Abu Dhabi noch immer veweigert, das Land zu verlassen. Künstler und Autoren fordern in einer Petition nun seine Ausreiseerlaubnis.

Florian Kessler hatte heute die Gelegenheit, mit Albrecht zu sprechen.
Hier geht es zum Interview: http://www.zeit.de/kultur/literatur/2014-05/joerg-albrecht-arrest-abu-dhabi

„Hä, ich dachte, du bist das alles geloofen“ – das Wanderhuren-Catchen geht in die zweite Runde

„Hä, ich dachte, du bist das alles geloofen“ – das Wanderhuren-Catchen geht in die zweite Runde

Da denkt sich Julius Fischer für seinen neuen (Anm.: satirischen) Kurzgeschichtenband „Die schönsten Wanderwege der Wanderhure“ einen super Titel aus, um Kommerz und Literaturbetrieb etwas auf die Schippe zu nehmen. Und prompt steht der Verlag Droemer Knaur beim Landesgericht Düsseldorf auf der Matte und fordert Schadensersatz vom sächsischen Indie-Verlag Voland & Quist. Mehr lesen

Europa: Traum und Wirklichkeit

Europa: Traum und Wirklichkeit

Am 8. Mai findet im Deutschen Theater von 9.30 bis 18 Uhr die Europäische Schriftstellerkonferenz statt. Anschließend kann bei der Langen Nacht der europäischen Literatur der literarischen Vielfalt Europas gelauscht werden. Ab 20 Uhr lesen Autoren und Autorinnen aus Serbien, Bosnien, Mazedonien, der Republik Moldau, Albanien und aus europäischen Mitgliedsstaaten Prosa und Lyrik.

Der Traum von Europa. Hat er heutzutage, in Zeiten der Krise(n), noch eine Zukunft? Welche Rolle spielt Literatur in Europa – kann sie Brücken bauen? Vor der anstehenden Europawahl will die Europäische Schriftstellerkonferenz mit diesen (und mehr) Fragen an die Internationale Schriftstellerkonferenz von 1988 anknüpfen, die in Westberlin unter dem Motto „Ein Traum von Europa“ stattfand. Einige der dort anwesenden Autoren werden auch 2014 dabei sein – vor 26 Jahren hatten sie noch eine Vision von einem friedlichen und demokratischen Europa. Kann der Traum weitergeträumt werden oder hat es sich ausgeträumt? Die Idee für diese Veranstaltung hatten die Autorinnen Mely Kiyak, Nicol Ljubić, Antje Rávic Strubel, der Autor Tilman Spengler sowie Frank-Walter Steinmeier.

Bei der Langen Nacht der europäischen Literatur lesen:

20 Uhr

Nikola Madzirov, Mazedonien – Lyrik / Essays

Ersi Sotiropoulos, Griechenland – Prosa

Filipa Leal, Portugal – Lyrik

21.15 Uhr

Faruk Šehić, Bosnien – Prosa

Anneke Brassinga, Niederlande – Lyrik

Peter Schneider, Deutschland – Prosa

22.30 Uhr

Manifest Verlesung und Lindita Arapi, Albanien – Prosa

John Burnside, Großbritannien – Prosa

Deutsche Übersetzungen gelesen von: Judith Hofmann Barbara Schnitzler Matthias Neukirch

Infos:

Das ausführliche Programm unter europatraumundwirklichkeit.eu (die Facebook-Seite findet ihr hier)

Die Europäische Schriftstellerkonferenz ist kostenfrei, eine Anmeldung allerdings erforderlich. Das Anmeldungsformular findet ihr hier.

Karten für die Lange Nacht der europäischen Literatur ca. 6€.